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Nachschau RCN 5 / 18.07.26

Podium für Kraus/Banerjee /
Lüdenscheider Team Theisen mit den Rängen drei bis sechs

Endlich ein Erfolgserlebnis für Ralf Kraus (Köln) und Tim Banerjee (Mönchengladbach): Beim fünften Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring lenkte das Duo den Opel Astra OPC #48 aus dem Team Automobile Theisen auf Platz drei in der Klasse R3. Die anderen drei Fahrzeuge der Lüdenscheider Mannschaft sahen auf den Rängen vier bis sechs das Ziel.

„Das war heute eine solide Mannschaftleistung mit einem Happy End für Ralf und Tim“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Alle Autos erreichten ohne Beulen und mit guten Ergebnissen das Ziel. Ich bin sehr zufrieden.“

Trotz des Podiums für den #48-Astra: Es war ein Reservemotor verbaut, der nicht die gewünschte Leistung entfaltete. „Die bislang fehlenden Ersatzteile für unseren Einsatzmotor sind aber mittlerweile gekommen. Für den nächsten Lauf bin ich optimistisch“, sagte Ralf Kraus. Und Tim Banerjee ergänzte: „Zwischen vier- und fünftausend Umdrehungen lief es nicht gut, ich bin auf Ankommen gefahren Aber wir haben das Baby nach Hause getragen mit dem für uns besten Saisonergebnis.“

„Am Anfang viele Code 60-Zonen und viel Verkehr, das war anstrengend. Aber endlich in Wertung mit einem ordentlichen Resultat“, sagte Marco Hagen. Christopher Bartsch drehte in seinem Stint mit 9.23 Minuten eine neue persönliche Bestzeit: „Das Auto lief bestens, es war ein gelungener Tag.“

Simon Overmann ärgerte sich über 230 Strafsekunden in einer Bestätigungsrunde. „Die haben uns Platz vier gekostet. Aber so ist das manchmal. Kann passieren und es blieb ja im Team.“ Holger Bruning war dafür sehr zufrieden: „Das Auto war top vorbereitet, der Boxenstopp prima. Eigentlich machte mir nur die Hitze etwas zu schaffen. Vielleicht sollte ich etwas mehr Fitness machen.“

Auf dem sechsten Rang der Klasse R3 wurden die Neueinsteiger Jürgen Neuhoff (Kassel) und Maya Niepenberg (Etzbach) im Opel Astra #46 abgewinkt.„Ich konnte mich an ein paar Stellen steigern, muß an anderen Ecken aber noch arbeiten“, sagte Maya Niepenberg.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie macht jetzt eine Pause bis zum 5. September.

Fotos: BR-Foto, Abdruck honorarfrei

Nachschau RCN 4 am 30.05.26

Wichtige Punkte für die Meisterschaft /
Lüdenscheider Team Theisen trotzt dem Regen

Beim vierten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring sorgten Simon Overmann (Sprockhövel) und Holger Bruning (Odenthal) für das beste Ergebnis im Team Automobile Theisen. Auf der überwiegend nassen Fahrbahn freuten sie sich über den vierten Klassenrang. Die anderen beiden Fahrzeuge kamen leider nicht in Wertung.

„Kompliment an Simon und Holger für die feine Leistung“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Die Bedingungen waren heute nicht einfach und die Konkurrenz stark. Aber es gab wichtige Punkte für die Meisterschaft.“

Vor allem in der ersten Hälfte der 15 Runden-Distanz (= 312,48 Kilometer) auf der Nordschleife gab es teilweise heftige Regenschauer. „Die Reifenfrage war heute zumindest eindeutig“, sagte Startfahrer Simon Overmann. „Das Auto lief top, der Boxenstopp war prima, leider hat es nicht fürs Podium gereicht. Dafür hoffentlich beim nächsten Mal.“

Holger Bruning brachte den Opel Astra OPC mit der #50 schließlich als Vierter der Klasse R3 ins Ziel. „Nachdem der Regen aufhörte, trocknete es aufgrund der hohen Temperaturen sehr schnell ab. Gegen die Wettbewerber in den deutlich moderneren Autos war heute nicht mehr drin. Sehr gefreut hat mich, dass unser Teamchef Peter Theisen nach längerer Krankheitspause wieder dabei war!“

Weil sie die 15 Runden-Distanz nicht in der vorgeschriebenen Maximalzeit von 3.10 Stunden absolvierten, wurden die beiden Schwesterfahrzeuge nicht gewertet.

Maya Niepenberg (Etzbach), die sich den Opel Astra #46 mit Jürgen Neuhoff (Kassel) teilte, kam im elften Umlauf im Bereich Ex-Mühle von der Strecke ab und beschädigte die Front. Inklusive der provisorischen Reparatur an den Boxen gingen über zehn Minuten verloren, die am Ende fehlten.

Bei Una Köster (Hamburg) und Marco Hagen (Aachen) im Opel Astra #49 gab es ein Missverständnis rund um den planmäßigen Stopp samt Fahrerwechsel. Die Hamburgerin kam eine Runde früher als geplant zu den Boxen, wo ihr Teamkollege allerdings nicht zur Verfügung stand. Diese rund neun Minuten fehlten final. „Ich hatte mich leider mit den Abreißzetteln verpuzzelt“, entschuldigte sich Una Köster.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie geht jetzt in die Sommerpause. Lauf 5 steht dann am Samstag, den 18. Juli auf dem Programm. Das Team Theisen ist am 13. Juni bei der Einsteigerserie GLP bereits wieder im Einsatz.

Nachschau RCN 3 am 14.05.26

Platz eins und drei für Team Theisen

Mit den Rängen eins und drei für das Team Automobile Theisen endete der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) auf dem Nürburgring. Vor großer Zuschauerkulisse eröffnete Deutschlands älteste und größte Breitensportserie zum 29. Mal das große 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs.

„Beim Saisonhöhepunkt ist ein solches Ergebnis natürlich hervorragend“, freute sich Technikchef Thomas Theisen. „Die wechselnden Witterungsbedingungen machten es heute nicht einfach, aber alle Piloten blieben fehlerfrei und die Fahrzeuge ohne Beulen. Unser Dank gilt auch unseren Partnern H&R sowie Sandtler, ohne die solche Erfolge nicht möglich wären.“

Sieger der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm wurden Simon Overmann (Sprockhövel) und Markus Hostert (Rech) im Opel Astra #50. „Trotz des großen Feldes und des Wetters gab es wenig Code 60-Zonen“, freute sich Markus Hostert. „Und es war ein Highlight, mit Slicks bei einem Graupelschauer über die Döttinger Höhe zu fahren.“

„Auf Regenreifen zu starten war richtig und ich kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht, konnte viele andere überholen“, sagte Simon Overmann. „Heute hat alles gepasst, ich bin sehr happy über den ersten RCN-Klassensieg.“

Über den dritten Klassenrang im Opel Astra #46 freuten sich Jürgen Neuhoff (Kassel) bei seinem erst zweiten Start sowie die Debütantin Maya Niepenberg (Etzbach). „Diese Kulisse, das Wetter und am Ende ein Podestplatz. Das ist phantastisch, Danke ans Team, damit habe ich bei meinem Einstand nicht gerechnet“, freute ich Maya Niepenberg.

Eigentlich hätten Una Köster/Marco Hagen (Hamburg/Aachen) mit dem Opel Astra #49 als Fünfte das gute Theisen-Ergebnis abgerundet. Doch das Duo überschritt die maximal erlaubte Fahrzeit von 210 Minuten um 3.17 Minuten und wurde somit nicht gewertet.

Auf Podiumskurs lagen lange Zeit Ralf Kraus/Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) am Steuer des Opel Astra #48. Doch ein Motorproblem sorgte zur Halbzeit für das vorzeitige Ende. „Nach dem Verschalter beim letzten Mal, bekamen wir die Ersatzteile für den Motor nicht rechtzeitig und haben uns daher ein Ersatztriebwerk in den Niederlanden besorgt“, erklärte Ralf Kraus. „Leider konnten wir dieses nicht mehr testen.“

Bereits am 30. Mai steht der vierte Saisonlauf auf der Nürburgring-Nordschleife auf dem Programm.

Vorschau RCN-Saison 2026 Team Theisen

Automobile Theisen mit vier Opel Astra am Start /
RCN-Saisonauftakt am kommenden Wochenende

Mit dem „Bergischen Schmied“ beginnt am Samstag, den 28. März die neue Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, kurz RCN. Mit vier Opel Astra G OPC wird Automobile Theisen mit von der Partie sein. Bei den acht Wertungsläufen zur ältesten und größten Breitensportserie Deutschlands, setzt das Lüdenscheider Familienteam rund um Peter, Thomas und Tanja Theisen auf eine muntere Mischung aus erfahrenen Hasen und Neueinsteigern.

„Wir bleiben natürlich der RCN und auch der Marke Opel treu“, sagt Teamchef Peter Theisen. „In diesem Jahr setzen wir erstmals vier Opel Astra bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ein. Die Ziele sind klar: Alles ganz lassen und gesund bleiben, Streckenkenntnis verbessern und dazulernen, soweit wie möglich vorn ankommen und natürlich den Teamspirit genießen. Denn wir sind und bleiben das kleine familiäre Team aus dem Sauerland.“ Das Theisen-Team plant aber auch Starts in anderen Rennserien. „Wir werden noch für ein paar Überraschungen sorgen, dazu aber später mehr.“

13 verschiedene Piloten werden sich die Cockpits der vier Fahrzeuge bei den acht RCN-Wertungsläufen teilen. Dieses sind in alphabetischer Reihenfolge: Tim Banerjee (Mönchengladbach), Christopher Bartsch (Lüdenscheid), Holger Bruning (Odenthal), Jan Eisenberger (Hagen), Markus Hostert (Rech), Marco Hagen (Aachen), Una Köster (Hamburg), Ralf Kraus (Köln), Jürgen und Max Leon Neuhoff (beide Kassel), Angelina-Maya Niepenberg (Etzbach), Simon Overmann (Sprockhövel) sowie Manuel Streser (Eichelhardt).

Vier Mal fährt die RCN auf der längeren Streckenvariante Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurzanbindung, pro Runde 24,358 Kilometern. Dreimal steht die reine Nordschleife mit 20,832 Kilometern pro Umlauf auf dem Programm. Im Rahmen der ADAC 24h nutzt die RCN die sogenannte 24h-Variante, bestehend aus Nordschleife inklusive GP-Kurs, aber ohne Mercedes-Arena. Pro Runde 25,378 Kilometer.

Nachschau RCN 8, 25.10.2025

Gutes Teamergebnis beim Saisonfinale /
Alle drei Opel Astra in den Top Fünf

Mit einem guten Teamergebnis beendete das Team Automobile Theisen den achten und letzten RCN-Lauf der Saison 2025 auf dem Nürburgring. In der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm landeten die drei Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft auf den Plätzen drei bis fünf.

„Bei den wirklich schwierigen Witterungsbedingungen heute war das eine prima Leistung“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Im Rennen gab es keine Berührungen oder Defekte, unsere Piloten waren fehlerfrei und zügig. Dazu perfekte Boxenstopps und verdiente Ergebnisse. Danke an alle für diesen Erfolg.“

Vom ersten Meter an, erwiesen sich Tim Banerjee (Mönchengladbach) und Simon Overmann (Sprockhövel) in der #48 als das stärkste Theisen-Duo. „Das Rennen hat große Freude bereitet, ich konnte bis auf den zweiten Platz vorfahren“, sagte Startfahrer Tim Banerjee. „Leider habe ich dann den falschen Weg zur Boxengasse gewählt, dadurch fielen wir zurück. Aber Platz drei ist auch in Ordnung. Für ein Missverständnis mit dem trainingsschnellsten Porsche 911 zum Ende des Qualifyings habe ich mich beim betreffenden Sorg-Team entschuldigt.“

Simon Overmann konnte Rang drei dann locker nach Hause fahren: „Das Ergebnis ist super, mehr ging nicht. Die Strecke war voller Ölspuren, Tonnen von Ölbindemittel machten es überall rutschig und zum Ende hin gab es teilweise heftigem Regen. Aber es hat gepasst.“

Die #248 mit Routinier Ralf Kraus (Köln) und dem Nordschleifen-Debütanten Jürgen Neuhoff (Kassel) kam als Vierter ins Ziel. „Das war unter den extrem herausfordernden Bedingungen kein einfaches Debüt“, sagte Startfahrer Jürgen Neuhoff. „Aber unterm Strich: Dreimal Toll: Tolles Auto, tolles Team und tolles Ergebnis. Nächstes Jahr geht es weiter.“

Ralf Kraus konnte im zweiten Teil noch ein paar Plätze gutmachen. „Das war heute wirklich tricky. Aber bei den Bedingungen konnten wir mit den recht leistungsschwachen Fahrzeugen manch einen Größeren ärgern. Das machte echt Spaß!“

„Das war heute die größte Herausforderung, die ich jemals hinterm Lenkrad auf der Nordschleife hatte“, sagte Holger Bruning (Odenthal), Startfahrer der #511. „So viel Lenken musste ich noch nie, überall war es rutschig. Habe noch nie so viele Ölspuren und Ölbindemittel gesehen. Es war ein Ritt auf der Rasierklinge, aber es fuhren alle sehr diszipliniert. Diese Erfahrung musste man mal machen. Platz fünf ohne Risiko geht in Ordnung.“
Una Köster (Hamburg) brachte die #511 ins Ziel: „Das war heute eine krasse Erfahrung. Solche Bedingungen und haufenweise Code 60-Phasen habe ich noch nie gehabt. Vor allem gepaart mit den zahlreichen Regenschauern. Dafür lief das Auto aber sehr gut und ich bin froh, dass es alle sechs Piloten unfallfrei ins Ziel geschafft haben.“