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Nachschau RCN 7 am 26.09.26

Klassensieg für Niepenberg/Hagen / Ralf Kraus dreht schnellste Rundenzeit

Mit dem überraschenden, aber verdienten Sieg in der Klasse R3 von Maya Niepenberg (Etzbach) und Marco Hagen (Aachen) endete der siebte Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring (RCN). Am Steuer des Theisen-Opel Astra OPC #649 war es für die 32-jährige und den 41-jährigen der erste RCN-Klassensieg überhaupt.

„Für Maya und Marco freut es mich sehr!“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Sie haben ja noch nicht so viel Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Aber die Formkurve zeigt immer weiter nach oben, der mit dem Klassensieg heute belohnt wurde.“

Marco Hagen nahm für die 16 Runden-Distanz (=389,73 km) als Erster am Steuer Platz. „Ich hatte einen guten Start, aus kleinen Fehlern vom letzten Rennen gelernt und Glück im Verkehr gehabt. Nach dem Titelgewinn vor ein paar Tagen im Sim-Racing stelle ich fest: Es gibt Wochen, wo alles passt. Ich bin sehr glücklich über den ersten RCN-Sieg und dem Team Theisen sehr dankbar.“

„Unser Schätzchen hat super mitgespielt und das sonnige Wetter war perfekt“, freute sich Maya Niepenberg. „Die Grand-Prix-Strecke ist noch recht neu für mich, da muss ich nochmal ran. Aber auf der Nordschleife konnte ich es gut laufen lassen. Schade, dass unsere Teamkollegen so ein Pech hatten.“

Vom Start an, hatte der Theisen-Opel Astra OPC #48 mit Ralf Kraus (Köln) die Führung in der Klasse R3 übernommen. Mit 11.00,2 drehte der 33-fache RCN-Klassensieger auch die schnellste Runde des Tages. In der neunten Runde, kurz nach dem planmäßigen Wechsel an Nils Steinberg (Adenau), ließ die Motorleistung rapide nach und das Fahrzeug wurde abgestellt.

Von diesem Moment an bestimmten Tobias Kracht (Goch) und Simon Overmann (Sprockhövel) im Opel Astra OPC #50 das Tempo an der Spitze. Startfahrer Kracht, erstmals im Team Theisen unterwegs, ließ mit 11.06,2 Minuten auch kräftig aufhorchen. Simon Overmann übernahm zur Hälfte das Cockpit. Doch er drehte einen Umlauf zu viel, weshalb keine Wertung erfolgte. „Ich bin mit den Abreißzetteln durcheinandergekommen, so ein Mist. Mein erster Fehler in vier Jahren RCN. Tut mir auch sehr leid für Tobi, der super unterwegs war.“

Bereits in der zweiten Runde mußte der Opel Astra OPC #46 von Jürgen Neuhoff (Kassel) und Jan Eisenburger (Hagen) wegen einer defekten Lichtmaschine abgestellt werden.

Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), die im Vorprogramm ausgetragen wurde, freuten sich Junior Max Neuhoff (Kassel) und Instruktor Manuel Streser (Eichelhardt) über ihr bislang bestes Ergebnis in einem weiteren Theisen-Opel Astra OPC.

Deutschlands größte und älteste Breitensport-Serie wird am Samstag, den 24. Oktober mit dem traditionellen 3h-Rennen die Saison beenden. Alle vier Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft werden dann auch wieder am Start stehen.

Nachschau RCN 6 am 05.09.26

Erneutes Podium für Kraus/Banerjee/
Alle Team Theisen-Opel Astra im Ziel

Mit dem zweiten Podium in Folge für Ralf Kraus (Köln) und Tim Banerjee (Mönchengladbach) endete für das Team Automobile Theisen der sechste Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN). Die anderen drei Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft landeten auf den Klassenrängen fünf bis sieben.

„Im Feld der 167 Starter haben wir uns heute sehr achtbar geschlagen und mit einem gutem Teamergebnis abgeschnitten“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Unsere Piloten waren sehr gut unterwegs, es gab nicht das geringste technische Problem und lediglich eines der vier Fahrzeuge kam mit ein paar Beulen ins Ziel. Das kann mal passieren.“

Vom ersten Meter an lag #48 mit Startfahrer Ralf Kraus in den Top Drei der Klasse R3. „Es lief gut, im Gegensatz zum letzten Lauf hatten wir zwischen 3.000 und 5.000 Umdrehungen auch wieder volle Leistung.“ Tim Banerjee übernahm zur Halbzeit und fuhr als Dritter über den Zielstrich: „Für Platz zwei hätten wir gegen den stärkeren Renault Clio Regen gebraucht, aber der war heute nicht in Sicht. Trotz des Sonnenwetters gab es erstaunlich viele Unfälle und Code 60, das war nicht so schön.“

Über Rang fünf in der Klasse freuten sich Simon Overmann (Sprockhövel) und Holger Bruning (Odenthal) im Opel Astra #50. „Auto war top und ich war gut drauf. Manchmal kam ich Ralf (Kraus) näher, dann fiel ich etwas ab. Ich hatte echt Spaß. Aber leider heute nicht jeder, bei dem zahlreichen Schrott entlang der Strecke“, sagte der 26-Jährige.

Holger Bruning hatte ein lachendes und ein weinendes Auge: „Das war leider für dieses Jahr mein letzter Lauf. Aber es war richtig schön! Zwei Sektoren hatte ich mir vorgenommen, wo ich mich verbessern wollte. Es hat geklappt! Das ich mit Kollegen, die 30 Jahre jünger sind und 30 Kilo weniger wiegen, nicht mehr ganz mithalten kann, ist halt so. Das Auto war top, mein Dank gilt Familie Theisen für die wunderbare Saison!“

Maya Niepenberg (Etzbach) fuhr erstmals einen RCN-Startstint. „Das war mega, auch wenn es viele Code 60s gab. Ich steigerte mich von Umlauf zu Umlauf. Ein Porsche hat mich im Getümmel rechts einmal leicht erwischt. In meiner letzten Runde krachte im Schwalbenschwanz ein anderer in die Fahrertür. Ich bin mal auf die Onboard-Aufnahmen gespannt, eigentlich bin ich mir keiner Schuld bewusst.“

Der Lüdenscheider Christopher Bartsch übernahm zur Halbzeit den Opel Astra #649 und drehte in der 14. von 15 Runden in 9.37,2 Minuten sogar die schnellste Theisen-Zeit des Tages! „Da war nur noch eine Code 60 an der Hohen Acht, der Rest der Runde war frei. Das half mir natürlich“, gab der 29-Jährige zu.

Auf Platz sieben in der Klasse R3 vervollständigten Jürgen Neuhoff (Kassel) und Jan Eisenburger (Hagen) mit dem Opel Astra #46 das gute Theisen-Gesamtergebnis.

Bereits am 26. September startet der siebte und somit vorletzte Saisonlauf zu Deutschlands größter und ältester Breitensport-Serie, wie gewohnt auf dem Nürburgring.

Nachschau RCN 4 am 30.05.26

Wichtige Punkte für die Meisterschaft /
Lüdenscheider Team Theisen trotzt dem Regen

Beim vierten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring sorgten Simon Overmann (Sprockhövel) und Holger Bruning (Odenthal) für das beste Ergebnis im Team Automobile Theisen. Auf der überwiegend nassen Fahrbahn freuten sie sich über den vierten Klassenrang. Die anderen beiden Fahrzeuge kamen leider nicht in Wertung.

„Kompliment an Simon und Holger für die feine Leistung“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Die Bedingungen waren heute nicht einfach und die Konkurrenz stark. Aber es gab wichtige Punkte für die Meisterschaft.“

Vor allem in der ersten Hälfte der 15 Runden-Distanz (= 312,48 Kilometer) auf der Nordschleife gab es teilweise heftige Regenschauer. „Die Reifenfrage war heute zumindest eindeutig“, sagte Startfahrer Simon Overmann. „Das Auto lief top, der Boxenstopp war prima, leider hat es nicht fürs Podium gereicht. Dafür hoffentlich beim nächsten Mal.“

Holger Bruning brachte den Opel Astra OPC mit der #50 schließlich als Vierter der Klasse R3 ins Ziel. „Nachdem der Regen aufhörte, trocknete es aufgrund der hohen Temperaturen sehr schnell ab. Gegen die Wettbewerber in den deutlich moderneren Autos war heute nicht mehr drin. Sehr gefreut hat mich, dass unser Teamchef Peter Theisen nach längerer Krankheitspause wieder dabei war!“

Weil sie die 15 Runden-Distanz nicht in der vorgeschriebenen Maximalzeit von 3.10 Stunden absolvierten, wurden die beiden Schwesterfahrzeuge nicht gewertet.

Maya Niepenberg (Etzbach), die sich den Opel Astra #46 mit Jürgen Neuhoff (Kassel) teilte, kam im elften Umlauf im Bereich Ex-Mühle von der Strecke ab und beschädigte die Front. Inklusive der provisorischen Reparatur an den Boxen gingen über zehn Minuten verloren, die am Ende fehlten.

Bei Una Köster (Hamburg) und Marco Hagen (Aachen) im Opel Astra #49 gab es ein Missverständnis rund um den planmäßigen Stopp samt Fahrerwechsel. Die Hamburgerin kam eine Runde früher als geplant zu den Boxen, wo ihr Teamkollege allerdings nicht zur Verfügung stand. Diese rund neun Minuten fehlten final. „Ich hatte mich leider mit den Abreißzetteln verpuzzelt“, entschuldigte sich Una Köster.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie geht jetzt in die Sommerpause. Lauf 5 steht dann am Samstag, den 18. Juli auf dem Programm. Das Team Theisen ist am 13. Juni bei der Einsteigerserie GLP bereits wieder im Einsatz.

Nachschau RCN 2, 25.4.26

Durchwachsener Saisonstart für Team Theisen

Der verspätete Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), Lauf eins war im März wegen Schnee abgesagt worden, verlief für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen nicht wunschgemäß. Von vier eingesetzten Opel Astra OPC kamen nur zwei in Wertung. Mit 165 Startern war Deutschlands älteste Breitensportserie einmal mehr sehr stark besetzt.

„Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt, aber so ist Motorsport“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Bis zur nächsten Veranstaltung um Rahmen der ADAC 24h haben wir noch einiges an Arbeit vor uns. Aber die Saison ist noch lang, es werden auch noch andere Ergebnisse kommen.“

In der mit neun Fahrzeugen stark besetzten Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm lagen Ralf Kraus im Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) im Astra #48 lange Zeit auf Podiumskurs. Doch in der vorletzten Runde erwischte Tim Banerjee im Eifer des Gefechts einen falschen Gang, der Motor drehte deutlich zu hoch. Aus Sicherheitsgründen wurde das Fahrzeug sofort abgestellt.

Mit Rang sechs sorgten somit Simon Overmann und Holger Bruning (Sprockhövel/Odenthal) im neu aufgebauten Opel Astra #50 für das beste Ergebnis aus Theisen-Sicht. „Das neue Auto lief perfekt, die Sonne schien und trotz der vielen Teilnehmer ging es sehr fair zu“, sagte Holger Bruning. Und Simon Overmann ergänzte: „Leider keine Runde ohne Code 60, aber ich bin sehr zufrieden. So kann es weitergehen.“

Dahinter folgten Jürgen Neuhoff und Jan Eisenburger (Kassel/Hagen), die mit dem Opel Astra #46 die vorgegebene Mindeststandzeit in der Boxengasse unterschritten und etliche Strafpunkte kassierten. „Das Auto war top, Jürgen mit einem soliden Debüt, die Strafpunkte waren wir selber schuld, unterm Strich dennoch positiv“, sagte Jan Eisenburger.

Nicht in Wertung kamen mit dem Opel Astra #649 Manuel Streser aus Eichelhardt und Marco Hagen aus Aachen. Das Duo drehte nur 15 statt der erforderlichen 16 Runden. Marco Hagen zog trotzdem ein positives Fazit: „Bislang kannte ich die Nordschleife nur vom Simulator, das war schon ein gigantisches Erlebnis.“ Manuel Streser schwärmte: „Perfektes Wetter, bestes Team, cooles Wochenende, gesegnete Leute.“

*Im RCN-Rahmenprogramm, dem Saisonauftakt der GLP, setzte das Theisen-Team erstmals ein Fahrzeug ein. Und auch am Wochenende zuvor, mit Simon Overmann am Steuer, erfolgte ein erfolgreiches Debüt im Belcar Sprint Cup im niederländischen Zandvoort.*

Der nächste Lauf ist gleichzeitig auch der Saisonhöhepunkt sein: Vor großer Zuschauerkulisse wird die RCN am Donnerstag, den 14. Mai als Rahmenserie das 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs eröffnen.

Nachschau RCN 7, 28.09.2025

Team Theisen mit Platz drei und vier

Wieder ein gutes Ergebnis für das Lüdenscheider Team Theisen: Beim siebten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring fuhren die beiden eingesetzten Opel Astra OPC auf die Plätze drei und vier in ihrer Klasse R3.

„Heute hat alles gepasst, ich bin sehr zufrieden“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen. „Unsere Fahrer waren fehlerfrei unterwegs, die Autos liefen wie ein Uhrwerk, die Boxenstopps passten, das Wetter war sehr schön und das Ganze auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Mehr geht nicht.“

In der gut besetzten Klasse der Produktionswagen bis 2000 ccm kämpften beide Theisen-Duos von Beginn an mit um die Podiumsplätze. Am Ende hatten Christopher Bartsch aus Lüdenscheid und Simon Overmann aus Sprockhövel mit der #48 teamintern die Nase vorn.

„Endlich auf dem Podium, ich bin sehr glücklich“, sagte Christopher Bartsch, der als Startfahrer den Grundstein zum Erfolg gelegt hatte. „Nach dem Zahnriemenschaden vom letzten Mal, musste Thomas Theisen innerhalb von zwei Wochen einen neuen Zylinderkopf und ein paar andere Dinge neu bauen. Das hat bestens funktioniert, das Auto lief perfekt.“

Nach acht Runden übernahm Simon Overmann planmäßig. „Trotz des Ausfalls beim letzten Lauf, hatte ich direkt wieder Vertrauen ins Auto. Alles lief super, ich hatte viel Spaß und Platz drei ist klasse!“

Platz vier ging an das Duo Jan Eisenburger/Tim Banerjee (Hagen/Mönchengladbach) im Opel Astra #511. „Eigentlich wollte ich als Neueinsteiger den zweiten Stint übernehmen, um bei weniger Verkehr bessere Erfahrungen zu sammeln. Aber Tim kam wegen eines weltlichen Geschäfts etwas zu spät und ´zack´ musste ich ins Cockpit“, sagte Jan Eisenburger mit einem Augenzwinkern. „Aber trotzdem hat alles super geklappt, obwohl in jeder Runde irgendwo Code 60 war. Der Wagen war extrem gut kontrollierbar und mittlerweile fahre ich den Saugmotor echt gerne.“

„Es war ein toller Tag mit hervorragendem Wetter. Ich konnte bestens den Punkt zwischen Untersteuern und Haftung finden und es einfach laufen lassen. Ich war im Fluss“, sagte Tim Banerjee, der nach acht Runden das Volant übernahm. „Jetzt freue ich mich das nächste Rennen.

Das RCN-Saisonfinale, ein Drei Stunden-Zeitrennen, findet am Samstag, den 25. Oktober statt.

Aber bereits am kommenden Wochenende setzt die Lüdenscheider Mannschaft drei Opel Astra G OPC im Rahmen des RGB-Sprints beim RGB-Saisonfinale auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs ein. Tim Banerjee und Ralf Kraus teilen sich ein Fahrzeug. Die anderen beiden Cockpits übernehmen Marco Hagen (Aachen) und Jürgen Neuhoff (Kassel). „Wir wollen auch mal Sprintrennen ausprobieren“, sagt Thomas Theisen und hofft auf ein gutes Gelingen.

Nachschau RCN 6, 06.09.2025

Köster/Eisenburger mit Erfolgserlebnis/
Team Theisen wieder mit drei Opel Astra OPC am Start

„Problemlos im Ziel und endlich ein gutes Ergebnis“, freuten sich Jan Eisenburger und Una Köster bei der Siegerehrung zum sechsten Saisonlauf der RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Nach viel Pech im bisherigen Saisonlauf, sorgten die beiden Neueinsteiger nach 15 Runden Nordschleife dieses Mal für das beste Resultat im Team Automobile Theisen.

„Für das Duo freut es mich, das haben sie sich heute redlich verdient“, lobte Teamchef Peter Theisen. „Bei den anderen beiden Fahrzeugen lief nicht alles nach Plan, aber das müssen wir jetzt in Ruhe analysieren.“

Jan Eisenburger (Hagen) übernahm die Rolle des Startfahrers. „Unser Opel lief super und ich fand schnell meinen Rhythmus, nur die vielen Code 60s nervten ein bisschen.“ Una Köster (Hamburg) brachte den Astra #511 dann fehlerfrei als Fünfte ins Ziel. „Zu Beginn hatte ich mit Pick-Up auf den Reifen zu kämpfen. Davon abgesehen, war alles top: Wetter gut, zum Ende hin wenig gelbe Flaggen und ich hatte viel Spaß!“

Der Opel Astra #49 der beiden Hamburger Patrick Schilling und Maximilian Walter kämpfte vom ersten Meter mit um die Führung in der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm. Startfahrer Patrick Schilling hatte dann in der Sabine-Schmitz-Kurve ein folgenreiches Aha-Erlebnis.

„Aus der Boxengasse kehrten zwei BMW auf die Strecke zurück. Ich fuhr nach links, um denen Platz zu geben. Von hinten kam ein Cayman GT4, der wiederum links an allen vorbeiziehen wollte. Für Vier nebeneinander ist dort aber kein Platz, außerdem war da auch noch eine kleine Betriebsmittelspur“, sagte Schilling.

Der 37-jährige versuchte die Flucht nach vorn, um nicht vom Porsche getroffen zu werden. Dabei drehte sich der Hamburger und prallte mit dem Heck ganz leicht gegen die Leitplanken. Er konnte weiterfahren, doch nach wenigen Kilometern hatte der Motor nicht mehr die volle Leistung. Vermutlich eine Folge des Fahrens über die Streckenbegrenzung bzw. des leichten Einschlags.

Auf Podiumskurs lagen lange Zeit Simon Overmann (Sprockhövel) und Christopher Bartsch (Lüdenscheid) am Steuer des Opel Astra #48. Startfahrer Bartsch fühlte sich sehr wohl: „Ich hatte direkt Vertrauen ins Auto und sehr viel Spaß. Platz drei war im Bereich des Möglichen.“ Nach dem Boxenstopp übernahm Simon Overmann, eigentlich im „Turbo-Astra“ unterwegs, den für ihn heute ungewohnten „Sauger-Opel“. „Das Auto lief top und meine Rundenzeiten waren gut. Dann verlor ich leider den Zahnriemen und musste abgeschleppt werden.“

Der siebte und somit vorletzte Saisonlauf findet am Sonntag, den 28. September statt.

Pressemitteilung Team Automobile Theisen
Nachschau RCN 5, 17.08.2025

Manchmal steckt der Wurm drin /
Team Theisen haderte mit dem Pech bei RCN 5

Mit einem vierten und fünften Platz sowie einem Ausfall endete für das Team Automobile Theisen der fünfte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. „Das ist sicherlich nicht das Ergebnis, welches wir uns gewünscht hätten“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Wir haben einen Doppelsieg quasi verschenkt. Das ist bitter, gehört aber auch zum Motorsport dazu.“

Mit drei verschiedenen Opel Astra OPC trat die Lüdenscheider Mannschaft, wie gewohnt, bei den Serienwagen bis 2000 ccm (R3) an. Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Maximilian Walter in der #49 sowie Ralf Kraus (Köln) und Holger Bruning (Odenthal) am Steuer der #48 kämpften von der ersten Runde an mit um die Führung in der gut besetzten Klasse.

„Nach längerer Pause war ich heute wieder mit dabei und hatte echt Spaß“, sagte Startfahrer Holger Bruning. „Mehrere Code 60-Phasen störten etwas den Rhythmus. Aber Auto war top und Wetter nicht zu warm. Eigentlich alles bestens.“ Teamkollege Ralf Kraus, einer der erfahrensten Teilnehmer im Feld der 164 Fahrzeuge, vergeigte dann den sicheren zweiten Platz.

„Ich bin eine Runde zu spät für meinen Pflichtstopp an die Boxen gekommen. Das nehme ich auf meine Kappe und tut mir sehr leid.“ Hintergrund: Boxenstopps dürfen nur in so genannten Sprintrunden absolviert werden. Somit 2.290 Strafsekunden für Kraus/Bruning und nur Platz vier statt zwei.

Ähnlich erging es dem Hamburger Duo, wo Patrick Schilling als Startfahrer den Grundstein für den möglichen Klassensieg legte und Max Walter „das Ding nur noch nach Hause fahren musste“. „Das hätte heute unser Tag werden können“, sagte ein trauriger Max Walter. „Aber leider gab es Probleme mit dem Funk, deshalb bin auch ich eine Runde zu spät für den Pflichtstopp an die Boxen gefahren.“ Das Duo kassierte sogar 3.290 Strafsekunden und rutschte von Platz eins auf fünf zurück.

Auf dem dritten Opel Astra #510 debütierte der Lüdenscheider Timo Aurisch. Er teilte sich das Cockpit mit Markus Hostert aus Rech. Auch wenn die beiden wegen Überschreitung der maximalen Fahrzeit nicht gewertet wurden, waren sie zufrieden.

„Ich wollte mein Debüt genießen, heil ankommen und Spaß haben. Alle Ziele erreicht und ich freue mich auf die nächsten Rennen“, sagte Startfahrer Timo Aurisch. Und Markus Hostert ergänzte: „Auf der Strecke war das Miteinander, trotz der vielen Autos, sehr harmonisch. Und das Auto lief top, ich habe mich sehr wohl gefühlt.“

Nachschau RCN 3, 25.05.2025

Doppelsieg für Team Theisen /
Bestes Saisonergebnis für Lüdenscheider Mannschaft

Mit einem Doppelsieg und einem zehnten Rang endete der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring (RCN) für das Team Automobile Theisen. Dieser fand vor großer Kulisse im Rahmen der ADAC 24h Qualifiers statt. Bei wechselnden Witterungsbedingungen erreichten alle vier eingesetzten Opel Astra OPC ohne Beulen oder Defekte nach 13 Runden (=316,65 Kilometern) das Ziel.

„Ein solches Ergebnis im Rahmen der 24h Qualifiers ist ein schöner Erfolg“, freute sich Technikchef Thomas Theisen. „Zumal es mit dem einsetzenden Regen am Ende ganz schön tricky wurde.“

In der Klasse R3 für Serienwagen bis 2000 ccm feierten Carsten Doerfert/Markus Hostert (Bonn/Rech) im Opel Astra #510 den Klassensieg vor den Hamburger Patrick Schilling/Maximilian Walter im Opel Astra #49.

„Ich bin erstmals den Start gefahren und alles lief bestens“, sagte Markus Hostert. „Kaum gelb, Strecke trocken, es war richtig schön zu fahren und ich konnte als Zweiter hinter Patrick Schilling übergeben.“ Aufgrund des immer stärker werdenden Regens, steuerte Carsten Doerfert zur Mitte seines Stints die Boxen an und ließ Regenreifen montieren. Zur eigenen Überraschung wurde das Duo sogar Klassensieger.

Denn bei den lange Zeit führenden Schilling/Walter gab es in der Schlussphase ein Missverständnis mit der Boxencrew. „Mir wurde leider das Schild ´Box-In´ zu früh gezeigt, obwohl mir der Tages-Kilometer-Zähler etwas anderes signalisierte“, sagte  Max Walter. „Ich bin dann sofort wieder raus auf die Strecke, aber die Strafpunkte der letzten Runde kosteten uns den Sieg.“ Patrick Schilling war mit seiner Leistung zufrieden: „Alles lief perfekt, Max blieb im Regen auf Slicks und war bärenstark. Mit dem Schild war Pech, aber unterm Strich ist es ein Doppelsieg für Theisen.“

Der dritte Opel Astra #511 von Una Köster/Jan Eisenburger (Hamburg/Hagen) kam nicht in Wertung, weil die maximal erlaubte Gesamtfahrzeit überschritten wurde. Jan Eisenburger: „Auf Slicks bin ich im Regen zweimal von der Bahn gerutscht. Habe dann auf Regenreifen gewechselt, leider wurde dadurch die Gesamtfahrzeit zu lang.“

In der Klasse R2A, mit 20 Fahrzeugen die stärkste im gesamten Feld, freuten sich Simon Overmann (Sprockhövel) und Manuel Streser (Eichelhardt) im Opel Astra #48 mit Platz zehn über das beste Saisonergebnis. „Unsere Taktik war gut und wir haben zur richtigen Zeit auf Regenreifen gewechselt“, sagte Simon Overmann. „Das Auto war neu für mich, aber ich konnte mich schnell eingewöhnen. Das Team hat wie immer einen überragenden Job gemacht und uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen“, sagte Manuel Streser.

Am Donnerstag, den 19. Juni, findet der RCN-Saisonhöhepunkt im Rahmen des Int. ADAC-24h-Rennens statt.

Nachschau RCN 2, 12.04.2025

Schöner zweiter Platz für Schilling/Walter /
Team Theisen wieder mit drei Opel Astra am Start
Beim sonnigen zweiten Lauf zur Rundstrecken Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife (RCN) hatte das Team Automobile Theisen Grund zum Jubeln: Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Max Walter lenkten den Opel Astra #49 auf den zweiten Platz in der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

„Das haben unsere beiden Nordlichter prima gemacht“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Fehlerfrei und schnell mit guter Taktik. Nach dem Pech beim Saisonauftakt lief es heute richtig gut.“

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Den Grundstein zum Erfolg legte Startfahrer Patrick Schilling. „Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte mich von Runde zu Runde steigern, Team Theisen hatte den Astra prima vorbereitet.“ Max Walter übernahm planmäßig nach acht von 15 Runden. „Die Strecken-Bedingungen waren richtig gut, es hat Spaß gemacht. Unser Auto lief bestens, es gab nicht das geringste Problem.“

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Das es kein Doppelpodium für die Lüdenscheider Mannschaft gab, lag an Strafpunkten beim Schwesterfahrzeug (#48). „Leider habe ich die Bestätigungsrunde verhauen, das hat uns von Rang zwei auf vier zurückgeworfen“, ärgerte sich Tim Banerjee (Mönchengladbach). „Wir lagen knapp hinter dem späteren Klassensieger, das war echt ärgerlich“. Teamkollege Ralf Kraus (Köln) drehte in 9.14,9 Minuten zwar noch die schnellste Astra-Zeit des Tages, aber das Podium blieb außer Reichweite.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Nach nur vier Umläufen, musste der dritte Opel Astra OPC (#528) aus Sicherheitsgründen geparkt werden. In der Startrunde ging zunächst die Motorkontrollleuchte an, Holger Bruning (Odenthal) kam direkt an die Boxen, wo der Fehler behoben werden konnte. Im Verlauf der vierten Runde gab es dann Probleme mit den Bremsen und der erfahrene Pilot stellte nach Absprache mit dem Team das Fahrzeug ab. Teamkollege Christopher Bartsch kam somit leider nicht mehr zum Einsatz.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Am Samstag, den 24. Mai geht es für Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie weiter. Der dritte Wertungslauf steht im Rahmen des ADAC 24h-Qualifiers auf dem Programm.
Fotos: racepicture.de