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Nachschau RCN 7 am 26.09.26

Klassensieg für Niepenberg/Hagen / Ralf Kraus dreht schnellste Rundenzeit

Mit dem überraschenden, aber verdienten Sieg in der Klasse R3 von Maya Niepenberg (Etzbach) und Marco Hagen (Aachen) endete der siebte Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring (RCN). Am Steuer des Theisen-Opel Astra OPC #649 war es für die 32-jährige und den 41-jährigen der erste RCN-Klassensieg überhaupt.

„Für Maya und Marco freut es mich sehr!“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Sie haben ja noch nicht so viel Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Aber die Formkurve zeigt immer weiter nach oben, der mit dem Klassensieg heute belohnt wurde.“

Marco Hagen nahm für die 16 Runden-Distanz (=389,73 km) als Erster am Steuer Platz. „Ich hatte einen guten Start, aus kleinen Fehlern vom letzten Rennen gelernt und Glück im Verkehr gehabt. Nach dem Titelgewinn vor ein paar Tagen im Sim-Racing stelle ich fest: Es gibt Wochen, wo alles passt. Ich bin sehr glücklich über den ersten RCN-Sieg und dem Team Theisen sehr dankbar.“

„Unser Schätzchen hat super mitgespielt und das sonnige Wetter war perfekt“, freute sich Maya Niepenberg. „Die Grand-Prix-Strecke ist noch recht neu für mich, da muss ich nochmal ran. Aber auf der Nordschleife konnte ich es gut laufen lassen. Schade, dass unsere Teamkollegen so ein Pech hatten.“

Vom Start an, hatte der Theisen-Opel Astra OPC #48 mit Ralf Kraus (Köln) die Führung in der Klasse R3 übernommen. Mit 11.00,2 drehte der 33-fache RCN-Klassensieger auch die schnellste Runde des Tages. In der neunten Runde, kurz nach dem planmäßigen Wechsel an Nils Steinberg (Adenau), ließ die Motorleistung rapide nach und das Fahrzeug wurde abgestellt.

Von diesem Moment an bestimmten Tobias Kracht (Goch) und Simon Overmann (Sprockhövel) im Opel Astra OPC #50 das Tempo an der Spitze. Startfahrer Kracht, erstmals im Team Theisen unterwegs, ließ mit 11.06,2 Minuten auch kräftig aufhorchen. Simon Overmann übernahm zur Hälfte das Cockpit. Doch er drehte einen Umlauf zu viel, weshalb keine Wertung erfolgte. „Ich bin mit den Abreißzetteln durcheinandergekommen, so ein Mist. Mein erster Fehler in vier Jahren RCN. Tut mir auch sehr leid für Tobi, der super unterwegs war.“

Bereits in der zweiten Runde mußte der Opel Astra OPC #46 von Jürgen Neuhoff (Kassel) und Jan Eisenburger (Hagen) wegen einer defekten Lichtmaschine abgestellt werden.

Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), die im Vorprogramm ausgetragen wurde, freuten sich Junior Max Neuhoff (Kassel) und Instruktor Manuel Streser (Eichelhardt) über ihr bislang bestes Ergebnis in einem weiteren Theisen-Opel Astra OPC.

Deutschlands größte und älteste Breitensport-Serie wird am Samstag, den 24. Oktober mit dem traditionellen 3h-Rennen die Saison beenden. Alle vier Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft werden dann auch wieder am Start stehen.

Nachschau RCN 5 / 18.07.26

Podium für Kraus/Banerjee /
Lüdenscheider Team Theisen mit den Rängen drei bis sechs

Endlich ein Erfolgserlebnis für Ralf Kraus (Köln) und Tim Banerjee (Mönchengladbach): Beim fünften Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring lenkte das Duo den Opel Astra OPC #48 aus dem Team Automobile Theisen auf Platz drei in der Klasse R3. Die anderen drei Fahrzeuge der Lüdenscheider Mannschaft sahen auf den Rängen vier bis sechs das Ziel.

„Das war heute eine solide Mannschaftleistung mit einem Happy End für Ralf und Tim“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Alle Autos erreichten ohne Beulen und mit guten Ergebnissen das Ziel. Ich bin sehr zufrieden.“

Trotz des Podiums für den #48-Astra: Es war ein Reservemotor verbaut, der nicht die gewünschte Leistung entfaltete. „Die bislang fehlenden Ersatzteile für unseren Einsatzmotor sind aber mittlerweile gekommen. Für den nächsten Lauf bin ich optimistisch“, sagte Ralf Kraus. Und Tim Banerjee ergänzte: „Zwischen vier- und fünftausend Umdrehungen lief es nicht gut, ich bin auf Ankommen gefahren Aber wir haben das Baby nach Hause getragen mit dem für uns besten Saisonergebnis.“

„Am Anfang viele Code 60-Zonen und viel Verkehr, das war anstrengend. Aber endlich in Wertung mit einem ordentlichen Resultat“, sagte Marco Hagen. Christopher Bartsch drehte in seinem Stint mit 9.23 Minuten eine neue persönliche Bestzeit: „Das Auto lief bestens, es war ein gelungener Tag.“

Simon Overmann ärgerte sich über 230 Strafsekunden in einer Bestätigungsrunde. „Die haben uns Platz vier gekostet. Aber so ist das manchmal. Kann passieren und es blieb ja im Team.“ Holger Bruning war dafür sehr zufrieden: „Das Auto war top vorbereitet, der Boxenstopp prima. Eigentlich machte mir nur die Hitze etwas zu schaffen. Vielleicht sollte ich etwas mehr Fitness machen.“

Auf dem sechsten Rang der Klasse R3 wurden die Neueinsteiger Jürgen Neuhoff (Kassel) und Maya Niepenberg (Etzbach) im Opel Astra #46 abgewinkt.„Ich konnte mich an ein paar Stellen steigern, muß an anderen Ecken aber noch arbeiten“, sagte Maya Niepenberg.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie macht jetzt eine Pause bis zum 5. September.

Fotos: BR-Foto, Abdruck honorarfrei

Nachschau RCN 3 am 14.05.26

Platz eins und drei für Team Theisen

Mit den Rängen eins und drei für das Team Automobile Theisen endete der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) auf dem Nürburgring. Vor großer Zuschauerkulisse eröffnete Deutschlands älteste und größte Breitensportserie zum 29. Mal das große 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs.

„Beim Saisonhöhepunkt ist ein solches Ergebnis natürlich hervorragend“, freute sich Technikchef Thomas Theisen. „Die wechselnden Witterungsbedingungen machten es heute nicht einfach, aber alle Piloten blieben fehlerfrei und die Fahrzeuge ohne Beulen. Unser Dank gilt auch unseren Partnern H&R sowie Sandtler, ohne die solche Erfolge nicht möglich wären.“

Sieger der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm wurden Simon Overmann (Sprockhövel) und Markus Hostert (Rech) im Opel Astra #50. „Trotz des großen Feldes und des Wetters gab es wenig Code 60-Zonen“, freute sich Markus Hostert. „Und es war ein Highlight, mit Slicks bei einem Graupelschauer über die Döttinger Höhe zu fahren.“

„Auf Regenreifen zu starten war richtig und ich kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht, konnte viele andere überholen“, sagte Simon Overmann. „Heute hat alles gepasst, ich bin sehr happy über den ersten RCN-Klassensieg.“

Über den dritten Klassenrang im Opel Astra #46 freuten sich Jürgen Neuhoff (Kassel) bei seinem erst zweiten Start sowie die Debütantin Maya Niepenberg (Etzbach). „Diese Kulisse, das Wetter und am Ende ein Podestplatz. Das ist phantastisch, Danke ans Team, damit habe ich bei meinem Einstand nicht gerechnet“, freute ich Maya Niepenberg.

Eigentlich hätten Una Köster/Marco Hagen (Hamburg/Aachen) mit dem Opel Astra #49 als Fünfte das gute Theisen-Ergebnis abgerundet. Doch das Duo überschritt die maximal erlaubte Fahrzeit von 210 Minuten um 3.17 Minuten und wurde somit nicht gewertet.

Auf Podiumskurs lagen lange Zeit Ralf Kraus/Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) am Steuer des Opel Astra #48. Doch ein Motorproblem sorgte zur Halbzeit für das vorzeitige Ende. „Nach dem Verschalter beim letzten Mal, bekamen wir die Ersatzteile für den Motor nicht rechtzeitig und haben uns daher ein Ersatztriebwerk in den Niederlanden besorgt“, erklärte Ralf Kraus. „Leider konnten wir dieses nicht mehr testen.“

Bereits am 30. Mai steht der vierte Saisonlauf auf der Nürburgring-Nordschleife auf dem Programm.

Nachschau RCN 2, 25.4.26

Durchwachsener Saisonstart für Team Theisen

Der verspätete Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), Lauf eins war im März wegen Schnee abgesagt worden, verlief für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen nicht wunschgemäß. Von vier eingesetzten Opel Astra OPC kamen nur zwei in Wertung. Mit 165 Startern war Deutschlands älteste Breitensportserie einmal mehr sehr stark besetzt.

„Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt, aber so ist Motorsport“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Bis zur nächsten Veranstaltung um Rahmen der ADAC 24h haben wir noch einiges an Arbeit vor uns. Aber die Saison ist noch lang, es werden auch noch andere Ergebnisse kommen.“

In der mit neun Fahrzeugen stark besetzten Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm lagen Ralf Kraus im Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) im Astra #48 lange Zeit auf Podiumskurs. Doch in der vorletzten Runde erwischte Tim Banerjee im Eifer des Gefechts einen falschen Gang, der Motor drehte deutlich zu hoch. Aus Sicherheitsgründen wurde das Fahrzeug sofort abgestellt.

Mit Rang sechs sorgten somit Simon Overmann und Holger Bruning (Sprockhövel/Odenthal) im neu aufgebauten Opel Astra #50 für das beste Ergebnis aus Theisen-Sicht. „Das neue Auto lief perfekt, die Sonne schien und trotz der vielen Teilnehmer ging es sehr fair zu“, sagte Holger Bruning. Und Simon Overmann ergänzte: „Leider keine Runde ohne Code 60, aber ich bin sehr zufrieden. So kann es weitergehen.“

Dahinter folgten Jürgen Neuhoff und Jan Eisenburger (Kassel/Hagen), die mit dem Opel Astra #46 die vorgegebene Mindeststandzeit in der Boxengasse unterschritten und etliche Strafpunkte kassierten. „Das Auto war top, Jürgen mit einem soliden Debüt, die Strafpunkte waren wir selber schuld, unterm Strich dennoch positiv“, sagte Jan Eisenburger.

Nicht in Wertung kamen mit dem Opel Astra #649 Manuel Streser aus Eichelhardt und Marco Hagen aus Aachen. Das Duo drehte nur 15 statt der erforderlichen 16 Runden. Marco Hagen zog trotzdem ein positives Fazit: „Bislang kannte ich die Nordschleife nur vom Simulator, das war schon ein gigantisches Erlebnis.“ Manuel Streser schwärmte: „Perfektes Wetter, bestes Team, cooles Wochenende, gesegnete Leute.“

*Im RCN-Rahmenprogramm, dem Saisonauftakt der GLP, setzte das Theisen-Team erstmals ein Fahrzeug ein. Und auch am Wochenende zuvor, mit Simon Overmann am Steuer, erfolgte ein erfolgreiches Debüt im Belcar Sprint Cup im niederländischen Zandvoort.*

Der nächste Lauf ist gleichzeitig auch der Saisonhöhepunkt sein: Vor großer Zuschauerkulisse wird die RCN am Donnerstag, den 14. Mai als Rahmenserie das 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs eröffnen.

Vorschau RCN-Saison 2026 Team Theisen

Automobile Theisen mit vier Opel Astra am Start /
RCN-Saisonauftakt am kommenden Wochenende

Mit dem „Bergischen Schmied“ beginnt am Samstag, den 28. März die neue Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, kurz RCN. Mit vier Opel Astra G OPC wird Automobile Theisen mit von der Partie sein. Bei den acht Wertungsläufen zur ältesten und größten Breitensportserie Deutschlands, setzt das Lüdenscheider Familienteam rund um Peter, Thomas und Tanja Theisen auf eine muntere Mischung aus erfahrenen Hasen und Neueinsteigern.

„Wir bleiben natürlich der RCN und auch der Marke Opel treu“, sagt Teamchef Peter Theisen. „In diesem Jahr setzen wir erstmals vier Opel Astra bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ein. Die Ziele sind klar: Alles ganz lassen und gesund bleiben, Streckenkenntnis verbessern und dazulernen, soweit wie möglich vorn ankommen und natürlich den Teamspirit genießen. Denn wir sind und bleiben das kleine familiäre Team aus dem Sauerland.“ Das Theisen-Team plant aber auch Starts in anderen Rennserien. „Wir werden noch für ein paar Überraschungen sorgen, dazu aber später mehr.“

13 verschiedene Piloten werden sich die Cockpits der vier Fahrzeuge bei den acht RCN-Wertungsläufen teilen. Dieses sind in alphabetischer Reihenfolge: Tim Banerjee (Mönchengladbach), Christopher Bartsch (Lüdenscheid), Holger Bruning (Odenthal), Jan Eisenberger (Hagen), Markus Hostert (Rech), Marco Hagen (Aachen), Una Köster (Hamburg), Ralf Kraus (Köln), Jürgen und Max Leon Neuhoff (beide Kassel), Angelina-Maya Niepenberg (Etzbach), Simon Overmann (Sprockhövel) sowie Manuel Streser (Eichelhardt).

Vier Mal fährt die RCN auf der längeren Streckenvariante Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurzanbindung, pro Runde 24,358 Kilometern. Dreimal steht die reine Nordschleife mit 20,832 Kilometern pro Umlauf auf dem Programm. Im Rahmen der ADAC 24h nutzt die RCN die sogenannte 24h-Variante, bestehend aus Nordschleife inklusive GP-Kurs, aber ohne Mercedes-Arena. Pro Runde 25,378 Kilometer.

Nachschau RCN 8, 25.10.2025

Gutes Teamergebnis beim Saisonfinale /
Alle drei Opel Astra in den Top Fünf

Mit einem guten Teamergebnis beendete das Team Automobile Theisen den achten und letzten RCN-Lauf der Saison 2025 auf dem Nürburgring. In der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm landeten die drei Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft auf den Plätzen drei bis fünf.

„Bei den wirklich schwierigen Witterungsbedingungen heute war das eine prima Leistung“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Im Rennen gab es keine Berührungen oder Defekte, unsere Piloten waren fehlerfrei und zügig. Dazu perfekte Boxenstopps und verdiente Ergebnisse. Danke an alle für diesen Erfolg.“

Vom ersten Meter an, erwiesen sich Tim Banerjee (Mönchengladbach) und Simon Overmann (Sprockhövel) in der #48 als das stärkste Theisen-Duo. „Das Rennen hat große Freude bereitet, ich konnte bis auf den zweiten Platz vorfahren“, sagte Startfahrer Tim Banerjee. „Leider habe ich dann den falschen Weg zur Boxengasse gewählt, dadurch fielen wir zurück. Aber Platz drei ist auch in Ordnung. Für ein Missverständnis mit dem trainingsschnellsten Porsche 911 zum Ende des Qualifyings habe ich mich beim betreffenden Sorg-Team entschuldigt.“

Simon Overmann konnte Rang drei dann locker nach Hause fahren: „Das Ergebnis ist super, mehr ging nicht. Die Strecke war voller Ölspuren, Tonnen von Ölbindemittel machten es überall rutschig und zum Ende hin gab es teilweise heftigem Regen. Aber es hat gepasst.“

Die #248 mit Routinier Ralf Kraus (Köln) und dem Nordschleifen-Debütanten Jürgen Neuhoff (Kassel) kam als Vierter ins Ziel. „Das war unter den extrem herausfordernden Bedingungen kein einfaches Debüt“, sagte Startfahrer Jürgen Neuhoff. „Aber unterm Strich: Dreimal Toll: Tolles Auto, tolles Team und tolles Ergebnis. Nächstes Jahr geht es weiter.“

Ralf Kraus konnte im zweiten Teil noch ein paar Plätze gutmachen. „Das war heute wirklich tricky. Aber bei den Bedingungen konnten wir mit den recht leistungsschwachen Fahrzeugen manch einen Größeren ärgern. Das machte echt Spaß!“

„Das war heute die größte Herausforderung, die ich jemals hinterm Lenkrad auf der Nordschleife hatte“, sagte Holger Bruning (Odenthal), Startfahrer der #511. „So viel Lenken musste ich noch nie, überall war es rutschig. Habe noch nie so viele Ölspuren und Ölbindemittel gesehen. Es war ein Ritt auf der Rasierklinge, aber es fuhren alle sehr diszipliniert. Diese Erfahrung musste man mal machen. Platz fünf ohne Risiko geht in Ordnung.“
Una Köster (Hamburg) brachte die #511 ins Ziel: „Das war heute eine krasse Erfahrung. Solche Bedingungen und haufenweise Code 60-Phasen habe ich noch nie gehabt. Vor allem gepaart mit den zahlreichen Regenschauern. Dafür lief das Auto aber sehr gut und ich bin froh, dass es alle sechs Piloten unfallfrei ins Ziel geschafft haben.“

Nachschau RCN 6, 06.09.2025

Köster/Eisenburger mit Erfolgserlebnis/
Team Theisen wieder mit drei Opel Astra OPC am Start

„Problemlos im Ziel und endlich ein gutes Ergebnis“, freuten sich Jan Eisenburger und Una Köster bei der Siegerehrung zum sechsten Saisonlauf der RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Nach viel Pech im bisherigen Saisonlauf, sorgten die beiden Neueinsteiger nach 15 Runden Nordschleife dieses Mal für das beste Resultat im Team Automobile Theisen.

„Für das Duo freut es mich, das haben sie sich heute redlich verdient“, lobte Teamchef Peter Theisen. „Bei den anderen beiden Fahrzeugen lief nicht alles nach Plan, aber das müssen wir jetzt in Ruhe analysieren.“

Jan Eisenburger (Hagen) übernahm die Rolle des Startfahrers. „Unser Opel lief super und ich fand schnell meinen Rhythmus, nur die vielen Code 60s nervten ein bisschen.“ Una Köster (Hamburg) brachte den Astra #511 dann fehlerfrei als Fünfte ins Ziel. „Zu Beginn hatte ich mit Pick-Up auf den Reifen zu kämpfen. Davon abgesehen, war alles top: Wetter gut, zum Ende hin wenig gelbe Flaggen und ich hatte viel Spaß!“

Der Opel Astra #49 der beiden Hamburger Patrick Schilling und Maximilian Walter kämpfte vom ersten Meter mit um die Führung in der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm. Startfahrer Patrick Schilling hatte dann in der Sabine-Schmitz-Kurve ein folgenreiches Aha-Erlebnis.

„Aus der Boxengasse kehrten zwei BMW auf die Strecke zurück. Ich fuhr nach links, um denen Platz zu geben. Von hinten kam ein Cayman GT4, der wiederum links an allen vorbeiziehen wollte. Für Vier nebeneinander ist dort aber kein Platz, außerdem war da auch noch eine kleine Betriebsmittelspur“, sagte Schilling.

Der 37-jährige versuchte die Flucht nach vorn, um nicht vom Porsche getroffen zu werden. Dabei drehte sich der Hamburger und prallte mit dem Heck ganz leicht gegen die Leitplanken. Er konnte weiterfahren, doch nach wenigen Kilometern hatte der Motor nicht mehr die volle Leistung. Vermutlich eine Folge des Fahrens über die Streckenbegrenzung bzw. des leichten Einschlags.

Auf Podiumskurs lagen lange Zeit Simon Overmann (Sprockhövel) und Christopher Bartsch (Lüdenscheid) am Steuer des Opel Astra #48. Startfahrer Bartsch fühlte sich sehr wohl: „Ich hatte direkt Vertrauen ins Auto und sehr viel Spaß. Platz drei war im Bereich des Möglichen.“ Nach dem Boxenstopp übernahm Simon Overmann, eigentlich im „Turbo-Astra“ unterwegs, den für ihn heute ungewohnten „Sauger-Opel“. „Das Auto lief top und meine Rundenzeiten waren gut. Dann verlor ich leider den Zahnriemen und musste abgeschleppt werden.“

Der siebte und somit vorletzte Saisonlauf findet am Sonntag, den 28. September statt.

Pressemitteilung Team Automobile Theisen
Nachschau RCN 5, 17.08.2025

Manchmal steckt der Wurm drin /
Team Theisen haderte mit dem Pech bei RCN 5

Mit einem vierten und fünften Platz sowie einem Ausfall endete für das Team Automobile Theisen der fünfte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. „Das ist sicherlich nicht das Ergebnis, welches wir uns gewünscht hätten“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Wir haben einen Doppelsieg quasi verschenkt. Das ist bitter, gehört aber auch zum Motorsport dazu.“

Mit drei verschiedenen Opel Astra OPC trat die Lüdenscheider Mannschaft, wie gewohnt, bei den Serienwagen bis 2000 ccm (R3) an. Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Maximilian Walter in der #49 sowie Ralf Kraus (Köln) und Holger Bruning (Odenthal) am Steuer der #48 kämpften von der ersten Runde an mit um die Führung in der gut besetzten Klasse.

„Nach längerer Pause war ich heute wieder mit dabei und hatte echt Spaß“, sagte Startfahrer Holger Bruning. „Mehrere Code 60-Phasen störten etwas den Rhythmus. Aber Auto war top und Wetter nicht zu warm. Eigentlich alles bestens.“ Teamkollege Ralf Kraus, einer der erfahrensten Teilnehmer im Feld der 164 Fahrzeuge, vergeigte dann den sicheren zweiten Platz.

„Ich bin eine Runde zu spät für meinen Pflichtstopp an die Boxen gekommen. Das nehme ich auf meine Kappe und tut mir sehr leid.“ Hintergrund: Boxenstopps dürfen nur in so genannten Sprintrunden absolviert werden. Somit 2.290 Strafsekunden für Kraus/Bruning und nur Platz vier statt zwei.

Ähnlich erging es dem Hamburger Duo, wo Patrick Schilling als Startfahrer den Grundstein für den möglichen Klassensieg legte und Max Walter „das Ding nur noch nach Hause fahren musste“. „Das hätte heute unser Tag werden können“, sagte ein trauriger Max Walter. „Aber leider gab es Probleme mit dem Funk, deshalb bin auch ich eine Runde zu spät für den Pflichtstopp an die Boxen gefahren.“ Das Duo kassierte sogar 3.290 Strafsekunden und rutschte von Platz eins auf fünf zurück.

Auf dem dritten Opel Astra #510 debütierte der Lüdenscheider Timo Aurisch. Er teilte sich das Cockpit mit Markus Hostert aus Rech. Auch wenn die beiden wegen Überschreitung der maximalen Fahrzeit nicht gewertet wurden, waren sie zufrieden.

„Ich wollte mein Debüt genießen, heil ankommen und Spaß haben. Alle Ziele erreicht und ich freue mich auf die nächsten Rennen“, sagte Startfahrer Timo Aurisch. Und Markus Hostert ergänzte: „Auf der Strecke war das Miteinander, trotz der vielen Autos, sehr harmonisch. Und das Auto lief top, ich habe mich sehr wohl gefühlt.“

Nachschau RCN 3, 25.05.2025

Doppelsieg für Team Theisen /
Bestes Saisonergebnis für Lüdenscheider Mannschaft

Mit einem Doppelsieg und einem zehnten Rang endete der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring (RCN) für das Team Automobile Theisen. Dieser fand vor großer Kulisse im Rahmen der ADAC 24h Qualifiers statt. Bei wechselnden Witterungsbedingungen erreichten alle vier eingesetzten Opel Astra OPC ohne Beulen oder Defekte nach 13 Runden (=316,65 Kilometern) das Ziel.

„Ein solches Ergebnis im Rahmen der 24h Qualifiers ist ein schöner Erfolg“, freute sich Technikchef Thomas Theisen. „Zumal es mit dem einsetzenden Regen am Ende ganz schön tricky wurde.“

In der Klasse R3 für Serienwagen bis 2000 ccm feierten Carsten Doerfert/Markus Hostert (Bonn/Rech) im Opel Astra #510 den Klassensieg vor den Hamburger Patrick Schilling/Maximilian Walter im Opel Astra #49.

„Ich bin erstmals den Start gefahren und alles lief bestens“, sagte Markus Hostert. „Kaum gelb, Strecke trocken, es war richtig schön zu fahren und ich konnte als Zweiter hinter Patrick Schilling übergeben.“ Aufgrund des immer stärker werdenden Regens, steuerte Carsten Doerfert zur Mitte seines Stints die Boxen an und ließ Regenreifen montieren. Zur eigenen Überraschung wurde das Duo sogar Klassensieger.

Denn bei den lange Zeit führenden Schilling/Walter gab es in der Schlussphase ein Missverständnis mit der Boxencrew. „Mir wurde leider das Schild ´Box-In´ zu früh gezeigt, obwohl mir der Tages-Kilometer-Zähler etwas anderes signalisierte“, sagte  Max Walter. „Ich bin dann sofort wieder raus auf die Strecke, aber die Strafpunkte der letzten Runde kosteten uns den Sieg.“ Patrick Schilling war mit seiner Leistung zufrieden: „Alles lief perfekt, Max blieb im Regen auf Slicks und war bärenstark. Mit dem Schild war Pech, aber unterm Strich ist es ein Doppelsieg für Theisen.“

Der dritte Opel Astra #511 von Una Köster/Jan Eisenburger (Hamburg/Hagen) kam nicht in Wertung, weil die maximal erlaubte Gesamtfahrzeit überschritten wurde. Jan Eisenburger: „Auf Slicks bin ich im Regen zweimal von der Bahn gerutscht. Habe dann auf Regenreifen gewechselt, leider wurde dadurch die Gesamtfahrzeit zu lang.“

In der Klasse R2A, mit 20 Fahrzeugen die stärkste im gesamten Feld, freuten sich Simon Overmann (Sprockhövel) und Manuel Streser (Eichelhardt) im Opel Astra #48 mit Platz zehn über das beste Saisonergebnis. „Unsere Taktik war gut und wir haben zur richtigen Zeit auf Regenreifen gewechselt“, sagte Simon Overmann. „Das Auto war neu für mich, aber ich konnte mich schnell eingewöhnen. Das Team hat wie immer einen überragenden Job gemacht und uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen“, sagte Manuel Streser.

Am Donnerstag, den 19. Juni, findet der RCN-Saisonhöhepunkt im Rahmen des Int. ADAC-24h-Rennens statt.

Nachschau RCN 2, 12.04.2025

Schöner zweiter Platz für Schilling/Walter /
Team Theisen wieder mit drei Opel Astra am Start
Beim sonnigen zweiten Lauf zur Rundstrecken Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife (RCN) hatte das Team Automobile Theisen Grund zum Jubeln: Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Max Walter lenkten den Opel Astra #49 auf den zweiten Platz in der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

„Das haben unsere beiden Nordlichter prima gemacht“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Fehlerfrei und schnell mit guter Taktik. Nach dem Pech beim Saisonauftakt lief es heute richtig gut.“

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Den Grundstein zum Erfolg legte Startfahrer Patrick Schilling. „Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte mich von Runde zu Runde steigern, Team Theisen hatte den Astra prima vorbereitet.“ Max Walter übernahm planmäßig nach acht von 15 Runden. „Die Strecken-Bedingungen waren richtig gut, es hat Spaß gemacht. Unser Auto lief bestens, es gab nicht das geringste Problem.“

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Das es kein Doppelpodium für die Lüdenscheider Mannschaft gab, lag an Strafpunkten beim Schwesterfahrzeug (#48). „Leider habe ich die Bestätigungsrunde verhauen, das hat uns von Rang zwei auf vier zurückgeworfen“, ärgerte sich Tim Banerjee (Mönchengladbach). „Wir lagen knapp hinter dem späteren Klassensieger, das war echt ärgerlich“. Teamkollege Ralf Kraus (Köln) drehte in 9.14,9 Minuten zwar noch die schnellste Astra-Zeit des Tages, aber das Podium blieb außer Reichweite.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Nach nur vier Umläufen, musste der dritte Opel Astra OPC (#528) aus Sicherheitsgründen geparkt werden. In der Startrunde ging zunächst die Motorkontrollleuchte an, Holger Bruning (Odenthal) kam direkt an die Boxen, wo der Fehler behoben werden konnte. Im Verlauf der vierten Runde gab es dann Probleme mit den Bremsen und der erfahrene Pilot stellte nach Absprache mit dem Team das Fahrzeug ab. Teamkollege Christopher Bartsch kam somit leider nicht mehr zum Einsatz.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Am Samstag, den 24. Mai geht es für Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie weiter. Der dritte Wertungslauf steht im Rahmen des ADAC 24h-Qualifiers auf dem Programm.
Fotos: racepicture.de