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Nachschau RCN 8 am 24.10.26

Podium für Kraus/Banerjee / Alle vier Theisen-Opel Astra im Ziel

Mit einem weiteren guten Mannschaftsergebnis für Automobile Theisen endete der achte und letzte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge (RCN) auf dem Nürburgring. Beim traditionellen Drei-Stunden-Rennen sorgten Ralf Kraus (Köln) und Tim Banerjee (Mönchengladbach) als Dritte der Klasse R3 für das beste Ergebnis. Simon Overmann (Sprockhövel) sicherte sich mit Platz vier den Vize-Titel in der Klasse.

„Alle vier Autos ohne Beulen im Ziel, einer auf dem Podium, das war ein gutes Saisonfinale“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Die Bedingungen heute waren nicht einfach. Erst die tiefstehende Sonne, dann der partielle Regen ab eine Stunde vor Schluss und die letzten beiden Runden bei einbrechender Dunkelheit. Da brauchte man einen kühlen Kopf, aber den hatten alle unsere acht Piloten.“

Vom ersten Meter an kämpften Kraus/Banerjee im Opel Astra #48 des Lüdenscheider Teams ums Podium in der Klasse R3. Startfahrer Tim Banerjee heftete sich gleich zu Beginn ans Heck des schwarzen Renault Clio. „Der Verkehr war anspruchsvoll und hat zu einigen Herausforderungen geführt“, sagte der Mönchengladbacher. „Gegen die deutlich jüngeren und schnelleren Renaults tun wir uns schwer, aber wir haben nicht lockergelassen. Ein schöner Abschluss der Saison.“

Routinier Ralf Kraus hatte mit dem einsetzenden Regen sichtlich Spaß. „Ich konnte noch manch einen Stärkeren aus anderen Klassen überholen. Hat Spaß gemacht, unser Auto lief hervorragend. Danke an Peter, Thomas und Tanja Theisen für die wunderbare Saison.“

Auf Rang vier folgten Simon Overmann und Markus Hostert im Opel Astra #50. „Ich freue mich über die Vizemeisterschaft in der Klasse. Das ist mit unserem Fahrzeug das Maximum, was ich erreichen konnte.“ Markus Hostert übernahm das Steuer für die zweite Rennhälfte. „Ich bin unmittelbar vor dem Gesamtsieger-Porsche noch über den Zielstrich gefahren und konnte dann als letztes Fahrzeug auf der Strecke die Runde total genießen. Nordschleife im Dunkeln ohne Verkehr, Gänsehaut pur.“

Maya Niepenberg (Etzbach) und Marco Hagen (Aachen) lenkten den Opel Astra #649 auf Platz fünf. „Ich war erstmals Startfahrer beim 3h-Rennen und ich habe die Übersicht behalten. Tolle Atmosphäre, viel Spaß“, sagte Marco Hagen. „Wegen einer Erkältung konnte ich nur vier Runden drehen. Mein Dank gebührt Maya für ihren hervorragenden Doppelstint.“

Im Opel Astra #46 komplettieren Jürgen Neuhoff/Jan Eisenburger (Kassel/Hagen) das gute Teamergebnis auf dem sechsten Rang. „Mein Stint war vom Wetter her top, einzig die tiefstehende Sonne war eine Herausforderung,“ sagte Jan Eisenburger.

Fotos: BRfoto und Jörg Ufer

Nachschau RCN 7 am 26.09.26

Klassensieg für Niepenberg/Hagen / Ralf Kraus dreht schnellste Rundenzeit

Mit dem überraschenden, aber verdienten Sieg in der Klasse R3 von Maya Niepenberg (Etzbach) und Marco Hagen (Aachen) endete der siebte Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring (RCN). Am Steuer des Theisen-Opel Astra OPC #649 war es für die 32-jährige und den 41-jährigen der erste RCN-Klassensieg überhaupt.

„Für Maya und Marco freut es mich sehr!“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Sie haben ja noch nicht so viel Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Aber die Formkurve zeigt immer weiter nach oben, der mit dem Klassensieg heute belohnt wurde.“

Marco Hagen nahm für die 16 Runden-Distanz (=389,73 km) als Erster am Steuer Platz. „Ich hatte einen guten Start, aus kleinen Fehlern vom letzten Rennen gelernt und Glück im Verkehr gehabt. Nach dem Titelgewinn vor ein paar Tagen im Sim-Racing stelle ich fest: Es gibt Wochen, wo alles passt. Ich bin sehr glücklich über den ersten RCN-Sieg und dem Team Theisen sehr dankbar.“

„Unser Schätzchen hat super mitgespielt und das sonnige Wetter war perfekt“, freute sich Maya Niepenberg. „Die Grand-Prix-Strecke ist noch recht neu für mich, da muss ich nochmal ran. Aber auf der Nordschleife konnte ich es gut laufen lassen. Schade, dass unsere Teamkollegen so ein Pech hatten.“

Vom Start an, hatte der Theisen-Opel Astra OPC #48 mit Ralf Kraus (Köln) die Führung in der Klasse R3 übernommen. Mit 11.00,2 drehte der 33-fache RCN-Klassensieger auch die schnellste Runde des Tages. In der neunten Runde, kurz nach dem planmäßigen Wechsel an Nils Steinberg (Adenau), ließ die Motorleistung rapide nach und das Fahrzeug wurde abgestellt.

Von diesem Moment an bestimmten Tobias Kracht (Goch) und Simon Overmann (Sprockhövel) im Opel Astra OPC #50 das Tempo an der Spitze. Startfahrer Kracht, erstmals im Team Theisen unterwegs, ließ mit 11.06,2 Minuten auch kräftig aufhorchen. Simon Overmann übernahm zur Hälfte das Cockpit. Doch er drehte einen Umlauf zu viel, weshalb keine Wertung erfolgte. „Ich bin mit den Abreißzetteln durcheinandergekommen, so ein Mist. Mein erster Fehler in vier Jahren RCN. Tut mir auch sehr leid für Tobi, der super unterwegs war.“

Bereits in der zweiten Runde mußte der Opel Astra OPC #46 von Jürgen Neuhoff (Kassel) und Jan Eisenburger (Hagen) wegen einer defekten Lichtmaschine abgestellt werden.

Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), die im Vorprogramm ausgetragen wurde, freuten sich Junior Max Neuhoff (Kassel) und Instruktor Manuel Streser (Eichelhardt) über ihr bislang bestes Ergebnis in einem weiteren Theisen-Opel Astra OPC.

Deutschlands größte und älteste Breitensport-Serie wird am Samstag, den 24. Oktober mit dem traditionellen 3h-Rennen die Saison beenden. Alle vier Opel Astra OPC der Lüdenscheider Mannschaft werden dann auch wieder am Start stehen.

Nachschau RCN 5 / 18.07.26

Podium für Kraus/Banerjee /
Lüdenscheider Team Theisen mit den Rängen drei bis sechs

Endlich ein Erfolgserlebnis für Ralf Kraus (Köln) und Tim Banerjee (Mönchengladbach): Beim fünften Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring lenkte das Duo den Opel Astra OPC #48 aus dem Team Automobile Theisen auf Platz drei in der Klasse R3. Die anderen drei Fahrzeuge der Lüdenscheider Mannschaft sahen auf den Rängen vier bis sechs das Ziel.

„Das war heute eine solide Mannschaftleistung mit einem Happy End für Ralf und Tim“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Alle Autos erreichten ohne Beulen und mit guten Ergebnissen das Ziel. Ich bin sehr zufrieden.“

Trotz des Podiums für den #48-Astra: Es war ein Reservemotor verbaut, der nicht die gewünschte Leistung entfaltete. „Die bislang fehlenden Ersatzteile für unseren Einsatzmotor sind aber mittlerweile gekommen. Für den nächsten Lauf bin ich optimistisch“, sagte Ralf Kraus. Und Tim Banerjee ergänzte: „Zwischen vier- und fünftausend Umdrehungen lief es nicht gut, ich bin auf Ankommen gefahren Aber wir haben das Baby nach Hause getragen mit dem für uns besten Saisonergebnis.“

„Am Anfang viele Code 60-Zonen und viel Verkehr, das war anstrengend. Aber endlich in Wertung mit einem ordentlichen Resultat“, sagte Marco Hagen. Christopher Bartsch drehte in seinem Stint mit 9.23 Minuten eine neue persönliche Bestzeit: „Das Auto lief bestens, es war ein gelungener Tag.“

Simon Overmann ärgerte sich über 230 Strafsekunden in einer Bestätigungsrunde. „Die haben uns Platz vier gekostet. Aber so ist das manchmal. Kann passieren und es blieb ja im Team.“ Holger Bruning war dafür sehr zufrieden: „Das Auto war top vorbereitet, der Boxenstopp prima. Eigentlich machte mir nur die Hitze etwas zu schaffen. Vielleicht sollte ich etwas mehr Fitness machen.“

Auf dem sechsten Rang der Klasse R3 wurden die Neueinsteiger Jürgen Neuhoff (Kassel) und Maya Niepenberg (Etzbach) im Opel Astra #46 abgewinkt.„Ich konnte mich an ein paar Stellen steigern, muß an anderen Ecken aber noch arbeiten“, sagte Maya Niepenberg.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie macht jetzt eine Pause bis zum 5. September.

Fotos: BR-Foto, Abdruck honorarfrei

Nachschau RCN 4 am 30.05.26

Wichtige Punkte für die Meisterschaft /
Lüdenscheider Team Theisen trotzt dem Regen

Beim vierten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring sorgten Simon Overmann (Sprockhövel) und Holger Bruning (Odenthal) für das beste Ergebnis im Team Automobile Theisen. Auf der überwiegend nassen Fahrbahn freuten sie sich über den vierten Klassenrang. Die anderen beiden Fahrzeuge kamen leider nicht in Wertung.

„Kompliment an Simon und Holger für die feine Leistung“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Die Bedingungen waren heute nicht einfach und die Konkurrenz stark. Aber es gab wichtige Punkte für die Meisterschaft.“

Vor allem in der ersten Hälfte der 15 Runden-Distanz (= 312,48 Kilometer) auf der Nordschleife gab es teilweise heftige Regenschauer. „Die Reifenfrage war heute zumindest eindeutig“, sagte Startfahrer Simon Overmann. „Das Auto lief top, der Boxenstopp war prima, leider hat es nicht fürs Podium gereicht. Dafür hoffentlich beim nächsten Mal.“

Holger Bruning brachte den Opel Astra OPC mit der #50 schließlich als Vierter der Klasse R3 ins Ziel. „Nachdem der Regen aufhörte, trocknete es aufgrund der hohen Temperaturen sehr schnell ab. Gegen die Wettbewerber in den deutlich moderneren Autos war heute nicht mehr drin. Sehr gefreut hat mich, dass unser Teamchef Peter Theisen nach längerer Krankheitspause wieder dabei war!“

Weil sie die 15 Runden-Distanz nicht in der vorgeschriebenen Maximalzeit von 3.10 Stunden absolvierten, wurden die beiden Schwesterfahrzeuge nicht gewertet.

Maya Niepenberg (Etzbach), die sich den Opel Astra #46 mit Jürgen Neuhoff (Kassel) teilte, kam im elften Umlauf im Bereich Ex-Mühle von der Strecke ab und beschädigte die Front. Inklusive der provisorischen Reparatur an den Boxen gingen über zehn Minuten verloren, die am Ende fehlten.

Bei Una Köster (Hamburg) und Marco Hagen (Aachen) im Opel Astra #49 gab es ein Missverständnis rund um den planmäßigen Stopp samt Fahrerwechsel. Die Hamburgerin kam eine Runde früher als geplant zu den Boxen, wo ihr Teamkollege allerdings nicht zur Verfügung stand. Diese rund neun Minuten fehlten final. „Ich hatte mich leider mit den Abreißzetteln verpuzzelt“, entschuldigte sich Una Köster.

Deutschlands älteste und größte Breitensport-Serie geht jetzt in die Sommerpause. Lauf 5 steht dann am Samstag, den 18. Juli auf dem Programm. Das Team Theisen ist am 13. Juni bei der Einsteigerserie GLP bereits wieder im Einsatz.

Nachschau RCN 3 am 14.05.26

Platz eins und drei für Team Theisen

Mit den Rängen eins und drei für das Team Automobile Theisen endete der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) auf dem Nürburgring. Vor großer Zuschauerkulisse eröffnete Deutschlands älteste und größte Breitensportserie zum 29. Mal das große 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs.

„Beim Saisonhöhepunkt ist ein solches Ergebnis natürlich hervorragend“, freute sich Technikchef Thomas Theisen. „Die wechselnden Witterungsbedingungen machten es heute nicht einfach, aber alle Piloten blieben fehlerfrei und die Fahrzeuge ohne Beulen. Unser Dank gilt auch unseren Partnern H&R sowie Sandtler, ohne die solche Erfolge nicht möglich wären.“

Sieger der Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm wurden Simon Overmann (Sprockhövel) und Markus Hostert (Rech) im Opel Astra #50. „Trotz des großen Feldes und des Wetters gab es wenig Code 60-Zonen“, freute sich Markus Hostert. „Und es war ein Highlight, mit Slicks bei einem Graupelschauer über die Döttinger Höhe zu fahren.“

„Auf Regenreifen zu starten war richtig und ich kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht, konnte viele andere überholen“, sagte Simon Overmann. „Heute hat alles gepasst, ich bin sehr happy über den ersten RCN-Klassensieg.“

Über den dritten Klassenrang im Opel Astra #46 freuten sich Jürgen Neuhoff (Kassel) bei seinem erst zweiten Start sowie die Debütantin Maya Niepenberg (Etzbach). „Diese Kulisse, das Wetter und am Ende ein Podestplatz. Das ist phantastisch, Danke ans Team, damit habe ich bei meinem Einstand nicht gerechnet“, freute ich Maya Niepenberg.

Eigentlich hätten Una Köster/Marco Hagen (Hamburg/Aachen) mit dem Opel Astra #49 als Fünfte das gute Theisen-Ergebnis abgerundet. Doch das Duo überschritt die maximal erlaubte Fahrzeit von 210 Minuten um 3.17 Minuten und wurde somit nicht gewertet.

Auf Podiumskurs lagen lange Zeit Ralf Kraus/Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) am Steuer des Opel Astra #48. Doch ein Motorproblem sorgte zur Halbzeit für das vorzeitige Ende. „Nach dem Verschalter beim letzten Mal, bekamen wir die Ersatzteile für den Motor nicht rechtzeitig und haben uns daher ein Ersatztriebwerk in den Niederlanden besorgt“, erklärte Ralf Kraus. „Leider konnten wir dieses nicht mehr testen.“

Bereits am 30. Mai steht der vierte Saisonlauf auf der Nürburgring-Nordschleife auf dem Programm.

Nachschau RCN 2, 25.4.26

Durchwachsener Saisonstart für Team Theisen

Der verspätete Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), Lauf eins war im März wegen Schnee abgesagt worden, verlief für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen nicht wunschgemäß. Von vier eingesetzten Opel Astra OPC kamen nur zwei in Wertung. Mit 165 Startern war Deutschlands älteste Breitensportserie einmal mehr sehr stark besetzt.

„Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt, aber so ist Motorsport“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Bis zur nächsten Veranstaltung um Rahmen der ADAC 24h haben wir noch einiges an Arbeit vor uns. Aber die Saison ist noch lang, es werden auch noch andere Ergebnisse kommen.“

In der mit neun Fahrzeugen stark besetzten Klasse R3 für Produktionswagen bis 2000 ccm lagen Ralf Kraus im Tim Banerjee (Köln/Mönchengladbach) im Astra #48 lange Zeit auf Podiumskurs. Doch in der vorletzten Runde erwischte Tim Banerjee im Eifer des Gefechts einen falschen Gang, der Motor drehte deutlich zu hoch. Aus Sicherheitsgründen wurde das Fahrzeug sofort abgestellt.

Mit Rang sechs sorgten somit Simon Overmann und Holger Bruning (Sprockhövel/Odenthal) im neu aufgebauten Opel Astra #50 für das beste Ergebnis aus Theisen-Sicht. „Das neue Auto lief perfekt, die Sonne schien und trotz der vielen Teilnehmer ging es sehr fair zu“, sagte Holger Bruning. Und Simon Overmann ergänzte: „Leider keine Runde ohne Code 60, aber ich bin sehr zufrieden. So kann es weitergehen.“

Dahinter folgten Jürgen Neuhoff und Jan Eisenburger (Kassel/Hagen), die mit dem Opel Astra #46 die vorgegebene Mindeststandzeit in der Boxengasse unterschritten und etliche Strafpunkte kassierten. „Das Auto war top, Jürgen mit einem soliden Debüt, die Strafpunkte waren wir selber schuld, unterm Strich dennoch positiv“, sagte Jan Eisenburger.

Nicht in Wertung kamen mit dem Opel Astra #649 Manuel Streser aus Eichelhardt und Marco Hagen aus Aachen. Das Duo drehte nur 15 statt der erforderlichen 16 Runden. Marco Hagen zog trotzdem ein positives Fazit: „Bislang kannte ich die Nordschleife nur vom Simulator, das war schon ein gigantisches Erlebnis.“ Manuel Streser schwärmte: „Perfektes Wetter, bestes Team, cooles Wochenende, gesegnete Leute.“

*Im RCN-Rahmenprogramm, dem Saisonauftakt der GLP, setzte das Theisen-Team erstmals ein Fahrzeug ein. Und auch am Wochenende zuvor, mit Simon Overmann am Steuer, erfolgte ein erfolgreiches Debüt im Belcar Sprint Cup im niederländischen Zandvoort.*

Der nächste Lauf ist gleichzeitig auch der Saisonhöhepunkt sein: Vor großer Zuschauerkulisse wird die RCN am Donnerstag, den 14. Mai als Rahmenserie das 24h-Wochenende auf dem Eifelkurs eröffnen.

Vorschau RCN-Saison 2026 Team Theisen

Automobile Theisen mit vier Opel Astra am Start /
RCN-Saisonauftakt am kommenden Wochenende

Mit dem „Bergischen Schmied“ beginnt am Samstag, den 28. März die neue Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, kurz RCN. Mit vier Opel Astra G OPC wird Automobile Theisen mit von der Partie sein. Bei den acht Wertungsläufen zur ältesten und größten Breitensportserie Deutschlands, setzt das Lüdenscheider Familienteam rund um Peter, Thomas und Tanja Theisen auf eine muntere Mischung aus erfahrenen Hasen und Neueinsteigern.

„Wir bleiben natürlich der RCN und auch der Marke Opel treu“, sagt Teamchef Peter Theisen. „In diesem Jahr setzen wir erstmals vier Opel Astra bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ein. Die Ziele sind klar: Alles ganz lassen und gesund bleiben, Streckenkenntnis verbessern und dazulernen, soweit wie möglich vorn ankommen und natürlich den Teamspirit genießen. Denn wir sind und bleiben das kleine familiäre Team aus dem Sauerland.“ Das Theisen-Team plant aber auch Starts in anderen Rennserien. „Wir werden noch für ein paar Überraschungen sorgen, dazu aber später mehr.“

13 verschiedene Piloten werden sich die Cockpits der vier Fahrzeuge bei den acht RCN-Wertungsläufen teilen. Dieses sind in alphabetischer Reihenfolge: Tim Banerjee (Mönchengladbach), Christopher Bartsch (Lüdenscheid), Holger Bruning (Odenthal), Jan Eisenberger (Hagen), Markus Hostert (Rech), Marco Hagen (Aachen), Una Köster (Hamburg), Ralf Kraus (Köln), Jürgen und Max Leon Neuhoff (beide Kassel), Angelina-Maya Niepenberg (Etzbach), Simon Overmann (Sprockhövel) sowie Manuel Streser (Eichelhardt).

Vier Mal fährt die RCN auf der längeren Streckenvariante Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurzanbindung, pro Runde 24,358 Kilometern. Dreimal steht die reine Nordschleife mit 20,832 Kilometern pro Umlauf auf dem Programm. Im Rahmen der ADAC 24h nutzt die RCN die sogenannte 24h-Variante, bestehend aus Nordschleife inklusive GP-Kurs, aber ohne Mercedes-Arena. Pro Runde 25,378 Kilometer.