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Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring 2. Lauf, 7.5.22

Bruning/Reinhard überzeugten /
Automobile Theisen mit drei Fahrzeugen im Rekordfeld

Nach der schneebedingten Absage des ersten Laufes, erlebte die Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring (RCN) mit 187 Startern nun einen hervorragenden Saisonauftakt. Mittendrin das Lüdenscheider Team Automobile Theisen mit drei Fahrzeugen. Für das beste Ergebnis sorgten Holger Bruning (Odenthal) und Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) mit Platz zwei in der Klasse V3 am Steuer des Opel Astra OPC.

„So voll war es schon lange nicht mehr, weder auf der Strecke, noch in der Boxengasse“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Ein unglaublich schönes Gefühl, dazu Sonnenschein und viele tausend Fans entlang der Strecke. Die Vorfreude war groß auf diesen Renntag, nur leider passten die Ergebnisse nicht ganz. Kompliment aber an Jannik und Holger, die das Maximum erreichten.“

Holger Bruning nahm als Erster im Cockpit Platz. „Die Strecke war unglaublich voll, das hat zwar Riesenspaß gemacht, aber es war natürlich auch sehr anstrengend. Zumal sehr viele Neulinge mit von der Partie waren. Die fuhren manchmal unberechenbar. Und jede Runde gab es Code 60. Da Platz eins heute für uns unerreichbar war, habe ich zugesehen, ohne Kollisionen und Schrammen auf Rang zwei zu übergeben. Das ist mir gelungen, unser Auto war sehr gut.“

„Gegen die starke Konkurrenz mit überlegenem Auto war heute leider nicht mehr drin“, sagte Jannik Reinhard. „Dennoch hat es eine große Freude bereitet, nach dieser überlangen Winterpause endlich wieder Rennen fahren zu dürfen. Das Auto war wie immer top durch Theisens vorbereitet. Ich freue mich auf die nächsten Rennen.“

In der Klasse für BMW M2-Cup Fahrzeuge übernahmen Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) von Beginn an die Führung. „Ich hatte schöne Kämpfe mit diversen Porsche und TCR, das war echt geil“, sagte Dom Gregel. „Mit einem Auge schielen wir ja auch Richtung des Gesamtklassements und das hätte heute in den Top Ten enden können.“ Leider gab es nach dem Überfahren von Trümmerteilen Vibrationen und der BMW wurde aus Sicherheitsgründen abgestellt.

Ähnlich erging es Volker Strycek (Dehrn) und Tim Neuser (Netphen), der im Opel Astra TCR den kurzfristig verhinderten Ralf Kraus ersetzte. „Es war mein erster Einsatz in einem TCR überhaupt und erstmals seit Jahren in einem Fronttriebler“, sagte der 29-Jährige, der zuletzt zumeist Mercedes GT4 und BMW 240i bewegte.

„Der Astra TCR hat ein sehr gutes Handling, baut viel Grip auf und erlaubt sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten. In diesem Feld kam ich mir fast vor wie ein Slalomfahrer.“ Aufgrund von beginnenden Bremsenproblemen wurde das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen abgestellt. Thomas Theisen: „Wahrscheinlich nur ein kleines Problem. Aber der Boxenstopp würde uns weit zurückwerfen.“

Am Donnerstag, den 26.5. eröffnet der dritte RCN-Lauf traditionell das ADAC 24h-Rennen-Wochenende auf dem Eifelkurs.

Vorschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2022

Klare Ziele: Vorne Ankommen /
Automobile Theisen setzt wieder auf drei Fahrzeuge

Am kommenden Wochenende startet die Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring in die neue Saison. Mit dabei ist natürlich die Lüdenscheider Mannschaft Automobile Theisen, die seit fast zwanzig Jahren bei Deutschlands ältester, größter und beliebtester Breitensportserie an den Start geht. Wie gewohnt, werden jeweils ein BMW M2 Cup, Opel Astra OPC und Opel Astra TCR eingesetzt.

Bester BMW M2 Cup und bestes V3-Fahrzeug: Die RCN-Saison 2021 endete mit zwei Klassentiteln für das Team Automobile Theisen. „Ende 2022 wollen wir wieder weit oben stehen, das ist das Ziel“, sagt Technik-Chef Thomas Theisen, der neben den bekannten Fahrzeugen auch auf seine Stammpiloten zählen kann.

Das Cockpit im BMW M2 CS Racing teilen sich erneut Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid). Das Vater-Sohn-Team dominierte die 2021er Saison – und „Dom“ stellte mit 7.45 Minuten am 2. Oktober einen neuen Klassenrekord auf. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht“, sagt Jörg Gregel. „Letztes Jahr war der M2 für uns Neuland, jetzt wissen wir, was auf uns zukommt.“

Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm (Klasse V3) ist der Theisen-Opel Astra OPC seit Jahren das erfolgreichste Fahrzeug. Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) wollen alles dafür tun, dass das auch dieses Jahr so bleibt. „Die Theisens haben über den Winter alles geprüft oder erneuert, es kann losgehen“, freut sich Holger Bruning.

Nicht nur auf gute Ergebnisse in der Klasse RS3A, sondern auch im Gesamtklassement hoffen Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) mit dem Opel Astra TCR. Letzte Testfahrten im belgischen Zolder verliefen vor wenigen Tagen problemfrei. „Zolder hat eine gute Charakteristik mit vielen engen, aber auch schnellen Kurven. Set-Up, Bremsen, Motor und Getriebe werden gefordert, ähnlich wie am Nürburgring“, erklärt Ralf Kraus.  „Unser Test war erfolgreich, die Mannschaft rund um Peter und Thomas Theisen hat über den Winter ganze Arbeit geleistet. Wir sind bereit.“

Der Start für den ersten Lauf, zu dem 170 Fahrzeuge erwartet werden, erfolgt am Samstag, den 2. April um 12.30 Uhr. Die Distanz beträgt 15 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife, welches einer Distanz von 312,45 Kilometern entspricht.

 

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring, 9. Lauf 30.10.21

Ein Klassensieg beim Saisonfinale

Jannik Reinhard (Oberhonnefeld), Holger Bruning (Odenthal) und Ralf Kraus (Köln) holten beim neunten Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring einen weiteren Klassensieg für das Team Automobile Theisen. Am Steuer des Opel Astra G OPC hatte das Trio bei den Produktionswagen bis 2000 ccm im Ziel eine Runde Vorsprung. „Ich freue mich sehr über diese Leistung“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen. „Bei regnerischen Bedingungen war dieser Start-Ziel-Sieg großartig.“

Das Drei-Stunden-Rennen ist nicht nur der jährliche Saisonhöhepunkt in der Rundstrecken Challenge Nürburgring, sondern auch immer das Finale. Über 170 Fahrzeuge stellten sich bei Regen der Herausforderung auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Reinhard/Bruning/Kraus markierten nicht nur die Klassen-Pole Position im Qualifying, sondern übernahmen auch im Rennen vom ersten Meter an das Kommando.

Für die ersten sechs Runden nahm Jannik Reinhard im Cockpit Platz. „Ich konnte schnell meinen Rhythmus finden und zahlreiche, von der Papierform her schnellere Autos, überholen. Damit die einen nicht direkt wieder auf der nächsten Geraden überholen, musste ich taktisch vorgehen. Im Gesamtklassement konnte ich vom 110. Auf den 57. Platz vorfahren, das war richtig gut.“

Holger Bruning absolvierte dann die nächsten fünf Runden. „Die Bedingungen heute waren extrem. Durch die zahlreichen Abflüge wurde die Strecke immer dreckiger, Autoteile lagen herum, dazu das ganze Laub. Und dann zog auch noch Nebel auf von der Hohen Acht bis zur Döttinger Höhe. Es war tricky und wichtig, einfach fehlerfrei zu bleiben. Für uns war es ein versöhnlicher Saisonabschluss, ich bin zufrieden.“

Für die letzten beiden Umläufe übernahm Ralf Kraus das Volant. „Im Nachhinein betrachtet wären Slicks besser gewesen. Aber wir wollten auf Nummer sicher gehen und unser Vorsprung war groß genug.“

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
3. Lauf, 08.05.21

Zwei souveräne Start-Ziel-Siege /
Team Theisen weiter erfolgreich auf dem Nürburgring

Für das Lüdenscheider Team Automobile Theisen verlief auch der dritte Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) höchst erfreulich. Beide eingesetzte Fahrzeuge feierten einen Start-Ziel-Sieg und markierten die schnellste Rundenzeit in der jeweiligen Klasse.

„Mehr konnten wir heute nicht erreichen, das war ein perfekter Tag“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Fehlerfreie und schnelle Fahrer, perfekte Boxenstopps und gutes Wetter. Es war nur schade, dass unser Opel Astra TCR nicht einsatzbereit war. Das Getriebe kam nicht rechtzeitig vom Vorlieferanten zurück.“

Bedingt durch den Ausfall des einen Fahrzeuges, wechselte der Kölner Ralf Kraus zu Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) in den seriennahen Opel Astra OPC der Klasse V3. Letztgenannter übernahm als Startfahrer sofort die Führung und baute diese bis zum planmäßigen Boxenstopp auf 27 Sekunden auf. In 10.58 Minuten drehte der 23-jährige auch die Klassenbestzeit. „Mit 171 Autos war die Strecke richtig voll. Das hat total Spaß gemacht, immer wieder gab es Duelle. Unser Opel Astra lief prima, das war ein gelungener Tag.“

Routinier Ralf Kraus ließ sich nicht anmerken, dass er seit mehreren Jahren diesen Opel Astra OPC nicht mehr pilotiert hatte. Der 61-jährige baute die Führung auf 47 Sekunden aus und markierte eine Bestzeit von 11.01 Minuten. „Ich liebe dieses Auto, ich bin den schon immer gerne gefahren. Das ist purer echter Motorsport ohne irgendwelche Hilfsmittel.“

Auch in der Cup-Klasse für BMW M2 Racing-Fahrzeuge hatten Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) vom ersten Meter an alles im Griff. Sohn Dom nahm zunächst am Volant Platz und knackte bereits in der dritten Runde mit 9.56 Minuten die Zehn-Minuten-Marke. Danach verhinderten Code 60-Zonen eine weitere Verbesserung. „Es war ein absolut geiles Rennen. Ich konnte diverse TCRs und andere Cup-Fahrzeuge überholen und hatte schöne Kämpfe mit mehreren Porsche. Auf Gesamtrang zehn konnte ich an den Senior übergeben, das war für mich persönlich wirklich toll.“

Das der Vorsprung am Ende sogar 3.31 Minuten betrug, lag auch an Vater Jörg Gregel. „Ich werde mit dem BMW langsam warm und bin sehr zufrieden mit diesem Tag. Leider bremsten einige Code 60-Zonen immer wieder den Fluss und auch die Rundenzeiten. Einen Dank möchte ich Volker Strycek aussprechen, der beim Boxenstopp die Stoßdämpfer-Zugstufen an der Vorderachse veränderte, womit das Untersteuern abgestellt werden konnte.“

Der vierte RCN-Lauf findet an dem Fronleichnam-Donnerstag am 3. Juni statt. Deutschlands älteste und erfolgreiches Breitensport-Serie eröffnet, wie immer seit 1999, dann das Vier-Tage-Wochenende des Internationalen ADAC 24h-Rennens auf dem Nürburgring.

Nachschau RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring
2. Lauf, 24.04.21

 

Zwei Klassensiege und ein zweiter Gesamtrang /
Ein sehr guter Tag für Lüdenscheider Team Theisen

Beim zweiten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) feierte das Lüdenscheider Team Automobile Theisen hervorragende Ergebnisse. Am Ende der 13 Runden-Distanz, welches 270,82 Kilometern entspricht, standen zwei Klassensiege und ein zweiter Platz zu Buche. Hinzu kam in der sonnendurchfluteten Eifel noch ein zweiter Gesamtrang.

„Da war heute natürlich ein Tag nach unserem Geschmack“, sagte Technikchef Thomas Theisen. „Viel mehr kann man nicht erreichen, das war einer der Höhepunkte in unserer Teamgeschichte. Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Und natürlich auch dem Veranstalter ein Lob aussprechen, der dieses unter Coronabedingungen möglich gemacht hat.“

Bei den Specials bis 2000 ccm mit Turbolader, mit 14 Fahrzeugen stark besetzt, siegten Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) am Steuer des Opel Astra TCR mit 54 Sekunden Vorsprung. Zudem drehte das Duo in 7.32 Minuten die schnellste Rundenzeit der Klasse. „Ich habe gleich die Flucht nach vorn ergriffen und konnte mich etwas absetzen“, sagte Ralf Kraus. „Mein Stint war optimal und ich freue mich unheimlich über unseren Klassensieg und den zweiten Gesamtrang in diesem starken Feld der 134 Starter.“

Volker Strycek war ebenfalls sehr zufrieden: „Trotz Getriebeprobleme ab Halbzeit mit Verlust des fünften Gangs haben wir nicht aufgegeben und konnten das Auto ins Ziel bringen. Dass dabei noch der Sieg möglich war, freut mich unglaublich. Das gesamte Team hat es mehr als verdient. Das Wetter war brilliant, sonnig und kühl, so macht Motorsport Spaß. Das Team Theisen hatten unseren Astra TCR perfekt vorbereitet.“

In der neu eingeführten Cup-Klasse für BMW M2 CS Racing, behielten Jörg und Dominic Gregel (Bückeburg/Lüdenscheid) mit 2.40 Minuten Vorsprung deutlich die Oberhand. „Es waren unsere ersten Runden im Trockenen mit dem Fahrzeug, daher freue ich mich über das Ergebnis“, sagte Jörg Gregel. „Ich habe mich vorsichtig an die Grenzen getastet und konnte mich von Runde zu Runde steigern. Da geht noch mehr, aber wir haben ja auch noch einige Läufe vor uns“.

Sohn Dominic hatte als Startfahrer die Grundlage zum Erfolg gelegt und drehte in 8.00 Minuten seine persönliche neue Bestzeit auf der Nordschleife. „Ich fahre gerne im Regen und daher fand ich auch den ersten Lauf schön, aber heute bei Sonnenschein war die Strecke ein Traum. Der BMW geht richtig gut. Leider war ich am Ende meines Stints etwas unterzuckert und hatte Kreislaufprobleme.“

Das gute Teamergebnis rundeten Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) mit dem zweiten Rang bei den Produktionswagen bis 2000 ccm ab. Am Steuer des Opel Astra OPC ging Reinhard sofort in Führung in baute diese auf 49 Sekunden aus. „Wegen der starken Konkurrenz habe ich von Anfang an Vollgas gegeben“, sagte Jannik Reinhard. „Auch hatte ich, mal wieder, schöne Duelle mit diversen BMW 325i, die ich teilweise für mich entscheiden konnte. Allerdings ließen die Reifen etwas nach. Es hat großen Spaß gemacht und ich bin mit meiner Leistung zufrieden!“

Teamkollege Holger Bruning haderte mit sich selbst. „Ich war heute nicht gut drauf. Vor allem im Verkehr, beim Überholen oder Überholt werden, habe ich Zeit verloren. Jannik hatte eine super Vorlage geliefert und unser Auto war von den Theisens bestens vorbereitet worden. Ich werde meinen Stint anhand von Videoaufnahmen jetzt analysieren, denn das ärgert mich sehr. Beim nächsten Mal wollen wir wieder ganz oben auf dem Podium stehen.“

Schon in zwei Wochen, am 8. Mai, steht der dritte von neun Saisonläufen zur RCN auf dem Programm.

Fotos: Team Theisen & BR-Foto
Text: Jörg Ufer

Nachschau 5. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 24.09.20

 

Ein stiller Sieg für Reinhard/Bruning
Weiterer Erfolg im Rahmen der ADAC 24 Stunden

Zwar sorgten Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) für einen weiteren Klassensieg für das Team Automobile Theisen auf dem Nürburgring, doch zum Feiern war niemandem in der Lüdenscheider Mannschaft zu Mute. Denn am Vortag verstarb nach kurzer schwerer Krankheit mit Veronika Theisen die Senior-Chefin des Teams.

„Für uns ist es ein sehr schwerer schmerzlicher Verlust. Wir haben trotzdem den Wunsch unserer Mutter umgesetzt und sind das Rennen gefahren, was uns allen sehr schwergefallen ist. Diesen Erfolg widmen wir unserer Mutter, die im wahrsten Sinne des Wortes die Mutter der Familie, unserer Firma und natürlich auch unseres Motorsport-Teams war“, sagte ein trauriger Thomas Theisen.

Der fünfte Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring fand im Rahmenprogramm des Int. ADAC 24h-Rennens statt und eröffnete dieses Vier-Tage-Motorsport-Spektakel einmal mehr. Allerdings aufgrund von Corona-Auflagen ohne Zuschauer entlang der 20,832 Kilometer langen Nordschleife.

Auf zunächst feuchter Fahrbahn übernahm Jannik Reinhard das Steuer im Opel Astra OPC. „Einige Ecken waren richtig nass, andere trockneten schnell ab. Ab der fünften Runde war zumindest die Ideallinie rundherum trocken. Ich hatte mit Fahrzeugen aus anderen Klassen teilweise packende Duell und viel Freude, wenn diese auch hier und da ein paar Sekunden kosteten. Die Rundenzeiten waren heute nicht perfekt, aber das war völlig egal. Wir widmen diesen Sieg der gesamten Familie Theisen.“

Holger Bruning kletterte ins Cockpit des rund 170 PS Fronttrieblers für die zweite Rennhälfte. „Die Strecke war mittlerweile eigentlich trocken, aber gleich in meiner ersten Runde drehte ich mich im Bereich Adenauer-Forst über die Curbs in die Wiese. Auch die beiden hinter mir Fahrenden hatten ähnliche Probleme. Ab dem nächsten Umlauf wurde dort die Schmutzflagge gezeigt, da es sich wohl um irgendeine Betriebsmittelspur handelte. Von da an lief alles problemlos, bis auf Code 60-Zonen, die keine guten Rundenzeiten zuließen. Unser Opel Astra war tiptop vorbereitet, mein Dank und natürlich auch mein Mitgefühl gebührt der Familie Theisen. Für mich ist die Theisen-Mannschaft kein Motorsport-Team, für mich ist es eine Motorsport-Familie!“

Der vom Team Theisen mitbetreute Opel Astra Caravan, dieses Mal gelenkt von Jürgen Klein (Langenfeld) und Volker Strycek (Dehrn), siegte erneut bei den Dieselfahrzeugen bis 2000 ccm.

Nachschau 4. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 05.09.20

 

Reinhard/Bruning weiter spitze/
Frühes Aus dagegen für Kraus/Strycek

Mit gemischten Gefühlen kehrte das Team Automobile Theisen vom vierten Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring zurück. Für Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Holger Bruning (Odenthal) war die Klasse V3 erneut eine sichere Beute. Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) sahen dagegen nicht das Ziel.

„Jannik und Holger haben erneut einen hervorragenden Job abgeliefert“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Glück im Unglück hatten Ralf und Volker, denn der Schaden hätte noch viel gravierender sein können.“

Bei optimalen äußeren Bedingungen – 17 Grad, trocken und teilweise sonnig – erzielte Jannik Reinhard seinen vierten Klassensieg in Folge, zum zweiten Mal mit Holger Bruning. Vom ersten Meter an übernahm der 22-Jährige mit dem Opel Astra OPC die Führung bei den Produktionswagen bis 2000 ccm und baute diese bis zur Rennhälfte auf knapp zwei Minuten aus. Mit 8.45 Minuten im vierten Umlauf drehte Reinhard eine neue persönliche Bestzeit. Holger Bruning fuhr den Sieg routiniert nach Hause und kreuzte mit 58 Sekunden Vorsprung nach 13 Runden den Zielstrich.

Ralf Kraus und Volker Strycek wollten bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm, Klasse RS3A, natürlich auch ein wichtiges Wort bei der Vergabe des Klassensieges mitsprechen. Doch bereits in der zweiten Runde gab es Probleme am Opel Astra TCR.

„Hinter der Eiskurve bemerkte ich plötzlich Rauch im Cockpit“, sagte Ralf Kraus. „Ich kündigte mich via Funk bei der Boxenmannschaft an. Doch ich merkte sehr schnell, dass Gefahr im Verzug war und ich möglichst schnell stoppen sollte. Vor der Tasche im Pflanzgarten, wo Streckenposten und auch ein Staffelfahrzeug stehen, habe ich angehalten. Die Sportwarte haben hervorragend reagiert, die Haube geöffnet und das Feuer im Motorraum gelöscht. Mit ihrer schnellen Hilfe haben sie einen größeren Schaden verhindert. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön!“

Bis zum nächsten RCN-Lauf, dem Saisonhöhepunkt am 24. September im Rahmen des ADAC 24h-Rennens, hat die Theisen-Mannschaft viel Arbeit vor sich. „Der Löschschaum verteilt sich bis in die kleinsten Ritzen, der Motor muss gründlich gereinigt werden“, erklärte Technikchef Thomas Theisen. „Die Ursache für das Feuer muss natürlich auch eruiert werden.“

Jürgen Klein (Langenfeld) und Robin Strycek (Dehrn) waren bei den Dieselfahrzeugen bis 2000 ccm leider wieder nur der einzige Starter. Mit Teilnehmern aus anderen Klassen lieferte sich das Duo aber spannende Duelle und in 8.55 Minuten verfehlte der 28-Jährige Strycek nur um zwei Sekunden den von ihm gehaltenen Rekord für diese Klasse.

Nachschau 2. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring – 18.07.20

 

Nächster Sieg für Reinhard/Neuser / Rückschlag dagegen für Kraus/Strycek im zweiten Theisen-Astra

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ das Team Automobile Theisen den Nürburgring nach dem zweiten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge. Während Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Tim Neuser (Aachen) im Opel Astra OPC erneut in der Klasse V3 siegten, haderten Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) mit einem zusätzlichen Boxenstopp im Opel Astra TCR in der Klasse RS3A, der am Ende dennoch Platz fünf zuließ.

„Unsere beiden Junioren haben wieder eine hervorragende Leistung gezeigt“, freute sich Technikchef Thomas Theisen. „Für Jannik war es der erste Start überhaupt auf der so genannten VLN-Variante des Nürburgrings. Er war fehlerfrei und schnell unterwegs und hat von Beginn an die Führung übernommen. Nach dem Pech in der Anfangsphase, zeigten Ralf und Volker eine tolle Aufholjagd in ihrer Klasse. Die Zeiten waren gut, das lässt für die nächsten Veranstaltungen hoffen.“

Im Gegensatz zum ersten Saisonlauf, fuhren Jannik Reinhard und Tim Neuser jeweils alleine. „Jannik hat so schnell gelernt, da muss ich nicht mehr daneben sitzen“, sagte Tim Neuser. „Außerdem sparen wir uns so natürlich jede Menge Gewicht im Auto.“

Der 22-Jährige Reinhard lieferte als Startfahrer einen blitzsauberen Job ab und übergab mit 1.25 Minuten Vorsprung nach sieben Runden planmäßig das Steuer. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, es war ein guter Tag“, freute sich der Youngster. „Wetter prima, Auto top, Strecke gut. So kann es weitergehen.“

Tim Neuser baute den Abstand schließlich auf 2.46 Minuten aus. Mit seiner Bestzeit von 10.28 Minuten war Neuser sieben Sekunden schneller als Reinhard. „Nach zwei Langstreckenrennen im BMW 240i am letzten Wochenende musste ich mich erst wieder auf den frontgetriebenen und schwächeren Opel Astra einschießen. Aber es klappte gut und der Erfolg gibt uns Recht.“

Nach nur zwei Runden kam Ralf Kraus mit dem Astra TCR unplanmäßig an die Boxen. Ein Turboschlauch hatte sich gelöst. „Da kam man leider nur nicht so einfach dran“, erklärte Thomas Theisen. „Das Bauteil liegt etwas versteckt und Drumherum ist es durch den Turbolader auch sehr heiß.“ Mit fast zwölf Minuten Rückstand kehrte der Kölner ins Geschehen zurück.

„Wir hatten natürlich keine Chance mehr auf den Klassensieg, aber never give up und ich wollte vor allem Fahrpraxis sammeln. Ich hatte zuletzt vor rund neun Monaten im TCR gesessen. Außerdem wollten wir natürlich auch sehen, ob der Motor jetzt wieder fehlerfrei läuft. Die Aufholjagd hatte sich gelohnt.“

Er lief wirklich rund, was Volker Strycek in der zweiten Rennhälfte eindrucksvoll bestätigte. Mit 9.02 Minuten drehte der ehemalige 24h-Gesamtsieger die schnellste Rennrunde des Tages aller Teilnehmer. „Mein Dank gilt der Theisen-Mannschaft, die den Fehler schnell behoben hat“, sagte Volker Strycek „Das Fahrzeug war perfekt, um auf der schönsten Rennstrecke der Welt wieder einmal viel Spaß beim Rennen fahren zu haben. Beim nächsten Lauf greifen wir wieder an.“

Der in der Diesel-Klasse bis zwei Liter Hubraum siegreiche Opel Astra Caravan von Jürgen Klein (Langenfeld) wurde ebenfalls von der Theisen-Mannschaft mit betreut.

Am 15. August geht es mit dem dritten Saisonlauf zu Deutschlands ältester Rundstreckenserie auf dem Nürburgring weiter.

Nachschau 1. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Nürburgring, 04.07.20

 

Klassensieg für Reinhard/Neuser /Team Theisen-Opel Astra OPC mit optimalem Saisonstart

Das lange Warten hatte ein Ende: Coronabedingt ist die Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) mit drei Monaten Verzögerung endlich in die neue Saison gestartet. Gut aus den Startlöchern kam die Lüdenscheider Mannschaft Automobile Theisen, die in der Klasse V3 einen souveränen Start-Ziel-Sieg feierte.

„Wir sind sehr froh, dass es endlich wieder losgeht und wir alle unserem Hobby nachgehen können“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Und wenn dann dabei ein so gutes Ergebnis herauskommt, dann kann man einfach nur zufrieden sein.“

„Heute geht unser Lob nicht nur an unsere Fahrer und die Mechaniker-Mannschaft, sondern auch an den Veranstalter“, betonte Technikchef Thomas Theisen. „Die RCN-Serien-Organisation hat turbulente Wochen und Monaten hinter sich. Ich ziehe meinen Hut davor, wie in Corona-Zeiten auf der längsten Rennstrecke der Welt die RCN wieder ans Laufen gebracht wurde.“

 

Zuschauer waren weder im Fahrerlager noch rund um die Strecke zugelassen. Für alle Teilnehmer und Offizielle galten strenge Hygienevorschriften: In allen Bereichen waren die allgemeinen Regeln zum Social Distancing zu beachten und die entsprechenden Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. In allen Räumen sowie bei Unterschreitung des Mindestabstandes, war das Tragen von Mund-Nasenschutz erforderlich. Alle Wege und Bereiche wurden so gestaltet, dass die Mindestabstände garantiert waren. Stark frequentierte Bereiche wurden vom Streckenbetreiber mit Desinfektionsmöglichkeiten ausgestattet.

Erstmals teilten sich Jannik Reinhard (Oberhonnefeld) und Tim Neuser (Aachen) das Cockpit im H&R-Opel Astra OPC. Für den 22-Jährigen Reinhard war es sogar der erste Start in der RCN überhaupt. Da Deutschlands älteste Rundstrecken-Serie auch mit Beifahrer bestritten werden darf, übernahm Routinier Tim Neuser das Coaching. Wenn auch nur fünf Jahre älter, so hat Neuser doch schon viele Langstreckenrennen auf der schwierigsten Strecke der Welt bestritten.

Auch von einem partiellen Regenschauer in der ersten Runde ließ sich das Duo nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben im Feuchten einfach 5 bis 10 km/h herausgenommen, um einen Puffer zu haben, falls man doch etwas rutschen sollte“, sagte Neuser. Ab Runde drei war sowieso wieder alles trocken. Mit Neuser am Steuer und Reinhard auf dem heißen Sitz, enteilte der Theisen-Opel Astra der Konkurrenz kontinuierlich.

Zur Rennmitte wurden die Plätze getauscht und Rookie Reinhard fuhr den Klassensieg „wie ein alter Hase“ locker nach Hause. Neusers Bestzeit wurde bei 9.05 Minuten notiert, Reinhard schaffte 9.03 Minuten. „So kann es ruhig weitergehen, wir sind mit dem heutigen Tag mehr als zufrieden“, waren sich die beiden einig.

Der in der Diesel-Klasse bis zwei Liter Hubraum siegreiche Opel Astra Caravan von Jürgen Klein (Langenfeld) und Holger Bruning (Odenthal) wurde ebenfalls von der Theisen-Mannschaft mit betreut.

Am 18. Juli steht bereits der zweite Saisonlauf auf dem Eifelkurs auf dem Programm. Dann wird auch die Speerspitze der Lüdenscheider Mannschaft, der Opel Astra TCR mit dem Duo Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn), ins Geschehen eingreifen.

Presseinformation Team Automobile Theisen
RCN Nürburgring 2019, 9. Saisonlauf am 05.10.19

 

Team Theisen-Opel Astra TCR feiert zweiten Gesamtsieg

Der Kölner Ralf Kraus und Volker Strycek aus Dehrn feierten beim neunten und letzten Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring ein perfektes Finale: Das Duo lenkte den Automobile Theisen-Opel Astra TCR zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg und drehte darüber hinaus im Feld der 119 Starter die schnellste Rennrunde in 7.52 Minuten.


„Besser hätte das Jahr nicht enden können“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Heute passte alles und ich bin auf diese Teamleistung unheimlich stolz. Es war für uns der perfekte Abschluss eines Jahres mit überwiegend guten Ergebnissen. Wir freuen uns schon heute auf die neue Saison.“

Der Regen der Vortage sorgte dafür, dass auch beim Rennstart um 12.30 Uhr einige Streckenabschnitte zumindest neben der Ideallinie noch leicht feucht waren. Daher entschieden die Piloten gemeinsam, dass Startfahrer Ralf Kraus auf der Hinterachse für geschnittene Slicks losfährt. „Das war genau richtig“, sagte der 60-Jährige. „Schnelle Ecken gingen jetzt nicht mehr ganz so zügig, aber in langsameren und mittelschnellen Kurven waren wir flotter und vor allem sicherer unterwegs.“ Ralf Kraus baute den Vorsprung konstant aus und kam mit 59 Sekunden Vorsprung nach sieben Umläufen planmäßig an die Boxen.

Volker Strycek übernahm das Steuer und konnte den Abstand auf die Verfolger weiter vergrößern. Auch der ehemalige DTM-Meister setzte auf die gleiche Reifenstrategie. „So stelle ich mir einen Renntag auf der schönsten Rennstrecke der Welt vor: Eindeutige Wetterbedingungen, faires Fahren unter den Teilnehmern, ein perfektes Auto und ein hervorragender Boxenstopp.“ Nach dem Sieg beim fünften Lauf wurde der blaue Opel Astra TCR erneut als Gesamtsieger abgewinkt, final mit einem Vorsprung von 1.34 Minuten.

Dank diesem Erfolg feierte das Theisen-Team den Vizetitel im Gesamtsiegercup, den neunten Rang in der Jahreswertung der rund 350 Fahrzeuge und Ralf Kraus den Titel in der Sonderwertung Senior-Cup für Teilnehmer ab 55 Jahre.