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Vorschau RCN-Saison 2026 Team Theisen

Automobile Theisen mit vier Opel Astra am Start /
RCN-Saisonauftakt am kommenden Wochenende

Mit dem „Bergischen Schmied“ beginnt am Samstag, den 28. März die neue Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, kurz RCN. Mit vier Opel Astra G OPC wird Automobile Theisen mit von der Partie sein. Bei den acht Wertungsläufen zur ältesten und größten Breitensportserie Deutschlands, setzt das Lüdenscheider Familienteam rund um Peter, Thomas und Tanja Theisen auf eine muntere Mischung aus erfahrenen Hasen und Neueinsteigern.

„Wir bleiben natürlich der RCN und auch der Marke Opel treu“, sagt Teamchef Peter Theisen. „In diesem Jahr setzen wir erstmals vier Opel Astra bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ein. Die Ziele sind klar: Alles ganz lassen und gesund bleiben, Streckenkenntnis verbessern und dazulernen, soweit wie möglich vorn ankommen und natürlich den Teamspirit genießen. Denn wir sind und bleiben das kleine familiäre Team aus dem Sauerland.“ Das Theisen-Team plant aber auch Starts in anderen Rennserien. „Wir werden noch für ein paar Überraschungen sorgen, dazu aber später mehr.“

13 verschiedene Piloten werden sich die Cockpits der vier Fahrzeuge bei den acht RCN-Wertungsläufen teilen. Dieses sind in alphabetischer Reihenfolge: Tim Banerjee (Mönchengladbach), Christopher Bartsch (Lüdenscheid), Holger Bruning (Odenthal), Jan Eisenberger (Hagen), Markus Hostert (Rech), Marco Hagen (Aachen), Una Köster (Hamburg), Ralf Kraus (Köln), Jürgen und Max Leon Neuhoff (beide Kassel), Angelina-Maya Niepenberg (Etzbach), Simon Overmann (Sprockhövel) sowie Manuel Streser (Eichelhardt).

Vier Mal fährt die RCN auf der längeren Streckenvariante Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurzanbindung, pro Runde 24,358 Kilometern. Dreimal steht die reine Nordschleife mit 20,832 Kilometern pro Umlauf auf dem Programm. Im Rahmen der ADAC 24h nutzt die RCN die sogenannte 24h-Variante, bestehend aus Nordschleife inklusive GP-Kurs, aber ohne Mercedes-Arena. Pro Runde 25,378 Kilometer.

Nachschau RCN 8, 25.10.2025

Gutes Teamergebnis beim Saisonfinale /
Alle drei Opel Astra in den Top Fünf

Mit einem guten Teamergebnis beendete das Team Automobile Theisen den achten und letzten RCN-Lauf der Saison 2025 auf dem Nürburgring. In der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm landeten die drei Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft auf den Plätzen drei bis fünf.

„Bei den wirklich schwierigen Witterungsbedingungen heute war das eine prima Leistung“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Im Rennen gab es keine Berührungen oder Defekte, unsere Piloten waren fehlerfrei und zügig. Dazu perfekte Boxenstopps und verdiente Ergebnisse. Danke an alle für diesen Erfolg.“

Vom ersten Meter an, erwiesen sich Tim Banerjee (Mönchengladbach) und Simon Overmann (Sprockhövel) in der #48 als das stärkste Theisen-Duo. „Das Rennen hat große Freude bereitet, ich konnte bis auf den zweiten Platz vorfahren“, sagte Startfahrer Tim Banerjee. „Leider habe ich dann den falschen Weg zur Boxengasse gewählt, dadurch fielen wir zurück. Aber Platz drei ist auch in Ordnung. Für ein Missverständnis mit dem trainingsschnellsten Porsche 911 zum Ende des Qualifyings habe ich mich beim betreffenden Sorg-Team entschuldigt.“

Simon Overmann konnte Rang drei dann locker nach Hause fahren: „Das Ergebnis ist super, mehr ging nicht. Die Strecke war voller Ölspuren, Tonnen von Ölbindemittel machten es überall rutschig und zum Ende hin gab es teilweise heftigem Regen. Aber es hat gepasst.“

Die #248 mit Routinier Ralf Kraus (Köln) und dem Nordschleifen-Debütanten Jürgen Neuhoff (Kassel) kam als Vierter ins Ziel. „Das war unter den extrem herausfordernden Bedingungen kein einfaches Debüt“, sagte Startfahrer Jürgen Neuhoff. „Aber unterm Strich: Dreimal Toll: Tolles Auto, tolles Team und tolles Ergebnis. Nächstes Jahr geht es weiter.“

Ralf Kraus konnte im zweiten Teil noch ein paar Plätze gutmachen. „Das war heute wirklich tricky. Aber bei den Bedingungen konnten wir mit den recht leistungsschwachen Fahrzeugen manch einen Größeren ärgern. Das machte echt Spaß!“

„Das war heute die größte Herausforderung, die ich jemals hinterm Lenkrad auf der Nordschleife hatte“, sagte Holger Bruning (Odenthal), Startfahrer der #511. „So viel Lenken musste ich noch nie, überall war es rutschig. Habe noch nie so viele Ölspuren und Ölbindemittel gesehen. Es war ein Ritt auf der Rasierklinge, aber es fuhren alle sehr diszipliniert. Diese Erfahrung musste man mal machen. Platz fünf ohne Risiko geht in Ordnung.“
Una Köster (Hamburg) brachte die #511 ins Ziel: „Das war heute eine krasse Erfahrung. Solche Bedingungen und haufenweise Code 60-Phasen habe ich noch nie gehabt. Vor allem gepaart mit den zahlreichen Regenschauern. Dafür lief das Auto aber sehr gut und ich bin froh, dass es alle sechs Piloten unfallfrei ins Ziel geschafft haben.“