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Nachschau 6. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 17.10.20

 

Klassensiege und Bestzeiten /
Team Automobile Theisen weiter erfolgreich

Mit zwei weiteren Klassensiegen für das Team Automobile Theisen endete der sechste und vorletzte Lauf zur Rundstrecken Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife. Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) hatten mit dem Opel Astra OPC bei den Produktionswagen bis 2000 ccm erneut alles im Griff. Der von der Lüdenscheider Mannschaft mit betreute Opel Astra Caravan von Jürgen Klein (Langenfeld) und Robin Strycek (Dehrn) siegte ebenfalls in der Diesel-Klasse bis 2000 ccm.

Mangels nicht vieler Teilnehmer in der eigenen Klasse, standen persönliche Bestzeiten und packende Duelle mit anderen Wettbewerbern im Vordergrund. Startfahrer Jannik Reinhard büßte zunächst ein paar Sekunden im Verkehr ein, hatte dann in der vierten Runde freie Fahrt. Mit 8.41 Minuten stellte der 22-Jährige eine neue persönliche Bestzeit auf.

„Es war relativ schwer, bei den recht kalten Bedingungen die Reifen auf Temperatur zu bekommen“, sagte Reinhard. „Dazu war die Einführungsrunde eine enge Angelegenheit, wir waren rund 15-20 Autos in einem Pack, was hier und da ziemlich eng war. Danach hatte ich erneut einen schwierigen Zweikampf mit dem Ibiza, der fast eine Runde lang Kampflinie fuhr. Als ich diesen hinter mir lassen konnte war es ein Träumchen! Das Auto lief perfekt, die Strecke war schnell und ich bin stolz, mich zeitlich nochmal stark verbessert zu haben. Das Team ist genial, man hat eine Menge Spaß und kann trotzdem geilen Motorsport abliefern! Danke dafür an alle!“

Holger Bruning kommt ebenfalls immer besser mit dem Opel Astra OPC zurecht und kreuzte nach 13 Runden, welches einer Distanz 270,82 Kilometern entspricht, als Klassensieger den Zielstrich. „Das Auto lief perfekt, die Stimmung im Team war wie immer sehr familiär. Und es war großartig, dass unser alter Hase Peter Theisen dabei war. Der Kerl ist einfach fantastisch, Danke für diesen gelungenen Renntag.“

Bei den Dieselfahrzeugen bis zwei Liter Hubraum stellte Robin Strycek seinen eigenen Klassenrekord vom 6. Juli 2019 ein. Wie damals, umrundete der 28-Jährige im Opel Astra CDTi die fast 21 Kilometer lange Strecke in 8.53 Minuten. „Das war eine richtig gute Runde, viel schneller geht es nicht mehr mit diesem relativ schweren Auto“, freute sich Strycek, der aktuell der einzige Fahrer ist, der in der RCN in zwei Klassen den Rundenrekord hält.

Nachschau 5. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 24.09.20

 

Ein stiller Sieg für Reinhard/Bruning
Weiterer Erfolg im Rahmen der ADAC 24 Stunden

Zwar sorgten Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) für einen weiteren Klassensieg für das Team Automobile Theisen auf dem Nürburgring, doch zum Feiern war niemandem in der Lüdenscheider Mannschaft zu Mute. Denn am Vortag verstarb nach kurzer schwerer Krankheit mit Veronika Theisen die Senior-Chefin des Teams.

„Für uns ist es ein sehr schwerer schmerzlicher Verlust. Wir haben trotzdem den Wunsch unserer Mutter umgesetzt und sind das Rennen gefahren, was uns allen sehr schwergefallen ist. Diesen Erfolg widmen wir unserer Mutter, die im wahrsten Sinne des Wortes die Mutter der Familie, unserer Firma und natürlich auch unseres Motorsport-Teams war“, sagte ein trauriger Thomas Theisen.

Der fünfte Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring fand im Rahmenprogramm des Int. ADAC 24h-Rennens statt und eröffnete dieses Vier-Tage-Motorsport-Spektakel einmal mehr. Allerdings aufgrund von Corona-Auflagen ohne Zuschauer entlang der 20,832 Kilometer langen Nordschleife.

Auf zunächst feuchter Fahrbahn übernahm Jannik Reinhard das Steuer im Opel Astra OPC. „Einige Ecken waren richtig nass, andere trockneten schnell ab. Ab der fünften Runde war zumindest die Ideallinie rundherum trocken. Ich hatte mit Fahrzeugen aus anderen Klassen teilweise packende Duell und viel Freude, wenn diese auch hier und da ein paar Sekunden kosteten. Die Rundenzeiten waren heute nicht perfekt, aber das war völlig egal. Wir widmen diesen Sieg der gesamten Familie Theisen.“

Holger Bruning kletterte ins Cockpit des rund 170 PS Fronttrieblers für die zweite Rennhälfte. „Die Strecke war mittlerweile eigentlich trocken, aber gleich in meiner ersten Runde drehte ich mich im Bereich Adenauer-Forst über die Curbs in die Wiese. Auch die beiden hinter mir Fahrenden hatten ähnliche Probleme. Ab dem nächsten Umlauf wurde dort die Schmutzflagge gezeigt, da es sich wohl um irgendeine Betriebsmittelspur handelte. Von da an lief alles problemlos, bis auf Code 60-Zonen, die keine guten Rundenzeiten zuließen. Unser Opel Astra war tiptop vorbereitet, mein Dank und natürlich auch mein Mitgefühl gebührt der Familie Theisen. Für mich ist die Theisen-Mannschaft kein Motorsport-Team, für mich ist es eine Motorsport-Familie!“

Der vom Team Theisen mitbetreute Opel Astra Caravan, dieses Mal gelenkt von Jürgen Klein (Langenfeld) und Volker Strycek (Dehrn), siegte erneut bei den Dieselfahrzeugen bis 2000 ccm.

Nachschau 3. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 15.08.20

 

Team Theisen mit zwei Klassensiegen /
Perfekter Tag auf dem Nürburgring für Lüdenscheider Mannschaft

Mit hervorragenden Ergebnissen für das Team Automobile Theisen endete der dritte von sieben Saisonläufen zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Sowohl Jannik Reinhard/Holger Bruning (Oberhonnefeld/Odenthal) als auch Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn) siegten in ihren Klassen, Letztgenannte belegten sogar den zweiten Gesamtrang.

„Es war ein perfekter Tag, so wünscht man sich das als Teamchef immer“, sagte Peter Theisen. „Alle vier Fahrer waren fehlerfrei, die Boxenstopps klappten reibungslos und auch das Wetter spielte mit, trotz anderer Vorhersagen. Die Messlatte für den nächsten Lauf liegt hoch.“

Coronabedingt wurde das Feld der rund 140 Starter in zwei Gruppen aufgeteilt. Mittags machten die seriennahen Fahrzeuge den Anfang, darunter auch der Opel Astra OPC aus der Klasse der Produktionswagen bis 2000 ccm (V3). Startfahrer Jannik Reinhard ließ vom ersten Meter an keinen Zweifel aufkommen, dass die weiße Weste behalten werden soll. Schon nach der ersten Runde hatte der 22-Jährige 21 Sekunden Vorsprung. Und von Umlauf zu Umlauf wurde der Abstand größer.

Zur Rennhälfte übernahm Holger Bruning das Volant. Für den Odenthaler war es der erste Start in diesem Jahr mit dem 170 PS starken Fronttriebler. Leichter Regen an einigen Streckenabschnitten in den letzten drei Runden sorgte für erhöhte Aufmerksamkeit. Holger Bruning hatte aber alles im Griff und kreuzte nach 13 Runden, welches 270,82 Kilometern entspricht, den Zielstrich mit 1.44 Minuten Vorsprung.

Am frühen Nachmittag wurden dann die verbesserten Tourenwagen und GTs auf die Reise geschickt. Von Beginn an mischte Startfahrer Ralf Kraus auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt in der Spitzengruppe mit. Ständig wechselten die Positionen, sowohl in der Klasse, als auch im Gesamtklassement. „Das war heute eine der schönsten RCN-Veranstaltungen der letzten Jahre“, meinte Ralf Kraus total begeistert. „Unser Opel Astra lief perfekt, ich bin sehr zufrieden.“

Auf Rang eins in der Klasse liegend, übergab Kraus den hellblauen Opel Astra TCR nach sechs Runden an Volker Strycek. Auch der 24h-Gesamtsieger von 2003 zeigte sich in blendender Verfassung. Volker Strycek baute die Führung in der Klasse RS3A schließlich auf 48 Sekunden aus und musste sich im Gesamtklassement nur einem Porsche 911 GT3 Cup geschlagen geben.

Der Langenfelder Jürgen Klein wurde dieses Mal im Opel Astra Caravan von Robin Strycek unterstützt. Bei den Dieselfahrzeugen bis 2000 ccm fuhr das Duo im vom Team Theisen mitbetreuten Fahrzeug zum Klassensieg.

Nachschau 1. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring, 04.07.20

 

Klassensieg für Reinhard/Neuser /Team Theisen-Opel Astra OPC mit optimalem Saisonstart

Das lange Warten hatte ein Ende: Coronabedingt ist die Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) mit drei Monaten Verzögerung endlich in die neue Saison gestartet. Gut aus den Startlöchern kam die Lüdenscheider Mannschaft Automobile Theisen, die in der Klasse V3 einen souveränen Start-Ziel-Sieg feierte.

„Wir sind sehr froh, dass es endlich wieder losgeht und wir alle unserem Hobby nachgehen können“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Und wenn dann dabei ein so gutes Ergebnis herauskommt, dann kann man einfach nur zufrieden sein.“

„Heute geht unser Lob nicht nur an unsere Fahrer und die Mechaniker-Mannschaft, sondern auch an den Veranstalter“, betonte Technikchef Thomas Theisen. „Die RCN-Serien-Organisation hat turbulente Wochen und Monaten hinter sich. Ich ziehe meinen Hut davor, wie in Corona-Zeiten auf der längsten Rennstrecke der Welt die RCN wieder ans Laufen gebracht wurde.“

 

Zuschauer waren weder im Fahrerlager noch rund um die Strecke zugelassen. Für alle Teilnehmer und Offizielle galten strenge Hygienevorschriften: In allen Bereichen waren die allgemeinen Regeln zum Social Distancing zu beachten und die entsprechenden Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. In allen Räumen sowie bei Unterschreitung des Mindestabstandes, war das Tragen von Mund-Nasenschutz erforderlich. Alle Wege und Bereiche wurden so gestaltet, dass die Mindestabstände garantiert waren. Stark frequentierte Bereiche wurden vom Streckenbetreiber mit Desinfektionsmöglichkeiten ausgestattet.

Erstmals teilten sich Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Tim Neuser (Aachen) das Cockpit im H&R-Opel Astra OPC. Für den 22-Jährigen Reinhard war es sogar der erste Start in der RCN überhaupt. Da Deutschlands älteste Rundstrecken-Serie auch mit Beifahrer bestritten werden darf, übernahm Routinier Tim Neuser das Coaching. Wenn auch nur fünf Jahre älter, so hat Neuser doch schon viele Langstreckenrennen auf der schwierigsten Strecke der Welt bestritten.

Auch von einem partiellen Regenschauer in der ersten Runde ließ sich das Duo nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben im Feuchten einfach 5 bis 10 km/h herausgenommen, um einen Puffer zu haben, falls man doch etwas rutschen sollte“, sagte Neuser. Ab Runde drei war sowieso wieder alles trocken. Mit Neuser am Steuer und Reinhard auf dem heißen Sitz, enteilte der Theisen-Opel Astra der Konkurrenz kontinuierlich.

Zur Rennmitte wurden die Plätze getauscht und Rookie Reinhard fuhr den Klassensieg „wie ein alter Hase“ locker nach Hause. Neusers Bestzeit wurde bei 9.05 Minuten notiert, Reinhard schaffte 9.03 Minuten. „So kann es ruhig weitergehen, wir sind mit dem heutigen Tag mehr als zufrieden“, waren sich die beiden einig.

Der in der Diesel-Klasse bis zwei Liter Hubraum siegreiche Opel Astra Caravan von Jürgen Klein (Langenfeld) und Holger Bruning (Odenthal) wurde ebenfalls von der Theisen-Mannschaft mit betreut.

Am 18. Juli steht bereits der zweite Saisonlauf auf dem Eifelkurs auf dem Programm. Dann wird auch die Speerspitze der Lüdenscheider Mannschaft, der Opel Astra TCR mit dem Duo Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn), ins Geschehen eingreifen.

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Nürburgring 2019, 9. Saisonlauf am 05.10.19

 

Team Theisen-Opel Astra TCR feiert zweiten Gesamtsieg

Der Kölner Ralf Kraus und Volker Strycek aus Dehrn feierten beim neunten und letzten Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring ein perfektes Finale: Das Duo lenkte den Automobile Theisen-Opel Astra TCR zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg und drehte darüber hinaus im Feld der 119 Starter die schnellste Rennrunde in 7.52 Minuten.


„Besser hätte das Jahr nicht enden können“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Heute passte alles und ich bin auf diese Teamleistung unheimlich stolz. Es war für uns der perfekte Abschluss eines Jahres mit überwiegend guten Ergebnissen. Wir freuen uns schon heute auf die neue Saison.“

Der Regen der Vortage sorgte dafür, dass auch beim Rennstart um 12.30 Uhr einige Streckenabschnitte zumindest neben der Ideallinie noch leicht feucht waren. Daher entschieden die Piloten gemeinsam, dass Startfahrer Ralf Kraus auf der Hinterachse für geschnittene Slicks losfährt. „Das war genau richtig“, sagte der 60-Jährige. „Schnelle Ecken gingen jetzt nicht mehr ganz so zügig, aber in langsameren und mittelschnellen Kurven waren wir flotter und vor allem sicherer unterwegs.“ Ralf Kraus baute den Vorsprung konstant aus und kam mit 59 Sekunden Vorsprung nach sieben Umläufen planmäßig an die Boxen.

Volker Strycek übernahm das Steuer und konnte den Abstand auf die Verfolger weiter vergrößern. Auch der ehemalige DTM-Meister setzte auf die gleiche Reifenstrategie. „So stelle ich mir einen Renntag auf der schönsten Rennstrecke der Welt vor: Eindeutige Wetterbedingungen, faires Fahren unter den Teilnehmern, ein perfektes Auto und ein hervorragender Boxenstopp.“ Nach dem Sieg beim fünften Lauf wurde der blaue Opel Astra TCR erneut als Gesamtsieger abgewinkt, final mit einem Vorsprung von 1.34 Minuten.

Dank diesem Erfolg feierte das Theisen-Team den Vizetitel im Gesamtsiegercup, den neunten Rang in der Jahreswertung der rund 350 Fahrzeuge und Ralf Kraus den Titel in der Sonderwertung Senior-Cup für Teilnehmer ab 55 Jahre.

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring, 8. Lauf am 21.09.19

 

Am Ende lag sich die Theisen-Mannschaft in den Armen: Mit Kampfgeist, Willensstärke und Können feierte das Lüdenscheider Team beim achten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring, einem 3 Stunden-Zeitrennen, ein hervorragendes Ergebnis. Die Piloten Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) lenkten den Opel Astra TCR auf den zweiten Platz in der Klasse RS3A und den dritten Gesamtrang im Feld der 147 Starter.

„Das ging heute an die Nerven, aber das Happy-End war umso schöner“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Ein solches Wechselbad der Gefühle hatten wir noch nicht oft in unserer Firmengeschichte. Es war ein unglaublicher Tag. Ich bin wirklich stolz auf diese Mannschaft, die am Ende den verdienten Lohn ernten durfte.“

Kurz nach Beginn des Zeittrainings herrschte Alarmstimmung in der Theisen-Box: Es wollte sich kein Bremsdruck aufbauen. „Beim letzten RCN-Lauf lief alles bestens, wir stehen vor einem Rätsel“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen. Aber der Teufel ist manchmal ein Eichhörnchen. Zügig wurde ein defekter Hauptbremszylinder als Übeltäter eruiert und ausgetauscht. Doch das Qualifying wurde just in dem Moment abgewunken, als der Theisen-Astra wieder einsatzfähig war…

Ohne eine Rundenzeit auf der Habenseite, musste sich Volker Strycek am Ende der ersten Startgruppe aufstellen. Nachdem die Startampel auf Grün schaltete, brannte der ehemalige DTM-Meister ein wahres Feuerwerk ab. Der 61-Jährige überholte in der ersten Runde über 28 Autos, lag nach dem zweiten Umlauf auf dem fünften Klassenrang von 13 Teilnehmern und war nach fünf Runden Zweiter. Aufgrund von Boxenstopps der Wettbewerber, übergab Volker Strycek nach acht Runden sogar als Klassenführender und Gesamtdritter das Steuer an Ralf Kraus.

Der Kölner blies weiter zur Aufholjagd und duellierte sich munter mit diversen Porsche Cayman oder BMW-Modellen. „Unser Opel Astra lief hervorragend, die Bremse war vorzüglich“, sagte Ralf Kraus. „Unsere Mannschaft hatte wirklich ganze Arbeit geleistet.“ Für die letzte Stunde kletterte Volker Strycek erneut in Cockpit. „Das Sonnen-Wetter, die vielen Fans an der Strecke und es wurde sehr fair gefahren: Das war heute ein Motorsporttag, der richtig Spaß gemacht hat. Ende gut, alles gut, jetzt freuen wir uns auf das Saisonfinale am 5. Oktober.“

In der Klasse VT2 wechselten sich die Geschwister Robin und Lena Strycek (beide Dehrn) am Steuer des Opel Astra OPC ab. Auch wenn es für beide der erste Einsatz auf dem seriennahen Fahrzeug war: Sie schlugen sich hervorragend, sammelten sogar Führungskilometer und wurden schließlich auf Klassenrang drei bei fünf Startern abgewinkt.

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2019, 7. Saisonlauf am 25.08.19

 

Für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen verlief der siebte Saisonlauf zur RCN Rundstrecken Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife einmal mehr erfolgreich. Nach 15 Runden auf dem Eifelkurs, welches einer Distanz von 312,48 Kilometern entspricht, wurden Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) als Dritter von 12 Startern in der Klasse RS3A abgewinkt. Zudem fuhr das Duo am Steuer des Theisen-Opel Astra TCR im Feld der 156 Starter auf den guten sechsten Gesamtrang.

„Nach unserem Pech beim letzten Lauf im Spa sind wir mit dem heutigen Resultat zufrieden“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Es war in jeglicher Hinsicht ein heißes Rennen. Wir hatten starke Wettbewerber und knapp 30 Grad.“

Von Beginn an lag Startfahrer Ralf Kraus mit im Vorderfeld. Auch dank der neuen Startaufstellung. „Die Spitze unserer Klasse fährt regelmäßig in die Top Fünf des Gesamtklassements. Bislang starteten wir immer recht weit hinten, das wurde nun geändert“, sagte der Kölner. „Wir mussten uns nicht mehr an den ganzen Cup- und V-Autos vorbeikämpfen. Das ist nicht nur fairer, sondern für alle Beteiligten auch sicherer.“

Die Chancen auf den Klassensieg und ein Top Drei-Ergebnis im Gesamtklassement vergab Ralf Kraus bereits in der Anfangsphase. Eine Bestätigungsrunde wurde sieben Sekunden zu schnell beendet, dass bedeutete 70 Strafpunkte, gleichbedeutend mit Strafsekunden. „In dieser ausgeglichenen Klasse holt man die unter normalen Umständen nicht mehr auf“, ärgerte sich der Routinier. „War mein Fehler, ich habe die Stoppuhr falsch abgelesen.“

 

Volker Strycek übernahm zur Rennmitte planmäßig das Cockpit des dunkelblauen Opel Astra. Der 24h-Rekordteilnehmer konnte sich immerhin noch auf den dritten Platz von zwölf Startern vorkämpfen. „Unser Opel Astra lief ausgezeichnet und es hat einmal mehr sehr viel Spaß gemacht, bei diesen optimalen Bedingungen auf der Nordschleife zu fahren. Es standen für einen RCN-Lauf viele Fans entlang der Strecke. Ein paar Code 60-Phasen störten etwas den Rhythmus, aber auch das gehört dazu. Jetzt freuen wir uns auf die letzten beiden Saisonläufe.“

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Nürburgring 2019, 5. Saisonlauf am 06.07.19

 

Erster Gesamtsieg für Ralf Kraus & Volker Strycek –
Lüdenscheider Team Theisen feiert größten Erfolg

Mit dem ersten Gesamtsieg von Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) im Automobile Theisen-Opel Astra TCR endete der fünfte von neun Saisonläufen zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Nach 15 Runden auf der altehrwürdigen Nordschleife, welches einer von 312,48 Kilometern entspricht, hatte das Duo acht Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

„Endlich ist der Knoten geplatzt und das nötige Quäntchen Glück war auf unserer Seite“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Das ist der bislang größte Erfolg für unser Team. Ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft und alle, die dazu beigetragen haben.“

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 24 Grad, gab es vom ersten Meter an einen packenden Kampf von fünf Fahrzeugen um die Spitze im Feld der 125 Starter. Startfahrer Ralf Kraus haderte dabei mit seiner Startposition recht weit hinten in der ersten Startgruppe. „Wir fahren regelmäßig in die Top Fünf der Gesamtwertung, müssen uns aber hinter Produktionswagen anstellen und an denen vorbeikämpfen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern schafft auch noch eine höhere Unfallgefahr. Unsere Hauptwettbewerber um den Gesamtsieg haben dagegen an der Spitze freie Fahrt.“

Unabhängig von dieser Problematik, wurde Ralf Kraus in der sechsten Runde im Bereich Brünnchen Opfer eines Missverständnisses. Es kam zu einer Kollision mit einem langsamer fahrenden BMW. Trotz einer Vollbremsung konnte der Kölner den Zusammenstoß nicht vermeiden. „Wir hatten nach der Veranstaltung ein klärendes Gespräch und sind freundlich auseinander gegangen. Zum Glück haben wir beide nur kleine Schäden am Fahrzeug gehabt und es ist keinem was passiert.“

Als Gesamtdritter übernahm Volker Strycek zur Halbzeit das Volant des Theisen-Opel Astra. Ein kurzer aber heftiger Regenschauer an einigen Streckenabschnitten machte das Fahren sehr anspruchsvoll. „Die Bedingungen war sehr tricky, ich musste mit den Slicks im Nassen höllisch aufpassen“, sagte Volker Strycek. „Aber ein Reifenwechsel hätte sich nicht gelohnt, nach zwei Runden war alles wieder trocken.“

Die Schlussphase wurde dramatisch: Zu Beginn der 14. und somit letzten Sprintrunde lag der DTM-Meister von 1984 drei Sekunden hinter dem führenden BMW M3 und nur acht Sekunden vor dem folgenden BMW Z4. Volker Strycek konnte das Blatt aber wenden und eroberte schließlich mit acht Sekunden Vorsprung den Sieg.

„Ein Riesenkompliment geht an die Theisen-Mannschaft, die uns ein Auto zur Verfügung gestellt hat, welches von der ersten bis zur letzten Runde absolut perfekt war“, bedankte sich Volker Strycek. „Ich freue mich sehr für unser gesamtes Team.“ Der 61-Jährige ist übrigens der erste Mann, der einen Gesamtsieg sowohl beim 24h-Rennen, der VLN Langstreckenmeisterschaft als auch der RCN auf dem Nürburgring feiern konnte!

Der sechste Saisonlauf zu Deutschlands ältester Rundstreckenserie findet am Sonntag, den 4. August im belgischen Spa-Francorchamps statt. Dort steht ein 2,5 Stundenrennen auf dem Programm.

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Nürburgring 2019, 4. Saisonlauf am 20.06.19


Klassensieg und Gesamt-Dritter
Team Theisen vor großer Kulisse erfolgreich

Mit einem sehr guten Ergebnis für das Team Automobile Theisen endete der vierte von neun Saisonläufen zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Nach 14 Runden auf der Nordschleife, welches einer Distanz von 291,65 Kilometern entspricht, fuhr das Duo Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) zum Klassensieg und auf den dritten Platz im Gesamtrang. „Mit dem Resultat vor dieser Kulisse sind wir sehr zufrieden“, freute sich Teamchef Peter Theisen.

Zum bereits 22. Mal startete Deutschlands älteste Rundstreckenserie im Rahmenprogramm des Internationalen 24h-Rennens. Als am Donnerstagmorgen um 8 Uhr die RCN auf die Reise geschickt wurden, säumten bereits mehrere zehntausend Fans die Campingplätze rund um den Eifelkurs. 173 Teams gingen an den Start.

„Dieser RCN-Lauf ist etwas ganz Besonderes, darauf freue ich mich das ganze Jahr“, sagte Volker Strycek, der als Erster ins Cockpit des Opel Astra TCR stieg. „Die einen klettern gerade aus dem Wohnwagen, andere Grillen bereits und wiederum andere wehen die Opel-Flagge und feuern uns an. Das alles auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Die vielen Fahrzeuge machten das Fahren sehr anspruchsvoll, es gab kaum Verschnaufpausen. Aber gerade das macht ja Spaß und so wollen es die Fans.“

Auf dem zweiten Gesamtrang liegend mit nur neun Sekunden Rückstand, übergab Strycek zur Halbzeit das Steuer an Ralf Kraus. Der Kölner machte sich gleich auf die Jagd des führenden Porsche 911 GT3-Cup, obwohl die Bedingungen nicht einfacher wurden.

„Es gab diverse Code 60-Zonen. In Verbindung mit den vielen Startern war es schwierig, den Rhythmus zu finden. Keiner fuhr an diesem Tag persönliche Bestzeiten, dafür gab es einfach zu viele Überholmanöver. Aber das Fahren war dennoch sehr schön, zumal auch das Wetter perfekt war.“

Bis zum Ziel knöpfte Ralf Kraus dem Porsche 23 Sekunden ab und wäre somit Gesamtsieger geworden. Doch 80 Strafpunkte in einer Bestätigungsrunde vereitelten dieses und sorgten für ein Abrutschen auf Gesamtrang drei. „Die besagte Runde habe ich nicht richtig gemanagt, das war mein Fehler. Nach zwei Code 60-Zonen hätte ich schneller fahren müssen, das würde mir aber erst auf der Döttinger Höhe bewusst. Da war es leider zu spät. Ich freue mich dennoch über Gesamtrang drei und den Klassensieg.“

Der fünfte Saisonlauf findet am Samstag, den 6. Juli erneut auf der Nürburgring-Nordschleife statt.

06.04.2019

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Nürburgring 2019, 1. Saisonlauf

Für das Team Automobile Theisen hätte der Saisonauftakt zur Rundstrecken Challenge Nürburgring nicht besser verlaufen: Souveräner Klassensieg und schnellste Rennrunde des gesamten Feldes für den Kölner Ralf Kraus und Robin Strycek aus Dehrn am Steuer des Opel Astra TCR. „Besser geht es nicht, das gesamte Team hat einen Bombenjob abgeliefert“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Von mir aus kann das so weitergehen.“

152 Teams hatten ihre Nennung für den ersten Lauf zur ältesten Deutschen Rundstreckenserie abgegeben. Trockenheit und Temperaturen um 13 Grad sorgten auf der Nürburgring-Nordschleife für perfekte äußere Bedingungen der 15 Runden dauernden Leistungsprüfung. Wie gewohnt, nahm Ralf Kraus als erster am Volant Platz.

Gleich im ersten Umlauf legte der 59-Jährige los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. „Bevor ich in der zweiten Runde, der für die Wertung wichtigen erste Sprintrunde, von diversen Porsche und BMW aus anderen Klassen aufgehalten werde, wollte ich möglichst schnell vorbei. Das klappte gut und ich konnte die Führung in der Klasse übernehmen und kontinuierlich ausbauen.“

Planmäßig übergab Ralf Kraus nach sieben Umläufen mit 94 Sekunden Vorsprung in der Klasse und als Gesamtzweiter mit nur elf Sekunden Rückstand das Cockpit an Robin Strycek. Dieser hatte kaum die Boxengasse verlassen, signalisierten rote Flaggen einen Abbruch. Nach über einer Stunde ging es weiter, nachdem die Unfallstelle am Streckenabschnitt Flugplatz geräumt worden war.

Robin Strycek Tagesschnellster in 7.25 Minuten

„Mein Stint war ein Traum, ich hatte unglaublich viel Spaß“, sagte Robin Strycek.  „Das Theisen-Team hatte den Astra perfekt vorbereitet. Ich blieb viermal unter 7.30 Minuten, markierte dabei in 7.25 Minuten eine neue persönliche und die Tages-Bestzeit. Das war ein Mega-Tag!“ 7.25 bedeuten übrigens auch eine neue Bestmarke für TCR-Fahrzeuge auf der altehrwürdigen Nordschleife.

Bedingt durch die Unterbrechung gab es keine Gesamt-, sondern nur eine Klassenwertung. Aber das Theisen-Team trauerte nicht dem möglichen Gesamtsieg nach, im Gegenteil. „Wir möchten uns beim Veranstalter und bei Rennleiter Hans-Werner Hilger bedanken, dass die Veranstaltung fortgesetzt wurde“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen. „Die Ausschreibung sieht das ja eigentlich nicht vor. Aber es wurde eine hervorragende Lösung gefunden. Der Klassensieg und schöne Punkte für die Meisterschaft sind auch etwas Feines.“

Am Samstag, den 4. Mai steht der zweite Saisonlauf auf dem Programm.