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Nachschau RCN 5 / 18.07.26

Podium für Kraus/Banerjee /
Lüdenscheider Team Theisen mit den Rängen drei bis sechs

Endlich ein Erfolgserlebnis für Ralf Kraus (Köln) und Tim Banerjee (Mönchengladbach): Beim fünften Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring lenkte das Duo den Opel Astra OPC #48 aus dem Team Automobile Theisen auf Platz drei in der Klasse R3. Die anderen drei Fahrzeuge der Lüdenscheider Mannschaft sahen auf den Rängen vier bis sechs das Ziel.

„Das war heute eine solide Mannschaftleistung mit einem Happy End für Ralf und Tim“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Alle Autos erreichten ohne Beulen und mit guten Ergebnissen das Ziel. Ich bin sehr zufrieden.“

Trotz des Podiums für den #48-Astra: Es war ein Reservemotor verbaut, der nicht die gewünschte Leistung entfaltete. „Die bislang fehlenden Ersatzteile für unseren Einsatzmotor sind aber mittlerweile gekommen. Für den nächsten Lauf bin ich optimistisch“, sagte Ralf Kraus. Und Tim Banerjee ergänzte: „Zwischen vier- und fünftausend Umdrehungen lief es nicht gut, ich bin auf Ankommen gefahren Aber wir haben das Baby nach Hause getragen mit dem für uns besten Saisonergebnis.“

„Am Anfang viele Code 60-Zonen und viel Verkehr, das war anstrengend. Aber endlich in Wertung mit einem ordentlichen Resultat“, sagte Marco Hagen. Christopher Bartsch drehte in seinem Stint mit 9.23 Minuten eine neue persönliche Bestzeit: „Das Auto lief bestens, es war ein gelungener Tag.“

Simon Overmann ärgerte sich über 230 Strafsekunden in einer Bestätigungsrunde. „Die haben uns Platz vier gekostet. Aber so ist das manchmal. Kann passieren und es blieb ja im Team.“ Holger Bruning war dafür sehr zufrieden: „Das Auto war top vorbereitet, der Boxenstopp prima. Eigentlich machte mir nur die Hitze etwas zu schaffen. Vielleicht sollte ich etwas mehr Fitness machen.“

Auf dem sechsten Rang der Klasse R3 wurden die Neueinsteiger Jürgen Neuhoff (Kassel) und Maya Niepenberg (Etzbach) im Opel Astra #46 abgewinkt.„Ich konnte mich an ein paar Stellen steigern, muß an anderen Ecken aber noch arbeiten“, sagte Maya Niepenberg.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie macht jetzt eine Pause bis zum 5. September.

Fotos: BR-Foto, Abdruck honorarfrei

Nachschau RCN 4 am 30.05.26

Wichtige Punkte für die Meisterschaft /
Lüdenscheider Team Theisen trotzt dem Regen

Beim vierten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring sorgten Simon Overmann (Sprockhövel) und Holger Bruning (Odenthal) für das beste Ergebnis im Team Automobile Theisen. Auf der überwiegend nassen Fahrbahn freuten sie sich über den vierten Klassenrang. Die anderen beiden Fahrzeuge kamen leider nicht in Wertung.

„Kompliment an Simon und Holger für die feine Leistung“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Die Bedingungen waren heute nicht einfach und die Konkurrenz stark. Aber es gab wichtige Punkte für die Meisterschaft.“

Vor allem in der ersten Hälfte der 15 Runden-Distanz (= 312,48 Kilometer) auf der Nordschleife gab es teilweise heftige Regenschauer. „Die Reifenfrage war heute zumindest eindeutig“, sagte Startfahrer Simon Overmann. „Das Auto lief top, der Boxenstopp war prima, leider hat es nicht fürs Podium gereicht. Dafür hoffentlich beim nächsten Mal.“

Holger Bruning brachte den Opel Astra OPC mit der #50 schließlich als Vierter der Klasse R3 ins Ziel. „Nachdem der Regen aufhörte, trocknete es aufgrund der hohen Temperaturen sehr schnell ab. Gegen die Wettbewerber in den deutlich moderneren Autos war heute nicht mehr drin. Sehr gefreut hat mich, dass unser Teamchef Peter Theisen nach längerer Krankheitspause wieder dabei war!“

Weil sie die 15 Runden-Distanz nicht in der vorgeschriebenen Maximalzeit von 3.10 Stunden absolvierten, wurden die beiden Schwesterfahrzeuge nicht gewertet.

Maya Niepenberg (Etzbach), die sich den Opel Astra #46 mit Jürgen Neuhoff (Kassel) teilte, kam im elften Umlauf im Bereich Ex-Mühle von der Strecke ab und beschädigte die Front. Inklusive der provisorischen Reparatur an den Boxen gingen über zehn Minuten verloren, die am Ende fehlten.

Bei Una Köster (Hamburg) und Marco Hagen (Aachen) im Opel Astra #49 gab es ein Missverständnis rund um den planmäßigen Stopp samt Fahrerwechsel. Die Hamburgerin kam eine Runde früher als geplant zu den Boxen, wo ihr Teamkollege allerdings nicht zur Verfügung stand. Diese rund neun Minuten fehlten final. „Ich hatte mich leider mit den Abreißzetteln verpuzzelt“, entschuldigte sich Una Köster.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie geht jetzt in die Sommerpause. Lauf 5 steht dann am Samstag, den 18. Juli auf dem Programm. Das Team Theisen ist am 13. Juni bei der Einsteigerserie GLP bereits wieder im Einsatz.

Nachschau RCN 2, 25.4.26

Durchwachsener Saisonstart für Team Theisen

Der verspätete Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), Lauf eins war im März wegen Schnee abgesagt worden, verlief für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen nicht wunschgemäß. Von vier eingesetzten Opel Astra OPC kamen nur zwei in Wertung. Mit 165 Startern war Deutschlands älteste Breitensportserie einmal mehr sehr stark besetzt.

„Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt, aber so ist Motorsport“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Bis zur nächsten Veranstaltung um Rahmen der ADAC 24h haben wir noch einiges an Arbeit vor uns. Aber die Saison ist noch lang, es werden auch noch andere Ergebnisse kommen.“

In der mit neun Fahrzeugen stark besetzten Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm lagen Ralf Kraus im Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) im Astra #48 lange Zeit auf Podiumskurs. Doch in der vorletzten Runde erwischte Tim Banerjee im Eifer des Gefechts einen falschen Gang, der Motor drehte deutlich zu hoch. Aus Sicherheitsgründen wurde das Fahrzeug sofort abgestellt.

Mit Rang sechs sorgten somit Simon Overmann und Holger Bruning (Sprockhövel/Odenthal) im neu aufgebauten Opel Astra #50 für das beste Ergebnis aus Theisen-Sicht. „Das neue Auto lief perfekt, die Sonne schien und trotz der vielen Teilnehmer ging es sehr fair zu“, sagte Holger Bruning. Und Simon Overmann ergänzte: „Leider keine Runde ohne Code 60, aber ich bin sehr zufrieden. So kann es weitergehen.“

Dahinter folgten Jürgen Neuhoff und Jan Eisenburger (Kassel/Hagen), die mit dem Opel Astra #46 die vorgegebene Mindeststandzeit in der Boxengasse unterschritten und etliche Strafpunkte kassierten. „Das Auto war top, Jürgen mit einem soliden Debüt, die Strafpunkte waren wir selber schuld, unterm Strich dennoch positiv“, sagte Jan Eisenburger.

Nicht in Wertung kamen mit dem Opel Astra #649 Manuel Streser aus Eichelhardt und Marco Hagen aus Aachen. Das Duo drehte nur 15 statt der erforderlichen 16 Runden. Marco Hagen zog trotzdem ein positives Fazit: „Bislang kannte ich die Nordschleife nur vom Simulator, das war schon ein gigantisches Erlebnis.“ Manuel Streser schwärmte: „Perfektes Wetter, bestes Team, cooles Wochenende, gesegnete Leute.“

*Im RCN-Rahmenprogramm, dem Saisonauftakt der GLP, setzte das Theisen-Team erstmals ein Fahrzeug ein. Und auch am Wochenende zuvor, mit Simon Overmann am Steuer, erfolgte ein erfolgreiches Debüt im Belcar Sprint Cup im niederländischen Zandvoort.*

Der nächste Lauf ist gleichzeitig auch der Saisonhöhepunkt sein: Vor großer Zuschauerkulisse wird die RCN am Donnerstag, den 14. Mai als Rahmenserie das 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs eröffnen.

Vorschau RCN-Saison 2026 Team Theisen

Automobile Theisen mit vier Opel Astra am Start /
RCN-Saisonauftakt am kommenden Wochenende

Mit dem „Bergischen Schmied“ beginnt am Samstag, den 28. März die neue Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, kurz RCN. Mit vier Opel Astra G OPC wird Automobile Theisen mit von der Partie sein. Bei den acht Wertungsläufen zur ältesten und größten Breitensportserie Deutschlands, setzt das Lüdenscheider Familienteam rund um Peter, Thomas und Tanja Theisen auf eine muntere Mischung aus erfahrenen Hasen und Neueinsteigern.

„Wir bleiben natürlich der RCN und auch der Marke Opel treu“, sagt Teamchef Peter Theisen. „In diesem Jahr setzen wir erstmals vier Opel Astra bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ein. Die Ziele sind klar: Alles ganz lassen und gesund bleiben, Streckenkenntnis verbessern und dazulernen, soweit wie möglich vorn ankommen und natürlich den Teamspirit genießen. Denn wir sind und bleiben das kleine familiäre Team aus dem Sauerland.“ Das Theisen-Team plant aber auch Starts in anderen Rennserien. „Wir werden noch für ein paar Überraschungen sorgen, dazu aber später mehr.“

13 verschiedene Piloten werden sich die Cockpits der vier Fahrzeuge bei den acht RCN-Wertungsläufen teilen. Dieses sind in alphabetischer Reihenfolge: Tim Banerjee (Mönchengladbach), Christopher Bartsch (Lüdenscheid), Holger Bruning (Odenthal), Jan Eisenberger (Hagen), Markus Hostert (Rech), Marco Hagen (Aachen), Una Köster (Hamburg), Ralf Kraus (Köln), Jürgen und Max Leon Neuhoff (beide Kassel), Angelina-Maya Niepenberg (Etzbach), Simon Overmann (Sprockhövel) sowie Manuel Streser (Eichelhardt).

Vier Mal fährt die RCN auf der längeren Streckenvariante Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurzanbindung, pro Runde 24,358 Kilometern. Dreimal steht die reine Nordschleife mit 20,832 Kilometern pro Umlauf auf dem Programm. Im Rahmen der ADAC 24h nutzt die RCN die sogenannte 24h-Variante, bestehend aus Nordschleife inklusive GP-Kurs, aber ohne Mercedes-Arena. Pro Runde 25,378 Kilometer.

Nachschau RCN 8, 25.10.2025

Gutes Teamergebnis beim Saisonfinale /
Alle drei Opel Astra in den Top Fünf

Mit einem guten Teamergebnis beendete das Team Automobile Theisen den achten und letzten RCN-Lauf der Saison 2025 auf dem Nürburgring. In der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm landeten die drei Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft auf den Plätzen drei bis fünf.

„Bei den wirklich schwierigen Witterungsbedingungen heute war das eine prima Leistung“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Im Rennen gab es keine Berührungen oder Defekte, unsere Piloten waren fehlerfrei und zügig. Dazu perfekte Boxenstopps und verdiente Ergebnisse. Danke an alle für diesen Erfolg.“

Vom ersten Meter an, erwiesen sich Tim Banerjee (Mönchengladbach) und Simon Overmann (Sprockhövel) in der #48 als das stärkste Theisen-Duo. „Das Rennen hat große Freude bereitet, ich konnte bis auf den zweiten Platz vorfahren“, sagte Startfahrer Tim Banerjee. „Leider habe ich dann den falschen Weg zur Boxengasse gewählt, dadurch fielen wir zurück. Aber Platz drei ist auch in Ordnung. Für ein Missverständnis mit dem trainingsschnellsten Porsche 911 zum Ende des Qualifyings habe ich mich beim betreffenden Sorg-Team entschuldigt.“

Simon Overmann konnte Rang drei dann locker nach Hause fahren: „Das Ergebnis ist super, mehr ging nicht. Die Strecke war voller Ölspuren, Tonnen von Ölbindemittel machten es überall rutschig und zum Ende hin gab es teilweise heftigem Regen. Aber es hat gepasst.“

Die #248 mit Routinier Ralf Kraus (Köln) und dem Nordschleifen-Debütanten Jürgen Neuhoff (Kassel) kam als Vierter ins Ziel. „Das war unter den extrem herausfordernden Bedingungen kein einfaches Debüt“, sagte Startfahrer Jürgen Neuhoff. „Aber unterm Strich: Dreimal Toll: Tolles Auto, tolles Team und tolles Ergebnis. Nächstes Jahr geht es weiter.“

Ralf Kraus konnte im zweiten Teil noch ein paar Plätze gutmachen. „Das war heute wirklich tricky. Aber bei den Bedingungen konnten wir mit den recht leistungsschwachen Fahrzeugen manch einen Größeren ärgern. Das machte echt Spaß!“

„Das war heute die größte Herausforderung, die ich jemals hinterm Lenkrad auf der Nordschleife hatte“, sagte Holger Bruning (Odenthal), Startfahrer der #511. „So viel Lenken musste ich noch nie, überall war es rutschig. Habe noch nie so viele Ölspuren und Ölbindemittel gesehen. Es war ein Ritt auf der Rasierklinge, aber es fuhren alle sehr diszipliniert. Diese Erfahrung musste man mal machen. Platz fünf ohne Risiko geht in Ordnung.“
Una Köster (Hamburg) brachte die #511 ins Ziel: „Das war heute eine krasse Erfahrung. Solche Bedingungen und haufenweise Code 60-Phasen habe ich noch nie gehabt. Vor allem gepaart mit den zahlreichen Regenschauern. Dafür lief das Auto aber sehr gut und ich bin froh, dass es alle sechs Piloten unfallfrei ins Ziel geschafft haben.“

Pressemitteilung Team Automobile Theisen
Nachschau RCN 5, 17.08.2025

Manchmal steckt der Wurm drin /
Team Theisen haderte mit dem Pech bei RCN 5

Mit einem vierten und fünften Platz sowie einem Ausfall endete für das Team Automobile Theisen der fünfte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. „Das ist sicherlich nicht das Ergebnis, welches wir uns gewünscht hätten“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Wir haben einen Doppelsieg quasi verschenkt. Das ist bitter, gehört aber auch zum Motorsport dazu.“

Mit drei verschiedenen Opel Astra OPC trat die Lüdenscheider Mannschaft, wie gewohnt, bei den Serienwagen bis 2000 ccm (R3) an. Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Maximilian Walter in der #49 sowie Ralf Kraus (Köln) und Holger Bruning (Odenthal) am Steuer der #48 kämpften von der ersten Runde an mit um die Führung in der gut besetzten Klasse.

„Nach längerer Pause war ich heute wieder mit dabei und hatte echt Spaß“, sagte Startfahrer Holger Bruning. „Mehrere Code 60-Phasen störten etwas den Rhythmus. Aber Auto war top und Wetter nicht zu warm. Eigentlich alles bestens.“ Teamkollege Ralf Kraus, einer der erfahrensten Teilnehmer im Feld der 164 Fahrzeuge, vergeigte dann den sicheren zweiten Platz.

„Ich bin eine Runde zu spät für meinen Pflichtstopp an die Boxen gekommen. Das nehme ich auf meine Kappe und tut mir sehr leid.“ Hintergrund: Boxenstopps dürfen nur in so genannten Sprintrunden absolviert werden. Somit 2.290 Strafsekunden für Kraus/Bruning und nur Platz vier statt zwei.

Ähnlich erging es dem Hamburger Duo, wo Patrick Schilling als Startfahrer den Grundstein für den möglichen Klassensieg legte und Max Walter „das Ding nur noch nach Hause fahren musste“. „Das hätte heute unser Tag werden können“, sagte ein trauriger Max Walter. „Aber leider gab es Probleme mit dem Funk, deshalb bin auch ich eine Runde zu spät für den Pflichtstopp an die Boxen gefahren.“ Das Duo kassierte sogar 3.290 Strafsekunden und rutschte von Platz eins auf fünf zurück.

Auf dem dritten Opel Astra #510 debütierte der Lüdenscheider Timo Aurisch. Er teilte sich das Cockpit mit Markus Hostert aus Rech. Auch wenn die beiden wegen Überschreitung der maximalen Fahrzeit nicht gewertet wurden, waren sie zufrieden.

„Ich wollte mein Debüt genießen, heil ankommen und Spaß haben. Alle Ziele erreicht und ich freue mich auf die nächsten Rennen“, sagte Startfahrer Timo Aurisch. Und Markus Hostert ergänzte: „Auf der Strecke war das Miteinander, trotz der vielen Autos, sehr harmonisch. Und das Auto lief top, ich habe mich sehr wohl gefühlt.“

Nachschau RCN 2, 12.04.2025

Schöner zweiter Platz für Schilling/Walter /
Team Theisen wieder mit drei Opel Astra am Start
Beim sonnigen zweiten Lauf zur Rundstrecken Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife (RCN) hatte das Team Automobile Theisen Grund zum Jubeln: Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Max Walter lenkten den Opel Astra #49 auf den zweiten Platz in der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

„Das haben unsere beiden Nordlichter prima gemacht“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Fehlerfrei und schnell mit guter Taktik. Nach dem Pech beim Saisonauftakt lief es heute richtig gut.“

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Den Grundstein zum Erfolg legte Startfahrer Patrick Schilling. „Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte mich von Runde zu Runde steigern, Team Theisen hatte den Astra prima vorbereitet.“ Max Walter übernahm planmäßig nach acht von 15 Runden. „Die Strecken-Bedingungen waren richtig gut, es hat Spaß gemacht. Unser Auto lief bestens, es gab nicht das geringste Problem.“

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Das es kein Doppelpodium für die Lüdenscheider Mannschaft gab, lag an Strafpunkten beim Schwesterfahrzeug (#48). „Leider habe ich die Bestätigungsrunde verhauen, das hat uns von Rang zwei auf vier zurückgeworfen“, ärgerte sich Tim Banerjee (Mönchengladbach). „Wir lagen knapp hinter dem späteren Klassensieger, das war echt ärgerlich“. Teamkollege Ralf Kraus (Köln) drehte in 9.14,9 Minuten zwar noch die schnellste Astra-Zeit des Tages, aber das Podium blieb außer Reichweite.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Nach nur vier Umläufen, musste der dritte Opel Astra OPC (#528) aus Sicherheitsgründen geparkt werden. In der Startrunde ging zunächst die Motorkontrollleuchte an, Holger Bruning (Odenthal) kam direkt an die Boxen, wo der Fehler behoben werden konnte. Im Verlauf der vierten Runde gab es dann Probleme mit den Bremsen und der erfahrene Pilot stellte nach Absprache mit dem Team das Fahrzeug ab. Teamkollege Christopher Bartsch kam somit leider nicht mehr zum Einsatz.

NLS1 – 70. ADAC Westfalenfahrt, Nürburgring-Nordschleife 2025 – Foto: Gruppe C Photography

Am Samstag, den 24. Mai geht es für Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie weiter. Der dritte Wertungslauf steht im Rahmen des ADAC 24h-Qualifiers auf dem Programm.
Fotos: racepicture.de

Nachschau RCN 1, 29.03.2025

Holpriger Auftakt für Team Theisen /
Doerfert/Hostert mit dem besten Ergebnis

Beim Saisonauftakt zur Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) lief für das Team Automobile Theisen nicht alles nach Plan. Von den vier eingesetzten Opel Astra sahen nur zwei das Ziel. Carsten Doerfert (Bonn) und Markus Hostert (Rech) sorgten mit einem vierten Rang in der Klasse R3 für das beste Ergebnis.

„Mit den reinen Ergebnissen sind wir natürlich nicht zufrieden“, gab Teamchef Peter Theisen zu. „Erfreut bin ich aber, dass wir von Unfällen und anderen Vorfällen verschont geblieben sind. Wir konnten vier unbeschädigte Fahrzeuge wieder mit nach Hause nehmen. Und unser Debütant Max Walter war auf Anhieb der schnellste Opel-Pilot der Klasse. Das freut mich für ihn!“

131 Fahrzeuge starteten beim Saisonauftakt zur größten und ältesten deutschen Breitensportserie für 15 Runden auf der Kombination aus Nordschleife plus Grand-Prix-Kurzanbindung. Bei neun Grad und reichlich Sonnenschein kehrte manch einer etwas übermotiviert aus der Winterpause zurück, es gab etliche Zwischenfälle und daraus resultierend viele Ausfälle.

Bei den Serienwagen bis 2000 ccm (Klasse R3) zeigten Carsten Doerfert bei seinem erst zweiten Start und Markus Hostert im Opel Astra (#510) eine gute Leistung, die mit Rang vier von sechs Startern belohnt wurde.

„GP-Kurs plus Nordschleife war für mich eine neue Erfahrung“, sagte Startfahrer Carsten Doerfert. „Auf der Strecke ging es um mich herum eigentlich entspannt zu, die 131 Fahrzeuge verteilten sich gut. Es war ein guter Beginn für die neue Saison.“ Und Markus Hostert ergänzte: „Trotz der vielen Gelbphasen fand ich schnell meinen Rhythmus. Das Auto lief super und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, so kann es weitergehen.“

Die beiden Hamburger Patrick Schilling und Max Walter wurden mit ihrem Opel Astra (#49) nicht gewertet, weil sie die maximal erlaubte Fahrzeit von 3,5 Stunden um neun Minuten überschritten. Schuld war ein unplanmäßiger Boxenstopp nach vier Runden, wo der Kurbelwellensensor gewechselt werden musste, was rund 20 Minuten dauerte.

„Schon in der ersten Runde ging die Motorkontrollleuchte an, die Leistung ließ immer mehr nach“, schilderte Patrick Schilling. „Nach vier Runden kam ich an die Boxen, um das Malheur zu beheben. Danach lief es gut. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an!“

Für Max Walter war es das RCN-Debüt. Der 29-jährige kannte die Nordschleife aber von annähernd einhundert Runden im Touristenverkehr. „Der GP-Kurs war Neuland, aber ging. Schwieriger war für mich die Umstellung auf den Frontantrieb, da ich nur Heckantrieb gewohnt bin. Aber die Rundenzeiten wurden immer besser, so kann es weitergehen.

Una Köster (Hamburg) und Jan Eisenburger (Hagen) wurden leider zum Zuschauen verurteilt, weil der dritte Opel Astra (#511) dieser Klasse unmittelbar vor dem Start ein Motorproblem bekam.

Bei den Serienwagen bis 2000 ccm mit Turbolader (R2A) lenkte Simon Overmann (Sprockhövel) seinen eigenen Opel Astra H OPC (#48) zusammen mit Ralf Kraus (Köln) auf den 14. Rang von 18 Fahrzeugen.

„Wir wollten ankommen, das Auto heil lassen und Punkte sammeln. Das ist uns gelungen“, sagte Simon Overmann. „Das Fahrwerk in meinem Auto ist etwas härter als beim Theisen-Schwesterfahrzeug. Daran musste ich mich gewöhnen.“

Ähnliches berichtete Ralf Kraus: „Für mich war dieser Astra Neuland. Und dem fehlt eine Differential-Sperre. Dazu kamen viele Code 60-Phasen mit etlichen stark beschädigten Autos. Das hat mich frustriert, die Betroffenen taten mir leid. Am Ende meines Stints musste ich Tempo herausnehmen, weil in Simons Astra nur ein kleiner Serientank verbaut ist und ich nicht liegenbleiben wollte. Unterm Strich waren wir heil im Ziel und die Saison ist noch lang.“

Schon am 12. April geht es mit dem zweiten Saisonlauf weiter.

Vorschau RCN-Saison 2025

Automobile Theisen mit vollem Programm /
Bis zu fünf Fahrzeuge in der RCN am Start

Mit dem „Nordeifelpokal“ beginnt am Samstag, den 29. März die neue Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, kurz RCN. Mit bis zu fünf Fahrzeugen wird Automobile Theisen mit von der Partie sein. Bei den acht Wertungsläufen setzt das Lüdenscheider Familienteam rund um Peter, Thomas und Tanja Theisen auf eine muntere Mischung aus erfahrenen Hasen und Neueinsteigern.

„Wir freuen uns auf die neue Saison und können den ersten Lauf kaum erwarten“, sagt Teamchef Peter Theisen. „Alle Fahrzeuge wurden über den Winter komplett überholt, bei einem mußte nach dem Saisonfinale 2024 ein Unfallschaden behoben werden. Wir sind guter Dinge und hoffen auf schöne Ergebnisse“.

Drei nur optisch verschiedene seriennahe Opel Astra G OPC werden bei allen Läufen in der Klasse R3 eingesetzt und mit wechselnden Fahrerduos besetzt. Tim Banerjee (Mönchengladbach), Christopher Bartsch (Lüdenscheid), Holger Bruning (Odenthal), Carsten Doerfert (Bonn), Markus Hostert (Rech), Una Köster und Patrick Schilling (beide Hamburg) fuhren auch in der Vergangenheit bereits fürs Theisen-Team. Neu dazu kommen Timo Aurisch (Lüdenscheid), Jan Eisenberger (Hagen), Maximilian Walter (Hamburg) und Patrick Schmitz (Hürth).

In der Klasse R2A für Produktionswagen mit maximal zwei Liter Hubraum und Turbolader werden zwei verschiedene Opel Astra H OPC zum Einsatz kommen. Simon Overmann (Sprockhövel) steuert hierbei sein eigenes Fahrzeug, welches vom Theisen Team mit betreut wird. Beim nahezu identisch aussehenden Schwesterfahrzeug aus dem Theisen-Fuhrpark wird auf jeden Fall Ralf Kraus aus Köln ins Lenkrad greifen, der dienstälteste und mit 33 Klassensiegen erfolgreichste Pilot der Sauerländer Mannschaft.

Neben dem Saisonauftakt, werden auch vier weitere Läufe auf der Kombination aus Nordschleife plus des Grand-Prix-Kurses, jedoch in verschiedenen Varianten, stattfinden. Die reine, 20,832 Kilometer lange Nordschleife, ist bei den Läufen zwei, vier und sechs Schauplatz der ältesten, größten und erfolgreichsten deutschen Rundstreckenserie aller Zeiten.

Fotos: BR-Foto (1), Jörg Ufer (2)

Nachschau RCN-Saisonlauf 6, 31. August 2024

RCN 6 verlief enttäuschend für Team Theisen

Der sechste von acht Saisonläufen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) brachte für das Team Automobile Theisen nicht die erhofften Platzierungen. Zudem wurden nur zwei der vier gestarteten Fahrzeuge gewertet. „Da war heute sicherlich mehr möglich, aber so ist Motorsport. Beim nächsten Lauf in drei Wochen greifen wir wieder an“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen.

Nach nur vier von 13 Runden mußten Ralf Kraus (Köln) und Jörg Gregel (Bückeburg) den BMW M2 CS Racing abstellen. „Ab Start und Ziel hatte ich kaum noch Motorleistung und bog daher in die Boxengasse ab. Eine defekte Einspritzdüse stellte sich später als Ursache heraus“, sagte Ralf Kraus.

Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm mit Turbolader ((R2A) lenkte Simon Overmann (Sprockhövel) den Opel Astra H OPC auf Platz 12 von 17 Startern. „Das Ergebnis geht in Ordnung, obwohl mich 90 Strafpunkte in einer Sollrunde eine Position kosteten. Mit meinen Rundenzeiten bin ich zufrieden. Die neun Minuten knacke ich dieses Jahr bestimmt noch, wenn es nicht mehr so warm ist wie heute.“

Patrick Schilling/Markus Hostert (Hamburg/Rech) fuhren bei den Produktionswagen bis 2000 ccm im Opel Astra G OPC auf den fünften Platz. „Als ich morgens um 6 Uhr aus dem Hotelzimmer blickte, machte ich mir wegen des Nebels große Sorgen“, sagte Patrick Schilling. „Diese waren aber unbegründet und wir hatten einen schönen Renntag. Mein Ziel war es, die Setz- und Bestätigungszeit so präzise wie möglich zu treffen. Das gelang mir nahezu perfekt. Die Sprintrunden waren auch gut und ich übergab das Auto unbeschadet zur Rennhälfte.“ Markus Hostert freute sich ebenfalls über einen entspannten Lauf: „Es war ein schöner Renntag mit fairer Fahrweise und nur einer Code 60. Das Auto war perfekt, so kann es weitergehen.“

Holger Bruning (Odenthal) fuhr den Start auf dem Schwesterfahrzeug. „Das war der vielleicht schönste Lauf des Jahres. Ich hatte nur eine Code 60 und es wurde sehr rücksichtsvoll gefahren. Wetter und Auto waren top, ich war zufrieden.“

Erstmals startete Manuel Streser (Eichelhardt) von srs Motorsport in der RCN: „Ich kannte den Astra von Testfahrten auf dem Ring und in Zandvoort. Das Auto war super vorbereitet, lief tadellos und war optimal auf die Bedingungen abgestimmt. Ich selbst war einfach gut drauf und hatte reichlich Spaß. Außerdem war die Bahn frei für schnelle Runden, so kam es zur Bestzeit von genau 9.00 Minuten. Nur die RCN ist für mich neu und vor lauter Spaß an der Freude bin ich, durch ein Missverständnis mit unserer Zeitnahme, doch tatsächlich eine Runde zu viel gefahren. Ein dickes Sorry an Holger und das ganze Team!“

Der siebte Lauf zur größten Breitensport-Serie des Nürburgrings findet am Sonntag, den 22. September 2024 statt.

Fotos: BR-Foto/Dirk Reiter