Pressemitteilung Team Automobile Theisen
Nachschau RCN 5, 17.08.2025

Manchmal steckt der Wurm drin /
Team Theisen haderte mit dem Pech bei RCN 5

Mit einem vierten und fünften Platz sowie einem Ausfall endete für das Team Automobile Theisen der fünfte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. „Das ist sicherlich nicht das Ergebnis, welches wir uns gewünscht hätten“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Wir haben einen Doppelsieg quasi verschenkt. Das ist bitter, gehört aber auch zum Motorsport dazu.“

Mit drei verschiedenen Opel Astra OPC trat die Lüdenscheider Mannschaft, wie gewohnt, bei den Serienwagen bis 2000 ccm (R3) an. Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Maximilian Walter in der #49 sowie Ralf Kraus (Köln) und Holger Bruning (Odenthal) am Steuer der #48 kämpften von der ersten Runde an mit um die Führung in der gut besetzten Klasse.

„Nach längerer Pause war ich heute wieder mit dabei und hatte echt Spaß“, sagte Startfahrer Holger Bruning. „Mehrere Code 60-Phasen störten etwas den Rhythmus. Aber Auto war top und Wetter nicht zu warm. Eigentlich alles bestens.“ Teamkollege Ralf Kraus, einer der erfahrensten Teilnehmer im Feld der 164 Fahrzeuge, vergeigte dann den sicheren zweiten Platz.

„Ich bin eine Runde zu spät für meinen Pflichtstopp an die Boxen gekommen. Das nehme ich auf meine Kappe und tut mir sehr leid.“ Hintergrund: Boxenstopps dürfen nur in so genannten Sprintrunden absolviert werden. Somit 2.290 Strafsekunden für Kraus/Bruning und nur Platz vier statt zwei.

Ähnlich erging es dem Hamburger Duo, wo Patrick Schilling als Startfahrer den Grundstein für den möglichen Klassensieg legte und Max Walter „das Ding nur noch nach Hause fahren musste“. „Das hätte heute unser Tag werden können“, sagte ein trauriger Max Walter. „Aber leider gab es Probleme mit dem Funk, deshalb bin auch ich eine Runde zu spät für den Pflichtstopp an die Boxen gefahren.“ Das Duo kassierte sogar 3.290 Strafsekunden und rutschte von Platz eins auf fünf zurück.

Auf dem dritten Opel Astra #510 debütierte der Lüdenscheider Timo Aurisch. Er teilte sich das Cockpit mit Markus Hostert aus Rech. Auch wenn die beiden wegen Überschreitung der maximalen Fahrzeit nicht gewertet wurden, waren sie zufrieden.

„Ich wollte mein Debüt genießen, heil ankommen und Spaß haben. Alle Ziele erreicht und ich freue mich auf die nächsten Rennen“, sagte Startfahrer Timo Aurisch. Und Markus Hostert ergänzte: „Auf der Strecke war das Miteinander, trotz der vielen Autos, sehr harmonisch. Und das Auto lief top, ich habe mich sehr wohl gefühlt.“