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Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring 3. Lauf, 26.5.22

Gute Ergebnisse vor großer Kulisse
Automobile Theisen mit drei Fahrzeugen im Rekordfeld

Ein erster, ein zweiter und ein vierter Rang: Automobile Theisen kehrte mit vielen Pokalen im Gepäck vom dritten Lauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring zurück ins heimische Lüdenscheid, der im Rahmenprogramm zum 24h-Rennen stattfand. Entsprechend groß waren die Kulisse und das Starterfeld, welches mit 180 Teilnehmern ausgebucht war.

„Die Ergebnisse gehen in Ordnung, wir haben das Beste aus der jeweiligen Situation gemacht“, sagte Teamchef Thomas Theisen. „Am meisten hat uns alle aber gefreut, dass wir nach zwei Jahren ohne Zuschauer endlich wieder vor vielen Fans fahren durften.“

Auf dem siebten Gesamt- und vierten Klassenrang kamen Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) mit dem Opel Astra TCR ins Ziel. „Das Ergebnis ist sicherlich gut, aber zufrieden sind wir nicht“, sagte Ralf Kraus. „Wir haben erstmals Bremsbeläge eines anderen Herstellers verwendet und diese funktionierten nicht so, wie wir es erwartet hatten. Die Bremswege wurden länger und die Balance des Fahrzeuges passte überhaupt nicht mehr. Das werden wir zum nächsten Lauf ändern müssen.“

Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm feierten Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) mit dem Opel Astra OPC ihren zwölften Klassensieg. Mit einem der schwächsten Fahrzeuge des gesamten Feldes, erreichte das Duo einen beachtlichen 88. Rang von 180 Startern. „Auf der Strecke war die Hölle los“, sagte Startfahrer Jannik Reinhard. „Bereits in meiner ersten Runde hatte ich gleich drei Code 60-Zonen. Dadurch herrschte ein reges Durcheinander und mental war es ein sehr anstrengendes Rennen. Vor so vielen Fans bin ich noch nie gefahren, das war ein mega Feeling!“

„Auch ich hatte nicht eine freie Runde. Mehrfach pro Runde Code 60 und bzw. oder Doppelt Gelb, das war leider eine kleine Katastrophe“, bedauerte Holger Bruning. „Das Auto lief super und wir sind heile durchgekommen. Das war die Hauptsache und Spaß hat es auch noch gemacht.“

Im BMW M2-Markenpokal vergaben Jörg und Dominik Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) leichtfertig den Klassensieg. In den Sprintrunden war das Vater-Sohn-Team zwar klar Schnellster, aber Strafpunkte in einer Bestätigungsrunde vereitelten den Klassensieg. „Leider hatte ich den Überblick verloren, unsere Boxentafel übersehen und der Funk klappte auch nicht“, ärgerte sich Dom Gregel. „Wir haben dadurch 930 Strafsekunden kassiert, aber mit nur 708 Sekunden Rückstand verloren. Das war natürlich Pech.“

Zur Rennmitte übernahm Jörg Gregel. „Unser BMW lief super und ich war sehr zufrieden. Diese Veranstaltung im Rahmen der 24h ist etwas Besonderes: Viel Verkehr auf der Strecke, keine freie Runde, dafür aber diese wunderbare Atmosphäre entlang der knapp 21 Kilometer, die man leider nur einmal im Jahr hat.“

Am 2. Juli steht der vierte Saisonlauf zu Deutschlands größter und ältester Breitensportserie auf dem Programm.

Vorschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2022

Klare Ziele: Vorne Ankommen /
Automobile Theisen setzt wieder auf drei Fahrzeuge

Am kommenden Wochenende startet die Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring in die neue Saison. Mit dabei ist natürlich die Lüdenscheider Mannschaft Automobile Theisen, die seit fast zwanzig Jahren bei Deutschlands ältester, größter und beliebtester Breitensportserie an den Start geht. Wie gewohnt, werden jeweils ein BMW M2 Cup, Opel Astra OPC und Opel Astra TCR eingesetzt.

Bester BMW M2 Cup und bestes V3-Fahrzeug: Die RCN-Saison 2021 endete mit zwei Klassentiteln für das Team Automobile Theisen. „Ende 2022 wollen wir wieder weit oben stehen, das ist das Ziel“, sagt Technik-Chef Thomas Theisen, der neben den bekannten Fahrzeugen auch auf seine Stammpiloten zählen kann.

Das Cockpit im BMW M2 CS Racing teilen sich erneut Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid). Das Vater-Sohn-Team dominierte die 2021er Saison – und „Dom“ stellte mit 7.45 Minuten am 2. Oktober einen neuen Klassenrekord auf. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht“, sagt Jörg Gregel. „Letztes Jahr war der M2 für uns Neuland, jetzt wissen wir, was auf uns zukommt.“

Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm (Klasse V3) ist der Theisen-Opel Astra OPC seit Jahren das erfolgreichste Fahrzeug. Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) wollen alles dafür tun, dass das auch dieses Jahr so bleibt. „Die Theisens haben über den Winter alles geprüft oder erneuert, es kann losgehen“, freut sich Holger Bruning.

Nicht nur auf gute Ergebnisse in der Klasse RS3A, sondern auch im Gesamtklassement hoffen Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) mit dem Opel Astra TCR. Letzte Testfahrten im belgischen Zolder verliefen vor wenigen Tagen problemfrei. „Zolder hat eine gute Charakteristik mit vielen engen, aber auch schnellen Kurven. Set-Up, Bremsen, Motor und Getriebe werden gefordert, ähnlich wie am Nürburgring“, erklärt Ralf Kraus.  „Unser Test war erfolgreich, die Mannschaft rund um Peter und Thomas Theisen hat über den Winter ganze Arbeit geleistet. Wir sind bereit.“

Der Start für den ersten Lauf, zu dem 170 Fahrzeuge erwartet werden, erfolgt am Samstag, den 2. April um 12.30 Uhr. Die Distanz beträgt 15 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife, welches einer Distanz von 312,45 Kilometern entspricht.

 

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring, 9. Lauf 30.10.21

Ein Klassensieg beim Saisonfinale

Jannik Reinhard (Oberhonnefeld), Holger Bruning (Odenthal) und Ralf Kraus (Köln) holten beim neunten Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring einen weiteren Klassensieg für das Team Automobile Theisen. Am Steuer des Opel Astra G OPC hatte das Trio bei den Produktionswagen bis 2000 ccm im Ziel eine Runde Vorsprung. „Ich freue mich sehr über diese Leistung“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen. „Bei regnerischen Bedingungen war dieser Start-Ziel-Sieg großartig.“

Das Drei-Stunden-Rennen ist nicht nur der jährliche Saisonhöhepunkt in der Rundstrecken Challenge Nürburgring, sondern auch immer das Finale. Über 170 Fahrzeuge stellten sich bei Regen der Herausforderung auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Reinhard/Bruning/Kraus markierten nicht nur die Klassen-Pole Position im Qualifying, sondern übernahmen auch im Rennen vom ersten Meter an das Kommando.

Für die ersten sechs Runden nahm Jannik Reinhard im Cockpit Platz. „Ich konnte schnell meinen Rhythmus finden und zahlreiche, von der Papierform her schnellere Autos, überholen. Damit die einen nicht direkt wieder auf der nächsten Geraden überholen, musste ich taktisch vorgehen. Im Gesamtklassement konnte ich vom 110. Auf den 57. Platz vorfahren, das war richtig gut.“

Holger Bruning absolvierte dann die nächsten fünf Runden. „Die Bedingungen heute waren extrem. Durch die zahlreichen Abflüge wurde die Strecke immer dreckiger, Autoteile lagen herum, dazu das ganze Laub. Und dann zog auch noch Nebel auf von der Hohen Acht bis zur Döttinger Höhe. Es war tricky und wichtig, einfach fehlerfrei zu bleiben. Für uns war es ein versöhnlicher Saisonabschluss, ich bin zufrieden.“

Für die letzten beiden Umläufe übernahm Ralf Kraus das Volant. „Im Nachhinein betrachtet wären Slicks besser gewesen. Aber wir wollten auf Nummer sicher gehen und unser Vorsprung war groß genug.“

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
8. Lauf, 02.10.21

Fortsetzung der Sieges-Serie /
Team Theisen bleibt weiter sehr erfolgreich

Mit zwei weiteren Klassensiegen für das Team Automobile Theisen endete der achte Lauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring. Sowohl Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) im BMW M2 Racing als auch Jannik Reinhard/Holger Bruning (Oberhonnefeld/Odenthal) mit dem Opel Astra feierten in ihren Klassen erneut erste Plätze.

„Leichte Regenschauer machten es heute etwas tricky, aber keiner hat sich aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen. „Mit der Reifenwahl lagen wir goldrichtig, Technik und Boxenstopps waren einwandfrei und unsere Fahrer fehlerfrei. Dazu ein Rundenrekord von Dom Gregel. Was will man mehr?“

Das riesige Feld von über 170 Fahrzeugen wurde coronabedingt erneut in zwei Gruppen aufgeteilt. Die seriennahen Fahrzeuge machten am späten Vormittag den Anfang über 13 Runden Nordschleife, welches einer Distanz von 270,82 Kilometern entspricht.

Gelegentliche lokale Regenschauer verlangten die volle Aufmerksamkeit der Piloten. „Es gab immer wieder Passagen, wo es etwas fisselte. Und außerhalb der Ideallinie war es stellenweise noch recht nass“, sagte Startfahrer Holger Bruning. „Für die Bestätigungsrunden hatten wir uns extra langsame Zeiten gesetzt, damit die anderen die Strecke trocken fahren. Da immer wieder irgendwo etwas Regen fiel, brachte das nicht viel. Ich fühlte mich aber wohl, Slicks waren die richtige Entscheidung und ich konnte problemlos die Führung übernehmen.“

Jannik Reinhard übernahm das Volant des Opel Astra für die zweite Rennhälfte und baute die Führung weiter aus. „Die Strecke war zwar jetzt weites gehend trocken, aber leichter Regen sorgte in den Bereichen Hatzenbach und Schwedenkreuz für Abflüge und Code 60. Somit war an richtig schnelle Rundenzeiten nicht zu denken, aber die Bedingungen waren ja für alle gleich.“ Mit diesem vierten Saisonsieg übernahm der Theisen-Opel die Führung in der Jahreswertung der Klasse V3.

Im BMW M2 Racing Cup ist Jörg und Dominic Gregel der Titel bereits nicht mehr zu nehmen. Mit dem fünften Saisonsieg, der mit fast fünf Minuten Vorsprung sehr deutlich ausfiel, machte das Vater-Sohn-Team vor dem Finale Ende Oktober bereits alles klar.

„Wir freuen uns mächtig, gleich im ersten Jahr mit dem neuen Auto so erfolgreich zu sein. Das war heute wieder ein mega Tag“, sagte Dom Gregel, der im fünften Umlauf in 7.45 Minuten einen neuen Klassenrekord aufstellte. Zum Start der verbesserten Fahrzeuge, zeigte sich der historische Eifelkurs dann von seiner besten Seite. Die Piste war abgetrocknet und stellenweise kam sogar die Sonne heraus.

Auch Vater Jörg freute sich über eine persönliche Bestzeit. „Dom hatte eine super Vorarbeit geleistet, ich musste den Erfolg ja eigentlich nur noch nach Hause fahren. Die Abstimmung bei unserem BMW ist sehr gut, wir haben das ganze Jahr über in die richtige Richtung entwickelt. Mein besonderer Dank gilt dem Theisen-Team.“

Mit einem Drei Stunden-Rennen endet die RCN-Saison am Samstag, den 30. Oktober.

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
7. Lauf, 28.08.21

Weiße Weste im Team Theisen /
Zwei Klassensiege beim siebten RCN-Lauf

Zwei Starts – zwei Klassensiege: Besser hätte das Lüdenscheider Team Automobile Theisen beim siebten Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring nicht abschneiden können. „Es war spannend bis zum Schluss, aber wir behielten in beiden Klassen die Oberhand. Das war heute ein großartige Mannschaftsleistung“, sagte Teamchef Peter Theisen.

Mit 181 Nennungen war der drittletzte Saisonlauf zur ältesten und beliebtesten Breitensportserie Deutschland bärenstark besetzt. Zwei Felder á rund 90 Fahrzeuge nahmen die Distanz von 13 Runden Nordschleife (=270,82 Kilometer) in Angriff.

Bei leichtem Nebel und kräftigem Regen, nahmen zunächst die verbesserten Fahrzeuge die Jagd in der Grünen Hölle auf. Darunter auch der BMW M2 Racing von Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid). Junior Dom nahm als Erster am Volant Platz und ließ keinen Zweifel aufkommen, wen es heute zu schlagen galt. Der 33-jährige steuerte mit einem Vorsprung von 1.05 Minuten nach sieben Runden planmäßig die Boxen an.

„Das Wetter hat mir so einen Spaß bereitet, das war großartig“, freute sich Dom Gregel. „Der BMW ging unfassbar gut und ich konnte kontrolliert super driften. Mein Dank gilt Volker Strycek, der uns bei der Fahrwerksabstimmung sehr weitergeholfen und natürlich dem Senior, der unser Baby nach Hause getragen hat.“

Vater Jörg Gregel war vom M2-Driften nicht ganz so angetan. „Ich habe noch nicht vollumfänglich das Vertrauen in das Paket Auto-Reifen-Regen. Ich bekomme den vom Reglement vorgeschrieben Hankook Einheitsreifen einfach nicht auf Temperatur. Daher bin ich keine unnötigen Risiken eingegangen, habe unseren Vorsprung verteidigt und bin einfach zufrieden, dass wir wieder gewonnen haben.“

Die zweite Startgruppe mit den seriennahen Fahrzeugen nahm ihren Lauf dreieinhalb Stunden später auf trockener Piste in Angriff. Startfahrer im Opel Astra OPC war Holger Bruning (Odenthal). Ein Regenschauer im Verlauf der zweiten Runde veranlasste den 45-jährigen, die Boxen anzusteuern und auf Regenreifen zu wechseln.

„Im Nachhinein betrachtet war es ein Fehler“, gab Holger Bruning zu. „Zum einen hörte der Regen schnell wieder auf, zum zweiten war nicht die ganze Strecke nass und zum dritten war der Astra mit diesen Regenreifen im Trockenen unfahrbar. Zweimal habe ich mich gedreht und ich war heilfroh, nirgends anzuecken. Aber das konnte ich ja vorher nicht ahnen, der Regen hätte auch stärker werden können. Ich hatte immer die Worte von Tanja Theisen im Ohr, dass ich den Astra sicher ins Ziel bringen soll. Daran habe ich mich gehalten.“

Beim planmäßigen Fahrerwechsel zu Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) wurden wieder Slicks montiert und die Aufholjagd konnte fortgesetzt werden. Trotz fünf eingebüßter Minuten durch den ersten Reifenwechsel war Platz zwei sicher. Dank Strafpunkten für den lange Zeit Führenden, wurden Bruning/Reinhard sogar doch noch als Klassensieger mit 62 Sekunden Vorsprung abgewinkt.

„Ich habe einfach alles gegeben und jede Menge stärkere BMWs überholt“, sagte Jannik Reinhard, der vier Klassenbestzeiten in Folge markierte. „Angriff war die beste Verteidigung – und wir wurden belohnt.“

Mit dem achten und vorletzten Lauf geht es am 2. Oktober auf der Nürburgring-Nordschleife weiter.

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
3. Lauf, 08.05.21

Zwei souveräne Start-Ziel-Siege /
Team Theisen weiter erfolgreich auf dem Nürburgring

Für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen verlief auch der dritte Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) höchst erfreulich. Beide eingesetzte Fahrzeuge feierten einen Start-Ziel-Sieg und markierten die schnellste Rundenzeit in der jeweiligen Klasse.

„Mehr konnten wir heute nicht erreichen, das war ein perfekter Tag“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Fehlerfreie und schnelle Fahrer, perfekte Boxenstopps und gutes Wetter. Es war nur schade, dass unser Opel Astra TCR nicht einsatzbereit war. Das Getriebe kam nicht rechtzeitig vom Vorlieferanten zurück.“

Bedingt durch den Ausfall des einen Fahrzeuges, wechselte der Kölner Ralf Kraus zu Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) in den seriennahen Opel Astra OPC der Klasse V3. Letztgenannter übernahm als Startfahrer sofort die Führung und baute diese bis zum planmäßigen Boxenstopp auf 27 Sekunden auf. In 10.58 Minuten drehte der 23-jährige auch die Klassenbestzeit. „Mit 171 Autos war die Strecke richtig voll. Das hat total Spaß gemacht, immer wieder gab es Duelle. Unser Opel Astra lief prima, das war ein gelungener Tag.“

Routinier Ralf Kraus ließ sich nicht anmerken, dass er seit mehreren Jahren diesen Opel Astra OPC nicht mehr pilotiert hatte. Der 61-jährige baute die Führung auf 47 Sekunden aus und markierte eine Bestzeit von 11.01 Minuten. „Ich liebe dieses Auto, ich bin den schon immer gerne gefahren. Das ist purer echter Motorsport ohne irgendwelche Hilfsmittel.“

Auch in der Cup-Klasse für BMW M2 Racing-Fahrzeuge hatten Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) vom ersten Meter an alles im Griff. Sohn Dom nahm zunächst am Volant Platz und knackte bereits in der dritten Runde mit 9.56 Minuten die Zehn-Minuten-Marke. Danach verhinderten Code 60-Zonen eine weitere Verbesserung. „Es war ein absolut geiles Rennen. Ich konnte diverse TCRs und andere Cup-Fahrzeuge überholen und hatte schöne Kämpfe mit mehreren Porsche. Auf Gesamtrang zehn konnte ich an den Senior übergeben, das war für mich persönlich wirklich toll.“

Das der Vorsprung am Ende sogar 3.31 Minuten betrug, lag auch an Vater Jörg Gregel. „Ich werde mit dem BMW langsam warm und bin sehr zufrieden mit diesem Tag. Leider bremsten einige Code 60-Zonen immer wieder den Fluss und auch die Rundenzeiten. Einen Dank möchte ich Volker Strycek aussprechen, der beim Boxenstopp die Stoßdämpfer-Zugstufen an der Vorderachse veränderte, womit das Untersteuern abgestellt werden konnte.“

Der vierte RCN-Lauf findet an dem Fronleichnam-Donnerstag am 3. Juni statt. Deutschlands älteste und erfolgreiches Breitensport-Serie eröffnet, wie immer seit 1999, dann das Vier-Tage-Wochenende des Internationalen ADAC 24h-Rennens auf dem Nürburgring.

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
2. Lauf, 24.04.21

 

Zwei Klassensiege und ein zweiter Gesamtrang /
Ein sehr guter Tag für Lüdenscheider Team Theisen

Beim zweiten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) feierte das Lüdenscheider Team Automobile Theisen hervorragende Ergebnisse. Am Ende der 13 Runden-Distanz, welches 270,82 Kilometern entspricht, standen zwei Klassensiege und ein zweiter Platz zu Buche. Hinzu kam in der sonnendurchfluteten Eifel noch ein zweiter Gesamtrang.

„Da war heute natürlich ein Tag nach unserem Geschmack“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Viel mehr kann man nicht erreichen, das war einer der Höhepunkte in unserer Teamgeschichte. Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Und natürlich auch dem Veranstalter ein Lob aussprechen, der dieses unter Coronabedingungen möglich gemacht hat.“

Bei den Specials bis 2000 ccm mit Turbolader, mit 14 Fahrzeugen stark besetzt, siegten Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) am Steuer des Opel Astra TCR mit 54 Sekunden Vorsprung. Zudem drehte das Duo in 7.32 Minuten die schnellste Rundenzeit der Klasse. „Ich habe gleich die Flucht nach vorn ergriffen und konnte mich etwas absetzen“, sagte Ralf Kraus. „Mein Stint war optimal und ich freue mich unheimlich über unseren Klassensieg und den zweiten Gesamtrang in diesem starken Feld der 134 Starter.“

Volker Strycek war ebenfalls sehr zufrieden: „Trotz Getriebeprobleme ab Halbzeit mit Verlust des fünften Gangs haben wir nicht aufgegeben und konnten das Auto ins Ziel bringen. Dass dabei noch der Sieg möglich war, freut mich unglaublich. Das gesamte Team hat es mehr als verdient. Das Wetter war brilliant, sonnig und kühl, so macht Motorsport Spaß. Das Team Theisen hatten unseren Astra TCR perfekt vorbereitet.“

In der neu eingeführten Cup-Klasse für BMW M2 CS Racing, behielten Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) mit 2.40 Minuten Vorsprung deutlich die Oberhand. „Es waren unsere ersten Runden im Trockenen mit dem Fahrzeug, daher freue ich mich über das Ergebnis“, sagte Jörg Gregel. „Ich habe mich vorsichtig an die Grenzen getastet und konnte mich von Runde zu Runde steigern. Da geht noch mehr, aber wir haben ja auch noch einige Läufe vor uns“.

Sohn Dominic hatte als Startfahrer die Grundlage zum Erfolg gelegt und drehte in 8.00 Minuten seine persönliche neue Bestzeit auf der Nordschleife. „Ich fahre gerne im Regen und daher fand ich auch den ersten Lauf schön, aber heute bei Sonnenschein war die Strecke ein Traum. Der BMW geht richtig gut. Leider war ich am Ende meines Stints etwas unterzuckert und hatte Kreislaufprobleme.“

Das gute Teamergebnis rundeten Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) mit dem zweiten Rang bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ab. Am Steuer des Opel Astra OPC ging Reinhard sofort in Führung in baute diese auf 49 Sekunden aus. „Wegen der starken Konkurrenz habe ich von Anfang an Vollgas gegeben“, sagte Jannik Reinhard. „Auch hatte ich, mal wieder, schöne Duelle mit diversen BMW 325i, die ich teilweise für mich entscheiden konnte. Allerdings ließen die Reifen etwas nach. Es hat großen Spaß gemacht und ich bin mit meiner Leistung zufrieden!“

Teamkollege Holger Bruning haderte mit sich selbst. „Ich war heute nicht gut drauf. Vor allem im Verkehr, beim Überholen oder Überholt werden, habe ich Zeit verloren. Jannik hatte eine super Vorlage geliefert und unser Auto war von den Theisens bestens vorbereitet worden. Ich werde meinen Stint anhand von Videoaufnahmen jetzt analysieren, denn das ärgert mich sehr. Beim nächsten Mal wollen wir wieder ganz oben auf dem Podium stehen.“

Schon in zwei Wochen, am 8. Mai, steht der dritte von neun Saisonläufen zur RCN auf dem Programm.

Fotos: Team Theisen & BR-Foto
Text: Jörg Ufer

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
1. Lauf 10.04.21


Bärenstarke Leistung von Reinhard/Bruning /
Lüdenscheider Team Theisen startet gut in neue Saison

Für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen startete die neue Saison zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) wie die alte aufgehört hatte: mit einem Klassensieg! Bei regnerischen Bedingungen waren es vor allem Jannik Reinhard aus Oberhonnefeld und der Odenthaler Holger Bruning, die auf ganzer Linie überzeugten. „Alle drei Autos ohne Beulen im Ziel, dazu der souveräne Sieg von Jannik und Holger: Mit dem Auftakt sind wir zufrieden“, freute sich Teamchef Peter Theisen.

Während der 15 Runden-Distanz, welches 305,69 Kilometern entspricht, zeigten Jannik Reinhard und Holger Bruning, dass man auch mit einem kleinen Auto weit nach vorn fahren kann. Denn mit ihrem nur rund 160 PS starken Opel Astra G OPC gehörte das Duo zu den leistungsschwächsten Teilnehmern im gesamten Starterfeld. Bei Regen werden die Karten bekanntlich anders gemischt und das fahrerische Element spielt eine größere Rolle.

„Aufgrund der Wettervorhersage bin ich mit großem Respekt angereist, denn seit vier Jahren war ich nicht mehr im Regen gefahren“, sagte Holger Bruning. „Von Runde zu Runde wurde mein Grinsen unterm Helm größer, vor allem, wenn ich wieder einmal einen BMW 325i oder Porsche überholen konnte. Mehrere Quersteher erinnerten mich stetig, dass ich nicht eine Sekunde unkonzentriert sein sollte.“

Die Kämpfe mit den „größeren“ BMW und Porsche genoss auch Startfahrer Jannik Reinhard: „Regen gehört eigentlich nicht zu meiner persönlichen Komfortzone. Aber vom ersten Meter an hatte ich tierischen Spaß und ich konnte Autos überholen, die ich im Trockenen nie kriegen würde.“ Neben dem überlegenen Sieg in der Klasse V3, fuhren die beiden auf den zehnten Platz von 42 (!) Startern in der Wertungsgruppe.

Nach der Zieldurchfahrt fühlten sich auch Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) wie Klassensieger. Beim ersten Start mit dem neuen BMW M2 CS Racing hatte das Vater-und-Sohn-Team mehrere Minuten Vorsprung herausgefahren, aber dennoch die Gesamtfahrzeit von 185 Minuten überschritten. Wie bei vielen anderen Teams auch, erfolgte somit keine Wertung.

„Wir sind glücklich, bei einer solchen Jungfernfahrt das Auto heile und ganz ordentlich ins Ziel gebracht zu haben“, sagte Jörg Gregel. „Aufgrund unseres großen Vorsprungs habe ich es im zweiten Teil sehr ruhig angehen lassen. Leider etwas zu ruhig, sonst hätten wir die maximale Fahrzeit nicht überschritten.“

„Die Bedingungen waren sehr anspruchsvoll und interessant, aber es hat total Spaß gemacht“, sagte Dominic Gregel, der vom ersten Meter an die Führung übernommen hatte. „Ich freue mich auf die nächsten Rennen, denn der BMW ist mir ans Herz gewachsen.“

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) den Eifelkurs. Mit dem Opel Astra TCR hatten die beiden in der Klasse RS3A nur den sechsten Platz von 16 Startern belegt.

„Wir hatten leider mit beschlagenen Scheiben und somit sehr schlechter Sicht aus dem Fahrzeug heraus zu kämpfen“, bedauerte Ralf Kraus, Startfahrer im Opel Astra TCR. Dazu gab es auch noch Strafpunkte in einer Bestätigungsrunde, die leider das Podium kosteten.

„Strafpunkte zu kassieren durch eine zu schnelle Bestätigungsrunde kann, darf aber nicht passieren. Den möglichen Podiumsplatz dadurch zu verlieren, habe ganz alleine ich zu verantworten, dafür möchte und muss ich mich bei dem gesamten Team und Ralf entschuldigen“, sagte ein sichtlich über sich selbst enttäuschter Volker Strycek.

„Heute waren andere besser und schneller, wir gratulieren unseren Mitbewerbern. Der Spaßfaktor unter den beschriebenen Bedingungen hielt sich in Grenzen, dennoch habe ich meinen Stint sehr genossen, die Nordschleife im Regen macht unglaublich viel Spaß. Ein Kompliment an alle Teilnehmer, es wurde heute sehr fair gefahren, das Miteinander auf der Strecke war vorbildlich.“

Am Samstag, dem 24. April geht es mit dem zweiten Saisonlauf in der RCN weiter.

Vorschau RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – Saison 2021


Team Theisen mit drei Fahrzeugen am Start /
Lüdenscheider Motorsport Mannschaft fiebert dem Saisonstart entgegen

Gleich mit drei Fahrzeugen bestreitet das Team Automobile Theisen die bevorstehende Saison in der Rundstrecken Challenge Nürburgring. Die Lüdenscheider Mannschaft wird neben den beiden bekannten Opel Astra G OPC und TCR auch einen BMW M2 Competition an den Start bringen. Der erste Lauf findet am Samstag, den 10. April statt.

„Die Test- und Einstellfahrten wurden erfolgreich absolviert, die Saison kann kommen“, sagte ein durchnässter, aber zufriedener Teamchef Peter Theisen nach dem offiziellen RCN-Testtag, der unter strengen Corona-Auflagen stattfand. „Wir haben in der Winterpause beide Opel Astra durchgecheckt und vieles ausgetauscht. Und uns natürlich auch mit dem BMW vertraut gemacht.“

Bei den Fahrerpaarungen setzt das Theisen-Team auf Kontinuität. Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) pilotieren einmal mehr den Opel Astra TCR. In der Klasse RS3A möchte das Duo mit dem rund 350 PS starken Fronttriebler erfolgreich sein.

„Endlich geht es wieder los auf der schönsten Rennstrecke der Welt“, sagt Ralf Kraus. „In den letzten drei Jahren konnten wir mit dem Astra TCR mehrere Klassensiege feiern und im Gesamtklassement bis ganz nach vorn fahren. Das erhoffen wir uns auch für dieses Jahr.“ Volker Strycek möchte sich vor allem bei der RCN-Organisation bedanken: „Was die unter Corona-Bedingungen auf die Beine gestellt haben verdient unser aller Respekt. Der Testtag hat gezeigt, dass das Konzept erfolgreich ist und sich alle Beteiligten daranhalten. Und nur so geht es.“

Im Vorjahr blieb Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) mit dem Opel Astra OPC in der Klasse V3 unbesiegt. Das soll sich auch in diesem Jahr mit Teamkollegen Holger Bruning (Odenthal) nicht ändern. „Meine RCN-Debütsaison war ein Einstand nach Maß, so kann es weitergehen“, sagt der 23-Jährige. „Nach den Testfahrten bin ich richtig heiß auf den ersten Lauf.“ Ähnlich sieht es Holger Bruning: „Es tat gut, endlich wieder im Rennauto zu sitzen. Das Wetter beim Testtag war natürlich nicht optimal, aber beim ersten Lauf kann es ähnlich sein. Daher war das jetzt ein gutes Training.“

Neu im Lüdenscheider Team sind Jörg Gregel (Bückeburg) und Dominic Gregel (Lüdenscheid). Das Vater-und-Sohn-Duo wechselt nach mehreren Jahren in einem Mini Cooper nun zu einem BMW M2. „Heckantrieb statt Frontantrieb, viel Gewicht statt wenig Gewicht, dazu mehr Leistung: Die Herausforderungen sind groß, aber wir freuen uns darauf“, ist sich Jörg Gregel sicher. Und Sohn Dominik ergänzt: „Die Theisens kennen wir seit vielen Jahren. Wir wissen, wie gut dort Rennfahrzeuge vorbereitet und eingesetzt werden und wir schätzen sehr die familiäre Atmosphäre. Daher gehen wir ab sofort gemeinsame Wege.“

Der Saisonstart zu Deutschlands ältester und teilnehmerstärksten Breitensportserie erfolgt am Samstag, den 10. April mit einem 15 Runden-Wertungslauf auf der Nordschleife. Als Saisonhöhepunkt steht der vierte Lauf im Rahmen der ADAC 24h am Donnerstag, den 3. Juni auf dem Programm. Mitte Juli wird die RCN auf die Ardennen-Achterbahn nach Spa-Francorchamps zurückkehren. Der neunte und letzte Lauf am 30. Oktober beschließt dann die Saison.

Nachschau 6. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 17.10.20

 

Klassensiege und Bestzeiten /
Team Automobile Theisen weiter erfolgreich

Mit zwei weiteren Klassensiegen für das Team Automobile Theisen endete der sechste und vorletzte Lauf zur Rundstrecken Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife. Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) hatten mit dem Opel Astra OPC bei den Produktionswagen bis 2000 ccm erneut alles im Griff. Der von der Lüdenscheider Mannschaft mit betreute Opel Astra Caravan von Jürgen Klein (Langenfeld) und Robin Strycek (Dehrn) siegte ebenfalls in der Diesel-Klasse bis 2000 ccm.

Mangels nicht vieler Teilnehmer in der eigenen Klasse, standen persönliche Bestzeiten und packende Duelle mit anderen Wettbewerbern im Vordergrund. Startfahrer Jannik Reinhard büßte zunächst ein paar Sekunden im Verkehr ein, hatte dann in der vierten Runde freie Fahrt. Mit 8.41 Minuten stellte der 22-Jährige eine neue persönliche Bestzeit auf.

„Es war relativ schwer, bei den recht kalten Bedingungen die Reifen auf Temperatur zu bekommen“, sagte Reinhard. „Dazu war die Einführungsrunde eine enge Angelegenheit, wir waren rund 15-20 Autos in einem Pack, was hier und da ziemlich eng war. Danach hatte ich erneut einen schwierigen Zweikampf mit dem Ibiza, der fast eine Runde lang Kampflinie fuhr. Als ich diesen hinter mir lassen konnte war es ein Träumchen! Das Auto lief perfekt, die Strecke war schnell und ich bin stolz, mich zeitlich nochmal stark verbessert zu haben. Das Team ist genial, man hat eine Menge Spaß und kann trotzdem geilen Motorsport abliefern! Danke dafür an alle!“

Holger Bruning kommt ebenfalls immer besser mit dem Opel Astra OPC zurecht und kreuzte nach 13 Runden, welches einer Distanz 270,82 Kilometern entspricht, als Klassensieger den Zielstrich. „Das Auto lief perfekt, die Stimmung im Team war wie immer sehr familiär. Und es war großartig, dass unser alter Hase Peter Theisen dabei war. Der Kerl ist einfach fantastisch, Danke für diesen gelungenen Renntag.“

Bei den Dieselfahrzeugen bis zwei Liter Hubraum stellte Robin Strycek seinen eigenen Klassenrekord vom 6. Juli 2019 ein. Wie damals, umrundete der 28-Jährige im Opel Astra CDTi die fast 21 Kilometer lange Strecke in 8.53 Minuten. „Das war eine richtig gute Runde, viel schneller geht es nicht mehr mit diesem relativ schweren Auto“, freute sich Strycek, der aktuell der einzige Fahrer ist, der in der RCN in zwei Klassen den Rundenrekord hält.